Mena-Exklusiv

Nach dem Einreiseverbot für zwei US-Demokratinnen

Von Florian Markl.

Israel hat gestern entschieden, zwei Abgeordneten der US-Demokraten, Ilhan Omar und Rashida Tlaib, die Einreise zu verweigern. Grundlage dieses Beschlusses ist ein vor zwei Jahren verabschiedeter Gesetzeszusatz, der es möglich macht, Verfechtern eines Boykotts des jüdischen Staates keine Visa auszustellen und sie nicht ins Land zu lassen. Omar und Tlaib sind Aushängeschilder einer ausgeprägt israel-feindlichen Strömung in den Reihen der US-Demokraten, beide befürworten die Israelboykottbewegung BDS. Seit Tagen wurde in Israel wie in den USA kontrovers diskutiert, wie Israel mit der geplanten Reise Omars und Tlaibs umgehen sollte. Da die Einreiseverweigerung nun ausgesprochen wurde, sehen wir uns im Folgenden einige der Reaktionen darauf an [...]

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Mena-Exklusiv

„Aber melde Dich, wenn die Israelis zurückschlagen“

Von Stefan Frank.

[...] Die gute Nachricht: Die Redaktion des Deutschlandfunks hat einen Fehler eingesehen und die Überschrift geändert. Die schlechte: Die Redakteure verstehen nicht, dass es abwegig und unmoralisch ist, einen versuchten Terroranschlag in einen Zusammenhang mit „Demonstrationen“ zu stellen – und so den Eindruck zu erwecken, die Terroristen seien ebenfalls „Demonstranten“ gewesen. (...) Eine Demonstration ist ein friedlicher Umzug, um für eine politische Meinung zu werben. Ein Terroranschlag ist darauf gerichtet, Menschenleben auszulöschen. Wer mit Sturmgewehren, Panzerfäusten und massig Munition bewaffnet eine Staatsgrenze überquert, der geht nicht auf eine Demo, sondern führt Krieg [...]

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Mena-Exklusiv

„Tagesschau“ setzt Berliner Mauer mit israelischen Sperranlagen gleich

Sehr geehrte Tagesschau-Redaktion,

den 58. Jahrestag des Baubeginns der Berliner Mauer haben Sie am Dienstag zum Anlass genommen, um in Ihrer Hauptsendung um 20 Uhr einen Beitrag Ihrer Korrespondentin Anke Hahn über die Gedenkstätte in der deutschen Hauptstadt auszustrahlen. Darin heißt es unter anderem, 30.000 Besucher hätten im Laufe der Jahre ihre „Gedanken und Gefühle“ in „einer Art Gästebuch“ niedergelegt, und zwar in Form von Bildern und Texten. „No more walls, nie wieder Mauern, das ist die häufigste Botschaft der Besucher, die überall in der Welt die Gefahren solcher Mauern sehen“, resümiert Hahn. Als Beispiele für derartige Gefahren nennt sie die Grenze zwischen den USA und Mexiko, Nordkorea – und Israel. Damit wird automatisch ein Vergleich hergestellt, der in diesem Kontext sogar als Gleichsetzung verstanden werden muss [...]

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Warum die deutsche Nahostpolitik ein Desaster ist

Von Alex Feuerherdt.

Eine diplomatische Vertretung, der antisemitische Tweets gefallen; ein parlamentarischer Staatssekretär, der mit dem iranischen Regime feiert; ein UN-Botschafter, der Israel mit der Hamas vergleicht; und nun ein Diplomat, der öffentlich entspannt mit einem Verschwörungsideologen plaudert – die deutsche Nahostpolitik leistet sich eine Peinlichkeit nach der anderen. Sie schadet dem jüdischen Staat und nützt dessen Feinden. Die Hoffnung, unter Sigmar Gabriels Nachfolger Heiko Maas könnte alles besser werden, hat sich als falsch erwiesen. [...]

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Alles, was zählt: „Vier Araber getötet“

Von Florian Markl.

„Vier Araber getötet“, meldet die Kronen Zeitung in einer Kurzmeldung. Demnach hätten israelische Soldaten „vier Palästinenser erschossen, die den Grenzzaun zwischen Israel und dem abgeriegelten Gazastreifen überwunden hatten“. Was geschehen war? Die vier Männer waren von einem israelischen Wachposten entdeckt worden, als sie sich dem Grenzzaun näherten. Als herbeigerufene Soldaten eintrafen, schleuderte ihnen einer der Männer, der bereits über den Zaun geklettert war, eine Handgranate entgegen. Die Soldaten eröffneten das Feuer und erschossen die vier Männer, die, wie sich herausstellte, mit Maschinenpistolen, Panzerfäusten, Granaten und Messern bewaffnet waren. Wären die Terroristen nicht rechtzeitig gestellt worden, hätten sie irgendwo in Israel ein Blutbad angerichtet. All das hätte die Krone ihren Lesern natürlich auch mitteilen können [...]

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Mena-Exklusiv

Welchen Preis zahlt Gaza für den Terror?

Von Ulrich W. Sahm.

Die Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten war jahrelang praktisch versperrt: 2017, so berichtet der Economist, war der Übergang in Rafah im ganzen Jahr nur an 36 Tagen passierbar. Im vergangenen Jahr lockerte Ägypten die Sperre ein wenig: Immerhin 198 Tage war die Grenze 2018 geöffnet. Diese teilweise Liberalisierung löste unter der Bevölkerung des Gazastreifens eine Flut an Ausreisewilligen aus. 2018 gab es 60.900 Übertritte nach Ägypten, im ersten Halbjahr 2019 bereits weitere 33.000. Wie viele der Ausgereisten wieder zurückkommen, ist nicht bekannt, denn die Hamas veröffentlicht darüber keine Daten – zu groß ist die Angst, dass die Zahlen nur allzu deutlich reflektieren würden, wie schlecht das Leben im Gazastreifen unter der Herrschaft der Islamisten geworden ist. [...]

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Der Mythos von der Märtyrer-Straße von Hebron

Von Steve Frank.

„[...] Das wirkliche Schändliche an der Shuhada Street ist nicht, dass eine kleine Zahl von Palästinensern daran gehindert wird, dorthin zu gehen, sondern dass die israelische Armee benötigt wird, um zu verhindern, dass die 85 jüdischen Familien, die in der Nähe leben, massakriert werden. Aus palästinensischer Sicht ist das eigentliche Problem Hebrons, dass es die einzige Stadt unter palästinensischer Kontrolle ist, in der einige wenige Juden leben dürfen [...]

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Mena-Exklusiv

Verharmlosung des palästinensischen Terrors in der ARD

Gastbeitrag von Marlene Gallner

Am vergangenen Mittwoch wurde im Abendprogramm des Ersten Deutschen Fernsehens der Dokumentarfilm „Lea Tsemel, Anwältin“ (2019) ausgestrahlt. Die beiden Filmemacher, Rachel Leah Jones und Philippe Bellaiche, begleiten die israelische Anwältin Lea Tsemel, die seit den 1970er Jahren palästinensische Attentäter und Attentäterinnen vor Gericht verteidigt. Dabei wird ein extrem verzerrtes Bild von Israel gezeigt, welches den jüdischen Staat als Aggressor präsentiert und den palästinensischen Terror als notwendige Gegenwehr verharmlost […]

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Drohne aus Gaza von IDF abgeschossen

Von Redaktion Mena Watch

Wie das Nachrichtenportal Ynet berichtet, hat das israelische Militär im Süden des Landes eine Drohne abgeschossen, die aus Gaza in das israelische Hoheitsgebiet eingedrungen war. Schon am Sonntag hatten Beamte des Kibbuz Zikim südlich von Aschkelon die Bewohner informiert, dass verdächtige Flugobjekte über der Gemeinde gesichtet wurden. Die IDF bestätigte den Abschuss eines unbemannten Flugobjekts aus Gaza und hat die Drohne am Montag zur näheren Untersuchung übernommen. Aus Gaza habe es dazu keinen […]

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Mena-Exklusiv

Funktionär der Terrororganisation PFLP darf in Berlin nicht auftreten

Von Stefan Frank

Die Berliner Behörden haben Khaled Barakat, einem hochrangigen Funktionär der palästinensisch-arabischen Terrororganisation PFLP, am 22. Juni einen geplanten Auftritt sowie jegliche politische Betätigung untersagt. Das berichteten die mit der PFLP verbundenen Websites Eletronic Intifada und Samidoun sowie daraufhin auch die israelische Tageszeitung Jerusalem Post. Ein Sprecher der Berliner Innenverwaltung hat das Verbot des Auftritts gegenüber Mena Watch bestätigt […]

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