Mena-Exklusiv

Feuerdrachen: Europa ignoriert den Terror gegen Israel

Von Stefan Frank

Die Terrordrachen mit aufgemalten Hakenkreuzen passen nicht in das in Westeuropa gezeichnete Bild von „Palästinensern“, die wegen der „gescheiterten Friedensverhandlungen“ „verzweifelt“ seien. Und so wird der neue Terror ignoriert, so wie einst auch die Kassam-Raketen: 2001 wurde diese Terrorwaffe zum ersten Mal benutzt; es dauerte viele Jahre, bis man im Westen Notiz davon nahm. Während Zeitungen und Fernsehen sonst über jeden Waldbrand berichten (…), erfährt der durchschnittliche Zeitungsleser und Fernsehzuschauer nichts vom […]

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Das „Recht auf Rückkehr“: Nakba-Festspiele bei ARD und ARTE

Von Stefan Frank

Den Sinn der jüngsten Ausschreitungen an der Grenze zwischen Gaza und Israel beschrieb Jahia Sinwar, Führer der Hamas in Gaza, so: „Wir werden die Grenze niederreißen und ihre Herzen aus ihren Körpern reißen.“ Gibt es irgendeine Möglichkeit, daraus einen Bericht über „friedlichen Protest“ zu spinnen? ARTE und das ZDF haben es versucht. Ahmed Silmi heißt der Held einer im Auftrag des ZDF produzierten ARTE-Dokumentation von Katrin Sandmann mit dem […]

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Kein palästinensischer Gandhi, nirgends

Von Thomas Eppinger

In einer ausführlichen Replik widmet sich Thomas von der Osten-Sacken meiner Analyse über den „Großen Marsch der Rückkehr“, in dem ich die Proteste als monatelang geplanten, militärisch organisierten Angriff auf die israelische Grenze charakterisiert und als Propagandaerfolg der Hamas gewertet habe. Sein mit Fragen gespickter Text dreht sich im Kern um zwei Thesen: 1. Die Proteste sollten ursprünglich rein friedlich ablaufen und seien erst später von der Hamas gekapert worden. 2. Gewaltfreie Proteste nach dem Vorbild von Gandhis Salzmarsch – und als solcher sei auch der Große Marsch der Rückkehr geplant gewesen – würden für Israel eine weit größere Gefahr bergen als alle bewaffneten Konflikte. Beide Thesen verdienen eine nähere Betrachtung […]

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Das Dilemma von Gaza

Von Thomas von der Osten-Sacken

Und damit wäre das Dilemma formuliert und zum Ausdruck gebracht. Die Idee und der Plan, Israel mit gewaltfreien Mitteln zu konfrontieren, nämlich ist auch nach den Ereignissen im Mai keineswegs begraben. Aus welchen Gründen auch immer die Proteste so eskalierten, sie müssen es das nächste Mal nicht wieder tun. Damit stellt sich erneut die zentrale Frage: Was, wenn eines Tages Zehntausende nur mit Olivenzweigen und Bildern von Gandhi, Mandela und Lind in den Händen auf die Grenzen zumarschieren? Wie werden israelische Sicherheitskräfte und Armee dann regieren? Ich bin überzeugt, ein solches Szenario birgt für Israel eine weit größere Gefahr als […]

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Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit

Von Thomas Eppinger

Das von der New York Times veröffentlichte Video ist repräsentativ für den Tenor der westlichen Berichterstattung: die rechte israelische Regierung feiert ungerührt einen symbolischen Festakt mit den Amerikanern, während sie wenige Kilometer davon entfernt gnadenlos verzweifelte Menschen niederschießen lässt, die friedlich gegen jahrzehntelanges Unrecht protestieren. (…) In diesen bitterbösen Zeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Berichterstattung und Komplizenschaft […]

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Gaza: Warum eine „unabhängige Untersuchung“ eine Farce wird

Von Florian Markl

Auf dem internationalen Parkett mehren sich die Stimmen, die eine „unabhängige Untersuchung“ der Vorfälle der vergangenen Tage an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel fordern. Israel lehnt dieses Unterfangen ab – und das mit gutem Grund. Denn schon bevor überhaupt irgendetwas untersucht wurde, verurteilen sogenannte Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen Israels „himmelschreiend exzessiven Einsatz von Gewalt“. Der Sprecher des UN-Menschenrechtsbüros macht denn auch deutlich, worin eine „unabhängige Untersuchung“ bestehen und worauf sie hinauslaufen wird: Nicht in einer Erörterung der Ereignisse an sich [...]

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70 Jahre Israel: Happy birthday und L‘chaim!

Von Thomas Eppinger

Jede Grenze dieser Welt erzählt eine Geschichte von Siegen und Niederlagen. Jede Grenze dieser Welt wurde mit Blut gezeichnet. Israel hätte eine Ausnahme sein können. Die ersten Grenzen dieses Staates zeichneten die Vereinten Nationen mit Zweidrittel-Mehrheit am 29. November 1947. Doch „es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt“, wie es in Friedrich Schillers Wilhelm Tell heißt […]

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Süddeutsche Zeitung macht angegriffenes Israel zum Aggressor

Von Alexander Gruber

Israel wird von den im Syrien stationierten iranischen Revolutionsgarden angegriffen: Diese feuern zwanzig Raketen auf israelische Militärposten auf den Golanhöhen ab. Der attackierte jüdische Staat fliegt daraufhin Gegenangriffe gegen iranische Stellungen in Syrien, wobei auch die fahrbare Abschussrampe zerstört wurde, von der aus die Raketen auf israelisches Territorium gestartet wurden. Wer wohl wird in der Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung für diese […]

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Entebbe 1976: Nicht Israelis, sondern Juden wurden ausgesondert

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung,

Luigi Heinrich schreibt in seinem Artikel über den Film „7 Tage in Entebbe“ über die von deutschen und palästinensischen Terroristen durchgeführte Entführung eines Air-France-Fluges im Juni 1976: „Die israelischen Geiseln an Bord sollten gegen palästinensische Gefangene ausgetauscht werden.“ Das ist gleich in zweierlei Hinsicht falsch: Erstens wurde nicht nur die Freilassung von Palästinensern gefordert [...]

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