Mena-Exklusiv

Deutsche Medien: Die ewige „Israelkritik“

Von Alex Feuerherdt.

Aus den israelischen Parlamentswahlen ist Benjamin Netanjahu erneut als Sieger hervorgegangen. Das hat in einigen deutschen Medien zu Kommentaren geführt, die nicht einmal vor NS-Vergleichen und antisemitischen Stereotypen zurückschreckten. Doch es gab auch positive Ausnahmen […]

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Ein US-Demokrat gegen den israelfeindlichen Trend

Von Stefan Frank

Am Sonntag gab Pete Buttigieg, der 37 Jahre alte Bürgermeister der 100.000-Einwohner-Stadt South Bend, Indiana, in seiner Heimatstadt offiziell bekannt, sich um die Kandidatur der Demokratischen Partei bei den US-Präsidentschaftswahlen 2020 zu bewerben. Manche sagen, er sei die beste Chance der Demokraten, Trump zu schlagen. (…) Was über Buttigieg derzeit in den Zeitungen zu lesen ist, ist vor allem Folgendes: Er ist Afghanistanveteran, er ist Christ, er hat in Harvard studiert, er ist homosexuell, er spielt Klavier und spricht sieben Fremdsprachen. (Letzteres ist wohl das Erstaunlichste.) Was im deutschsprachigen Raum bislang noch nicht berichtet wurde: Er gilt als israelfreundlich. Das ist zu einer Zeit, in der der Trend in dieser Partei in die andere Richtung geht, bemerkenswert […]

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Wenn Europas Ex-Außenminister Nahostpolitik machen

Von Thomas Eppinger

33 ehemalige Spitzenpolitiker Europas richten einen „dringenden Appell“ an die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini (und veröffentlichen ihn in der österreichischen Tagszeitung Die Presse), darunter die früheren Außenminister Javier Solana, Sigmar Gabriel, Benita Ferrero-Waldner und Michael Spindelegger sowie der frühere belgische Premierminister und jetzige EU-Abgeordnete Guy Verhofstadt. Ein so ungewöhnlicher Schritt hat sicher einen für Europa eminent wichtigen Anlass, könnte man meinen. Dass die EU mit […]

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Labour-Führung vereitelt Schritte gegen Antisemiten in der Partei

Von Stefan Frank

Die britische Tageszeitung Sunday Times enthüllte am Sonntag, dass ihr ein Datenträger zugespielt wurde, der belegt, wie die Führung der britischen Labour-Partei angesichts extremer und vulgärster Äußerungen von Antisemitismus untätig bleibt und auf Sanktionen verzichtet. Dass die Labour-Partei ein Hort des Antisemitismus ist, ist bekannt. Ihr Vorsitzender Jeremy Corbyn – ein selbsterklärter „Freund“ der Hisbollah und der Hamas – flicht denen, die 1972 in München jüdische Athleten folterten und ermordeten, buchstäblich Kränze. Den Staat Israel möchte er […]

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BDS-Fail: Airbnb boykottiert Unterkünfte im Westjordanland nicht mehr

Von Stefan Frank

Die jetzige Wende von Airbnb nimmt den Aktivisten den Wind aus den Segeln, schließlich hatten sie diesen Coup bereits auf der Habenseite verbucht. Das stürzt sie überdies in das Dilemma, dass alles, was sie nun propagandistisch gegen Airbnb unternehmen könnten, an ihr Scheitern und ihre Schwäche erinnert. (…) Die Fanatiker merken, dass sie sich in ihrem Eifer zu früh gefreut hatten. 400 palästinensische SodaStream-Angestellte arbeitslos gemacht zu haben, bleibt also auch weiterhin der einzig greifbare „Erfolg“ der Boykotteure […]

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Nein, Netanjahu hat nicht die Annexion des Westjordanlands angekündigt

Sehr geehrter Herr Friedl,

Sie schreiben in Ihrem Kurier-Artikel über die Parlamentswahl in Israel, Mahmud Abbas habe wissen lassen, „dass seine Volksgruppe jederzeit bereit sei, die Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen“, und meinen dann, mit einem Premier Netanjahu wäre das aber „schwierig“, habe dieser doch „angekündigt, das palästinensische Westjordanland annektieren zu wollen“. Das ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Einerseits ist die Äußerung von Abbas reine Propaganda: Er selbst ist es, der sich seit Jahren konsequent jeglichen Verhandlungen mit Israel verweigert – und seine Zeit stattdessen damit verbringt, die Palästinenser mit antisemitischen Hetzreden zu Gewalt gegen Israelis aufzustacheln, während die von ihm geführte PLO weiterhin große Geldbeträge als Belohnung für blutigen Terror ausbezahlt [...]

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Mena-Exklusiv

Die fragwürdigen Prioritäten der Tagesschau

Von Alex Feuerherdt

Wenn die Moderatorin einer Unterhaltungssendung im deutschen Fernsehen ein besseres Gespür für eine faire Nahostberichterstattung hat als ihre dafür eigentlich zuständigen Kollegen, spricht das Bände. Über einen neuerlichen Beleg für die systematische mediale Asymmetrie zulasten Israels, diesmal in der Hauptnachrichtensendung der ARD […]

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Mahmud Abbas sind Terroristen wichtiger als kranke Palästinenser

Von Stefan Frank

Lange Zeit hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) die Behandlungskosten für Palästinenser übernommen, wenn diese in israelische Krankenhäuser eingewiesen wurden, um sich dort Operationen und Therapien zu unterziehen, für die die Krankenhäuser in den Palästinensischen Autonomiegebieten nicht oder weniger gut qualifiziert sind. Nun aber hat das Gesundheitsministerium der PA angekündigt, dass ihre Bürger ab sofort keine israelischen Krankenhäuser mehr aufsuchen dürfen. Ein Zusammenhang mit dem Streit um die Terrorrenten ist offensichtlich, auch wenn […]

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Deutsche Diplomatie: Völkerrecht als Waffe gegen Israel

Von Stefan Frank

Für ihre Israelpolitik gilt: Das Völkerrecht ist für Berlin immer nur interessant, wenn es sich als Waffe gegen Israel verwenden lässt. So stellt sich die deutsche Bundesregierung stets auf den Standpunkt, dass das Waffenstillstandsabkommen von 1949 Israels Grenzen festlege, obwohl in den damals unterzeichneten Dokumenten explizit steht, dass die „Grüne Linie“ eben keine Grenze ist und künftige Grenzen nicht vorwegnimmt. Das Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Jordanien besagt ausdrücklich […]

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Wie der deutsche UNO-Botschafter Israel mit der Hamas gleichsetzte

Von Alex Feuerherdt

Nicht genug damit, dass sich Deutschland bei den Vereinten Nationen an den Verurteilungsorgien gegen Israel beteiligt – sein UN-Botschafter glaubte nun im Sicherheitsrat, seinen israelischen Kollegen belehren und den jüdischen Staat auf eine Stufe mit der Terrororganisation Hamas stellen zu müssen. Das ist infam und peinlich, gilt in manchen Medien jedoch als „erfrischender Vorstoß“. Für die Zeit der deutschen Präsidentschaft im Rat lässt das Schlimmes befürchten […]

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