Mena-Exklusiv

David Ranan: Sind die Juden selber schuld, wenn sie gehasst werden?

Von Matthias Küntzel.

Vor einigen Wochen machte David Ranans Buch „Muslimischer Antisemitismus“ im deutschen Blätterwald Furore: Der Spiegel widmete ihm eine zweiseitige Rezension, die Frankfurter Allgemeine würdigte es in seiner Rubrik „Das aktuelle Buch“, der Autor kam in der „Süddeutschen Zeitung und den Aachener Nachrichten ausführlich zu Wort, während die schweizerische jüdische Wochenzeitung Tachles sein Werk als „sachlich, nüchtern, deeskalierend, unabhängig und unideologisch“ pries. Für mich handelt es sich um den abwegigsten Text, den ich bisher […]

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Bettina Marx: Eine antiisraelische Überzeugungstäterin

Von Alex Feuerherdt

Die Leiterin der den Grünen nahestehenden Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah, Bettina Marx, legitimiert in einem Gastkommentar für die Deutsche Welle den palästinensischen Terror als „im Völkerrecht verbrieften Widerstand gegen die Besatzung“ und dämonisiert Israel. Es ist nicht das erste Mal, dass die frühere Nahostkorrespondentin mit solchen Äußerungen auffällt […]

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Mena-Exklusiv

UN-Menschenrechtsrat: Warum die Europäer dem amerikanischen Beispiel folgen sollten

Von Florian Markl

Die UN-Menschenrechtskommission wurde 2006 abgeschafft, weil sie zu einem unhaltbaren Skandal geworden war. Der Menschenrechtsrat, der an ihre Stelle trat, ist kaum besser. Was bei den Vereinten Nationen unter dem Titel Menschenrechtsschutz über die Bühne geht, hätte selbst noch George Orwell, den Meister der negativen Utopie, das Gruseln gelehrt. Die USA tun mit ihrem Rückzug aus dem Rat das einzig Richtige. Anstatt diesen Schritt zu kritisieren, sollten die Europäer sich ihm anschließen. […]

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Mena-Exklusiv

Antisemitische Pflichtübung zum Al-Quds-Tag

Von Thomas Eppinger

Einmal jährlich feiern die Schiiten ihr antisemitisches Hochamt. „Kindermörder Israel“ tönt es dann auf den Straßen, sie brüllen „Zionismus ist Faschismus“ oder skandieren andere idiotische Sprechchöre wie „Christen, Muslims und Buddhisten gemeinsam gegen Zionisten“. Am 8. August 1979 hatte Ayatollah Khomeini zum ersten Mal zum ersten Mal zum internationalen al-Quds-Tag (nach dem arabischen Namen für Jerusalem, al-Quds) aufgerufen: „Ich fordere alle Muslime der Welt und alle […]

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Mena-Exklusiv

Ein Lobbyist, der Kritiker des Lobbyismus beschuldigt

Von Alexander Gruber

In der österreichischen Tageszeitung Die Presse hat Fritz Edlinger kürzlich die Mena Watch-Autoren Alex Feuerherdt und Florian Markl anlässlich der Veröffentlichung ihres Buches „Vereinte Nationen gegen Israel“ als „sattsam bekannte israelische Lobbyisten“ bezeichnet. Als solchen soll ihnen nicht zuletzt das Kunststück gelungen sein, bereits Ende 2017/Anfang 2018 ein „propagandistisches Machwerk“ zu verfassen, das von den im April und Mai 2018 – also Monate später – stattfindenden […]

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Mena-Exklusiv

Feuerdrachen: Europa ignoriert den Terror gegen Israel

Von Stefan Frank

Die Terrordrachen mit aufgemalten Hakenkreuzen passen nicht in das in Westeuropa gezeichnete Bild von „Palästinensern“, die wegen der „gescheiterten Friedensverhandlungen“ „verzweifelt“ seien. Und so wird der neue Terror ignoriert, so wie einst auch die Kassam-Raketen: 2001 wurde diese Terrorwaffe zum ersten Mal benutzt; es dauerte viele Jahre, bis man im Westen Notiz davon nahm. Während Zeitungen und Fernsehen sonst über jeden Waldbrand berichten (…), erfährt der durchschnittliche Zeitungsleser und Fernsehzuschauer nichts vom […]

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Mena-Exklusiv

Ein Mord, ein Brief und ein Fußballspiel: Zwei Tage im Juni

Von Thomas Eppinger

Keines dieser Ereignisse hängt unmittelbar mit den anderen zusammen. Und doch fügen sie sich zu einem Bild. Deutschland hat die Kontrolle über die innere Sicherheit noch immer nicht wiedererlangt, maßregelt aber dennoch unbeeindruckt vom eigenen Versagen seine Nachbarn in dieser Frage. Die Kanzlerin hat keine neuen Kleider, es traut sich ihr nur noch niemand sagen, dass sie nackt ist. Europas Nahostpolitik ist heuchlerisch, plan- und hilflos. Und Israel ist im Fall des Falles auf sich allein gestellt […]

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Mena-Exklusiv

Kein Messi in Jerusalem: ein antisemitischer Coup

Von Alex Feuerherdt

Der Präsident des palästinensischen Fußballverbands und die BDS-Bewegung haben es mit Protesten, Drohungen und Einschüchterungen gemeinsam geschafft, eine Absage des Fußballspiels zwischen Israel und Argentinien zu erreichen, das am Samstag in Jerusalem stattfinden sollte. Damit ist ihnen ein antisemitischer Coup gelungen, zumal es vonseiten des Weltfußballverbands FIFA vermutlich wie gehabt keine Konsequenzen geben wird […]

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Mena-Exklusiv

Unterstützung von Israelhass mit öffentlichen Geldern?

Von Dimitri Kravvaris

Um es kurz zu machen: Sollte eine solche Veranstaltung nicht besser abgesagt werden, um so ein unmissverständliches Zeichen der Intoleranz gegenüber der Intoleranz zu setzen? Sonst würden die genannten Akteure dazu beitragen, antiisraelische Hetze in Deutschland und Europa salonfähig zu machen. Dieter Hanitzsch darf berechtigterweise für die SZ nicht mehr arbeiten; warum wird also Michael Kountouris mit öffentlichen Geldern in Deutschland promoted? […]

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Kein Gandhi, aber ein palästinensischer Muqtada al Sadr?

Von Thomas von der Osten-Sacken

Leider gibt es – bedingt auch durch den Hollywood Film, der in Anfang der 1980er Jahre in Deutschland zum Kassenschlager wurde – hierzulande ein sehr mystifiziertes Bild von Mahatma Gandhi. Der Inder war kein Heiliger, viele seiner Äußerungen waren stockreaktionär und sein Frauenbild erinnert sehr ungut an heutige Stellungnahmen von Islamisten. Nicht nur liegt es mir fern, den Menschen von Gaza einen Gandhi als Führer zu wünschen, zudem […]

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