Mena-Exklusiv

Katar, Financier des Terrors – und Großinvestor in Europa

Von Thomas Eppinger

Hätte Katar nicht seit Jahren etwas anderes, das nicht nur in der Welt der Fifa mehr zählt als jede Tradition: Unsummen von Geld, das eng mit der europäischen Wirtschaft und auch mit dem europäischen Fußball verflochten ist. Die Qatar Investment Authority (QIA), der Staatsfonds Katars, und die Herrscherfamilie al-Thani selbst investieren seit Jahren höchst erfolgreich in globale Leitunternehmen. Allein die Investments der QIA werden auf rd. 335 Milliarden Dollar geschätzt. [...]

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Terror gegen Urlauber, Terror gegen Israel: die doppelten Standards

Von Florian Markl

Manchmal sind die doppelten Standards, die in der Berichterstattung über Israel und anti-israelischen Terror angewendet werden, so offensichtlich, dass sich jeder weitere Kommentar erübrigt. Nehmen wir z. B. die heutige Ausgabe der Presse. Im ägyptischen Hurghada attackiert ein Terrorist [...]

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Al Jazeera: Propagandakanal für Islamisten

Von Thomas von der Osten-Sacken

Der in Katar ansässige Satellitensender Al Jazeera feierte im vergangenen November sein zwanzigjähriges Bestehen. Der Deutschlandfunk schrieb damals über das Jubiläum: „Zwischen 1996 und 2003 war Al Jazeera der einzige arabische Nachrichtensender – das in Zeiten, wo bestimmte Themen eine große Rolle gespielt haben. Das ist die palästinensische Intifada, das ist der Irak-Krieg 2003, das sind die Anschläge vom 11. September.“ In der Tat waren dies […]

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Mena Watch am HumanistenTag

Von heute bis zum kommenden Sonntag findet in Nürnberg der HumanistenTag 2017 statt. Wir dürfen Sie dabei insbesondere auf drei Veranstaltungen hinweisen: Am Freitag, dem 16. Juni, findet um am Vormittag eine Podiumsdiskussion zum Thema „Death by Religion?“ statt, an der u.a. Mena Watch-Autor Thomas von der Osten-Sacken teilnehmen wird. Ebenfalls am Freitag wird auf einer weiteren Podiumsdiskussion die Frage debattiert: „Dürfen Humanisten Kriege führen?“ Mit dabei ist Mena Watch-Gastautor Stephan Grigat, moderiert wird die Debatte von einem weiteren unserer Gastautoren, Frederik Schindler. Und am Samstagvormittag widmet sich ein Panel dem Thema „Identität Muslima?“, das von unserer Mitarbeiterin Soma Mohammad Assad moderiert wird.

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Imame-Deklaration gegen Terror: Das Offensichtliche leugnen

Von Florian Markl

Immer wieder, so beklagt sich die „Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich“ (IGGiÖ), habe sie in der Vergangenheit Terroranschläge verurteilt, doch seien diese Distanzierungen öffentlich kaum wahrgenommen worden. Um dem entgegenzuwirken, haben mehrere Hundert Imame der Glaubensgemeinschaft heute eine Deklaration gegen „Extremismus, Gewalt und Terror“ veröffentlicht. Nimmt man das rege mediale Echo als Maßstab, so war die Initiative ein voller Erfolg. Inhaltlich tut sich allerdings dasselbe Problem auf, das schon frühere Distanzierungen vom Terror charakterisiert hat: Anstatt sich selbstkritisch mit den problematischen Punkten der islamischen Lehre und Tradition auseinanderzusetzen, streiten die Imame der IGGiÖ einfach ab, dass „Allahu akbar“ schreiende Mörder überhaupt etwas mit dem Islam zu tun hätten. [...]

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Hilft Beten gegen die Bomben des IS-Terrorismus?

Von Thomas Eppinger

Wir kennen ihre Namen nicht. Wir wissen nicht was sie gemacht haben an jenem Freitagmorgen, auf dem Weg zu einem Kloster nahe dem ägyptischen al-Minja, das nach Samuel dem Bekenner benannt ist. Ein Bus mit koptischen Pilgern, ein Kleinbus mit Kindern, ein kleiner Truck mit Arbeitern. Vielleicht waren sie noch schläfrig von der Nacht, vielleicht erzählten sie einander die alltäglichen Belanglosigkeiten, die man unterwegs eben so erzählt. Bis drei Geländewagen am Horizont auftauchten […]

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99,9 Prozent friedliebende Muslime?

Von Florian Markl

Nach dem Selbstmordattentat in Manchester setzten sogleich die üblichen Mechanismen der Verharmlosung des Islamismus ein. Der Bürgermeister der Großregion Manchester etwa erklärte: „Wir stehen zusammen gegen den Terror, mit den 99,9 Prozent friedliebenden Muslimen unter uns.“ Es mag beruhigend sein, der Behauptung Glauben zu schenken, dass nur einer unter eintausend Muslimen in Großbritannien als nicht „friedliebend“ zu gelten habe – ein Blick auf entsprechende Umfragen zeichnet aber ein anderes Bild. [...]

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Trump im Nahen Osten: Stillos, aber die richtige Botschaft

Von Thomas Eppinger

Mit der ersten Auslandsreise des amerikanischen Präsidenten gewinnt die künftige Nahostpolitik Donald Trumps erste Konturen. In Saudi-Arabien stärkt Trump die sunnitischen Staaten gegenüber dem Iran, dem erbitterten Gegner der USA. In Israel setzt er den Friedenprozess auf die Agenda, und Abbas besucht er in Betlehem statt in Ramallah, wobei er mit keinem Wort die Zweistaatenlösung erwähnt, den bisherigen Ankerpunkt der amerikanischen Nahostpolitik. Der abschließende Papstbesuch beschließt die Respektsbezeugung gegenüber den drei abrahamitischen Religionen und setzt ein letztes Signal für künftige Friedensinitiativen […]

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Mahmud Abbas: Doppelmoral gegenüber Terror

Von Florian Markl

Bei einem gemeinsamen Auftritt mit US-Präsident Donald Trump äußerte sich Mahmud Abbas, Vorsitzender der Palästinensischen Autonomiebehörde im dreizehnten Jahr seiner vierjährigen Amtszeit, zum Terroranschlag in Manchester: [...]

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