Mena-Exklusiv

Angriff der Hisbollah? Nicht in den Zeitungsüberschriften

Von Florian Markl

Die islamistische Terrorgruppe Hisbollah feuerte gelenkte Panzerabwehrraketen auf einen israelischen Armeestützpunkt und einen Militärjeep nahe der israelischen Ortschaft Avivim, die israelische Armee nahm daraufhin die die Position der Angreifer im Libanon unter Beschuss. Wer glaubt, die Schlagzeile darüber würde einfach „Hisbollah greift Israel an“ lauten, der hat noch nicht verstanden, wie Israel-Berichterstattung in hiesigen Medien in aller Regel funktioniert. Denn Angriffe durch Feinde des jüdischen Staates werden in der hohen Kunst der irreführenden Überschrift nur ganz selten als solche benannt [...]

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Mena-Exklusiv

Irreführung im ORF: „Palästinenser bei Angriffen getötet“

Von Florian Markl

„Aber auch im Gazastreifen hat es wieder Angriffe gegeben, bei denen fünf Palästinenser getötet wurden“, hieß es gestern vor einem ZiB1-Bericht über Zusammenstöße am Tempelberg in Jerusalem. In dem Beitrag selbst war dann vom Gazastreifen nicht mehr die Rede, sodass die Zuseher keine weiteren Informationen über die erwähnten Angriffe erhielten – und wohl davon ausgehen mussten, dass die fünf Palästinenser bei israelischen Angriffen „im Gazastreifen“ ums Leben kamen. (...) Alle fünf waren also nicht Opfer von israelischen Angriffen „im Gazastreifen“, sondern Angreifer, die Terrorattacken in Israel begehen wollten [...]

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Mena-Exklusiv

Welchen Preis zahlt Gaza für den Terror?

Von Ulrich W. Sahm

Die Grenze zwischen dem Gazastreifen und Ägypten war jahrelang praktisch versperrt: 2017, so berichtet der Economist, war der Übergang in Rafah im ganzen Jahr nur an 36 Tagen passierbar. Im vergangenen Jahr lockerte Ägypten die Sperre ein wenig: Immerhin 198 Tage war die Grenze 2018 geöffnet. Diese teilweise Liberalisierung löste unter der Bevölkerung des Gazastreifens eine Flut an Ausreisewilligen aus. 2018 gab es 60.900 Übertritte nach Ägypten, im ersten Halbjahr 2019 bereits weitere 33.000. Wie viele der Ausgereisten wieder zurückkommen, ist nicht bekannt, denn die Hamas veröffentlicht darüber keine Daten – zu groß ist die Angst, dass die Zahlen nur allzu deutlich reflektieren würden, wie schlecht das Leben im Gazastreifen unter der Herrschaft der Islamisten geworden ist. [...]

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Mena-Exklusiv

Antisemitismusbeauftragter plädiert für Streichung deutscher UNRWA-Gelder

Von Stefan Frank

Der Antisemitismusbeauftragte des Landes Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, hat gegenüber Mena Watch für eine Streichung der deutschen Zahlungen an die umstrittene UN-Agentur UNRWA plädiert. „Selbstverständlich!“, schrieb Blume per E-Mail auf die Frage, ob die Bundesregierung dem Beispiel der Schweiz und der Niederlande folgen und kein Geld mehr an die UNRWA überweisen sollte. Die Vereinigten Staaten, der früher größte Beitragszahler, hatten ihre Zahlungen bereits 2018 eingestellt. Bei der Schweiz und den Niederlanden war der jüngste Skandal um mutmaßlichen Machtmissbrauch und Veruntreuung von Geldern auf höchster Ebene der Anlass für den Stopp der Zahlungen [...]

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Der IS-Terror ist mitten unter uns

Von Thomas Eppinger

Die gute Nachricht lautet, der IS ist besiegt. Die schlechte Nachricht: seine Ideologie und seine Kämpfer sind es nicht. Tausende IS-Terroristen werden ihren Kampf fortführen, und niemand kann mit Gewissheit vorhersagen, wo, wie und wann sie zuschlagen werden […]

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Mena-Exklusiv

Tanker-Angriffe: Wie sieht denn Europas Plan aus?

Von Florian Markl

[...] Jetzt rächt sich die zentrale Schwäche des Atomdeals: Indem die Infrastruktur des Atomprogramms im Wesentlichen unangetastet geblieben ist und die von ihm ausgehende Gefahr praktisch institutionalisiert statt beseitigt wurde, haben sich die Europäer erpressbar gemacht. Das iranische Regime kann jederzeit mit der Wiederaufnahme von vorübergehend stillgestellten Teilen seines Atomprogramms drohen. Und solange die Europäer sich nicht aus der zum Großteil selbst verschuldeten Zwickmühle befreien, haben sie kaum eine andere Wahl, als das bereits bisher erfolglose Appeasement gegenüber der islamistischen Diktatur noch weiter zu verstärken. Im Interesse eines zahnlosen Abkommens, das die iranische Bombe im besten Fall ein paar Jahre hinauszögert, haben sie den iranischen Hegemonialbestrebungen im Nahen Osten nichts entgegenzusetzen. Dieses Desaster betrachten viele von ihnen als den größten diplomatischen Erfolg der europäischen Außenpolitik – und machen sich damit nicht zuletzt aus Sicht des iranischen Regimes nachhaltig lächerlich, das genau weiß, was es an Heiko Maas, Federica Mogherini und Konsorten hat.

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Mena-Exklusiv

Österreichs größte Tageszeitung und das blutige Endspiel in Syrien

Von Florian Markl

In einer ausführlichen Reportage beschrieb die New York Times am Sonntag einen besonders grausamen Bestandteil des „rücksichtslosen Krieges“, den das syrische Regime in den vergangenen acht Jahren gegen die eigene Bevölkerung geführt hat: Hunderttausende Syrer wurden in Gefängnissen und anderen Einrichtungen systematisch gefoltert, fast 14.000 im Zuge dessen getötet, von rund 128.000 fehlt bis heute jede Spur. Verteidiger Assads haben für das Schicksal dieser Menschen bestenfalls Krokodilstränen übrig – sie propagieren weiter das Skript des Regimes, demzufolge in Syrien bloß ein Kampf gegen islamistischen Terror geführt werde. [...]

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Mena-Exklusiv

Die Gaza-Krise – und eine Lehre für die Zukunft

Von Florian Markl

Niemand weiß, was in den nächsten Tagen im und rund um den Gazastreifen geschehen wird. Sicher ist nur: Der israelische Abzug aus dem Küstengebiet vor nunmehr 14 Jahren hat alles andere als Frieden gebracht. Die Lehren aus dieser Entwicklung sollten ernst genommen werden, bevor vermeintlich einfache Lösungen für den palästinensisch-israelischen Konflikt propagiert werden. [...]

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Mena-Exklusiv

Free Gaza from Hamas! Und dann?

Von Thomas Eppinger

Viele sehen in den palästinensischen Protesten gegen die Hamas bereits Vorboten eines „Arabischen Frühlings“ im Gaza-Streifen. Doch dieser Frühling könnte auch in einen tiefen Winter umschlagen. Ein freies Herz schlägt für immer für die geschundene Bevölkerung, die sich gegen ihre Unterdrücker erhebt. Und gegen eine islamo-faschistische Terrororganisation, die ihre Existenzberechtigung einzig aus dem Willen zur Vernichtung Israels bezieht, schlägt meines besonders laut. „Wir wollen leben“ (arabisch bidna naish) nennt sich die Jugendbewegung, die […]

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