Mena-Exklusiv

Bilder des Grauens

Thomas von der Osten-Sacken, Dohuk

Vor über fünf Jahren überrannte der islamische Staat (IS) das von Jesiden bewohnten Sinjar Gebirge und richtete dort nicht nur fürchterliche Massaker an, sondern verschleppte auch mehrere tausend Frauen und Mädchen in die Sklaverei. Was sie dort erleben mussten, was ihnen angetan wurde, ist im wahrsten Sinne unbeschreiblich. Auch wenn der IS militärisch geschlagen wurde, fehlt von vielen dieser Jesidinnen jede Spur. Angehörige fragen sich jeden Tag […]

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Ein islamistischer Kämpfer, der Israel in Schutz nimmt

Von Thomas von der Osten-Sacken

Hätte sich dieser Mann nur über die Brutalität des syrischen Diktators so empört, dass er in Folge nach Syrien gegangen wäre, um sich dort einer Einheit der Free Syrian Army anzuschließen, seine Entscheidung könnte man nicht nur nachvollziehen, sondern auch akzeptieren. Stattdessen wurde er Mitglied einer der übelsten islamistischen Schächterbanden, die es bislang gab, nämlich des Islamischen Staates (IS), dessen unbeschreibliche Barbarei durch nichts, kein Unwissen und keine Rationalisierungen zu entschuldigen ist. Und trotzdem ist die Erklärung, die […]

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Der IS-Terror ist mitten unter uns

Von Thomas Eppinger

Die gute Nachricht lautet, der IS ist besiegt. Die schlechte Nachricht: seine Ideologie und seine Kämpfer sind es nicht. Tausende IS-Terroristen werden ihren Kampf fortführen, und niemand kann mit Gewissheit vorhersagen, wo, wie und wann sie zuschlagen werden […]

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Jürgen Todenhöfer: ein neuer Kara Ben Nemsi

Von Oliver M. Piecha

Jürgen Todenhöfer hat eine Mission: Er will Frieden schaffen. Die blutigen Kriege des Westens sollen nach 500 Jahren endlich aufhören. Dafür muss er die Wahrheit verkünden, dass Krieg nämlich Kinder tötet und keineswegs ideellen Motiven entspringt. Alles andere ist bloß die Heuchelei des Westens, deshalb heißt sein neuester Bestseller auch „Die große Heuchelei“. Außerdem müsse man mit allen reden, um die Kriege endlich zu beenden, vor allem mit Terroristen und Diktatoren. Auch das gehört zu seiner Mission. Deshalb muss er fortwährend […]

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Österreichs größte Tageszeitung und das blutige Endspiel in Syrien

Von Florian Markl

In einer ausführlichen Reportage beschrieb die New York Times am Sonntag einen besonders grausamen Bestandteil des „rücksichtslosen Krieges“, den das syrische Regime in den vergangenen acht Jahren gegen die eigene Bevölkerung geführt hat: Hunderttausende Syrer wurden in Gefängnissen und anderen Einrichtungen systematisch gefoltert, fast 14.000 im Zuge dessen getötet, von rund 128.000 fehlt bis heute jede Spur. Verteidiger Assads haben für das Schicksal dieser Menschen bestenfalls Krokodilstränen übrig – sie propagieren weiter das Skript des Regimes, demzufolge in Syrien bloß ein Kampf gegen islamistischen Terror geführt werde. [...]

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Neue Videobotschaft von IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi

Von Thomas von der Osten-Sacken

In all den Jahren konnten sie Abu Bakr al-Baghdadi nicht aufspüren? Am Ende lebt er gar irgendwo ganz ruhig wie es Osama bin Laden in Pakistan tat, bevor endlich die Navy Seals sein Anwesen stürmten? So also sieht das verkündete Ende des IS aus? Dass der Anführer der bislang brutalsten und barbarischsten Jihadistentruppe entkommen konnte und nun im Guerilla-Outfit zu neuen Morden aufruft? Eine kleine Hoffnung bleibt: Dass ihm dieser Auftritt zum Verhängnis wird, dass irgendein Mitarbeiter einer der […]

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Free Gaza from Hamas! Und dann?

Von Thomas Eppinger

Viele sehen in den palästinensischen Protesten gegen die Hamas bereits Vorboten eines „Arabischen Frühlings“ im Gaza-Streifen. Doch dieser Frühling könnte auch in einen tiefen Winter umschlagen. Ein freies Herz schlägt für immer für die geschundene Bevölkerung, die sich gegen ihre Unterdrücker erhebt. Und gegen eine islamo-faschistische Terrororganisation, die ihre Existenzberechtigung einzig aus dem Willen zur Vernichtung Israels bezieht, schlägt meines besonders laut. „Wir wollen leben“ (arabisch bidna naish) nennt sich die Jugendbewegung, die […]

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Der IS hat einen erfolgreichen Genozid an den Jesiden begangen

Ein Gespräch mit Suzn Fahmi vom Jinda Center in Dohuk

Das Kalifat des Islamischen Staates (IS) ist so gut wie besiegt. Aber noch immer werden Tausende von Jesiden vermisst. Suzn Fahmi arbeitet als Projetkoordinatorin für das Jinda-Center in Dohuk und betreut seit über drei Jahren jesidische Mädchen, die vom IS in die Sexsklaverei entführt wurden. Mit ihr sprach Thomas von der Osten-Sacken in Dohuk. Zuletzt interviewte er sie für Mena Watch im Dezember 2017 […]

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Das Erbe des Islamischen Staates

Von Thomas von der Osten-Sacken

[...] An der Front spielen sich unvorstellbare Szenen ab. Befreit wurde etwa eine Gruppe von jesidischen Kindern, die sich seit mittlerweile viereinhalb Jahren in den Klauen der Organisation befunden haben. Neben Tausenden von Mädchen und Frauen, von denen unzählige bislang noch nicht zurückgekehrt sind, verschleppte der IS gezielt jesidische Kinder und unterzog sie einer Gehirnwäsche mit dem Ziel, aus ihnen Muslime zu machen. Einige wurden sogar als Selbstmordattentäter missbraucht. Viele mussten mit ansehen, wie ihre Eltern misshandelt und ermordet wurden. In einem kurzen Video fragt eines dieser Kinder, ob seiner Heimat Shingal auch nichts geschehen sei. Offenbar weiß es bislang nicht, dass sich dort, wo es einst gewohnt hat, heute eine fast unbewohnbare Ruinenlandschaft befindet und Hunderttausende Jesiden weiterhin in Flüchtlingslagern im kurdischen Nordirak leben müssen [...]

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