Mena-Exklusiv

Wie ein iranischer Asylbewerber mehr als eine Million Dollar für die Pittsburgher Synagoge sammelte

Von Josefin Dolsten .

Khashayar „Shay“ Khatiri beansprucht ungern die ganze Ehre für das von ihm gesammelte Geld für die Synagoge in Pittsburgh, in der letzten Monat ein Anschlag stattfand, für sich. „Es ist nicht meine Spendenaktion“, sagte der 29-jährige Khatiri am Donnerstag in einem Telefoninterview mit der Jewish Telegraphic Agency (JTA). „Ich habe zwar die Spendenaktion gestartet, aber sie gehört jedem, der gespendet hat.“ Der in Washington D.C. lebende gebürtige Iraner machte landesweit Schlagzeilen, weil er nach dem Attentat, bei dem […]

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Iran: Die Menschen haben die Nase voll

Von Thomas von der Osten-Sacken

Dies sind nur zwei kleine Videos aus dem Iran, zwei von tausenden, die zeigen, dass es nicht große Demonstrationen, sondern diese kleinen Gesten sind, in denen der ganze Unmut gegen das Regime zum Ausdruck kommt. Unzählige Menschen haben im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll und seit langem auch keine Angst mehr, es bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu […]

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Iranische Geisterschiffe: Gefahr für den internationalen Schiffsverkehr

Von Stefan Frank

„Iranische Geisterschiffe“ würden auf den Weltmeeren fahren, war in den letzten Wochen und Monaten in verschiedenen Publikationen zu lesen. Was hat es damit auf sich? Nicht das, was man denkt: Ein „Geisterschiff“ ist im gewöhnlichen Sprachgebrauch ein Schiff, das ohne Besatzung auf dem Meer treibt. Das ist hier nicht gemeint. Die Rede ist vielmehr davon, dass Schiffe mit aus dem Iran stammender Fracht – in der Regel Öl – ihr AIS-Signal ausschalten, um ihre Position geheim zu halten [...]

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Iranische Offizielle gegen „hebräischen“ Vertrag zur Terrorbekämpfung

Von Wahied Wahdat-Hagh

Ayatollah Hossein Nuri Hamedani kritisierte den Beschluss, der von einer knappen Mehrheit des iranischen Pseudo-Parlaments Majless am 07. Oktober 2018 verabschiedet worden ist, mit scharfen Tönen. Es handelt sich dabei um ein Gesetz zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung, das erst noch vom totalitären Organ des Wächterrates abgesegnet werden muss. Hamedani warnte vor dem Majless-Beschluss, mit dem dem internationalen Übereinkommen zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung zugestimmt wurde: „Dieser hebräisch, arabisch, westliche Vertrag ist bewilligt worden, obwohl die […]

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Zentrum für Antisemitismusforschung: Kooperation mit Israelhassern?

Von Alex Feuerherdt

Am vergangenen Mittwoch sollte eine Tagung des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) zum Thema Islamfeindlichkeit stattfinden – in Kooperation mit einer Vereinigung, die den antisemitischen „Al-Quds-Tag“ in London mitorganisiert und große Stücke auf die libanesische Terrororganisation Hisbollah hält. Die Veranstaltung wurde schließlich jedoch abgesagt. Nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern weil die Sicherheit der Teilnehmer gefährdet gewesen sei, wie es heißt. Das wirft Fragen auf, zumal das ZfA nicht zum ersten Mal in der Kritik steht […]

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Wie der Iran Terror bekämpfen möchte, ohne Terror zu bekämpfen

Von Wahied Wahdat-Hagh

Die Financial Action Task Force (FATF) wurde im Jahr 1989 gegründet und ist das wichtigste internationale Gremium zur Bekämpfung und Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Proliferationsfinanzierung. Dieses Gremium ist der OECD in Paris angegliedert. Der Iran gehört zwar nicht zu den 35 Mitgliedstaaten, das iranische Pseudo-Parlament Majless hat jedoch am 07. Oktober 2018 ein Gesetz zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung verabschiedet. Darin hat es […]

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Merkels Israelbesuch, eine nichtgehaltene Rede und ein Scholz-Interview

Von Stefan Frank

Oft sprechen deutsche Politiker davon, dass Deutschland Israel aus historischer Verantwortung unterstützen müsse. Dadurch kann bei manchen Bürgern der Eindruck entstehen, allein ein schlechtes Gewissen sei der Grund für die bilaterale Zusammenarbeit und diese nütze ausschließlich Israel – eine Vorstellung, die Rechtsradikale in der Bundesrepublik seit jeher verbreiten. Eine Politikerin, die meint, aus der Geschichte gelernt zu haben, sollte sich nicht damit brüsten, sondern lieber konkrete Schritte ergreifen, um die Welt für Juden sicherer zu machen. Verspürte solch eine Politikerin dann doch den Wunsch, über das Gute das sie tut, öffentlich zu reden, so könnte sie folgende Rede halten […]

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Stellt sich die iranische Bevölkerung hinter ihre Unterdrücker?

Sehr geehrter Herr Kramar,

Sie warnen in Ihrem Kurier-Leitartikel im Zusammenhang mit Donald Trumps Aussagen vor den Vereinten Nationen über das iranische Regime vor einem „Krieg, in dem es nur Verlierer gibt“. Ohne Zweifel hat Trump in seiner Rede harte Worte für die islamistische Diktatur in Teheran gefunden. Seine Bemerkung, die „iranischen Führer säen Chaos, Tod und Zerstörung“ und „respektieren weder Grenzen noch ihre Nachbarn“, mag im Rahmen des Spektakels namens UN-Generalversammlung zwar durchaus undiplomatisch sein, ist angesichts der iranischen Beteiligung an den Kriegen in Syrien, im Irak und im Jemen sowie der subversiven Aktivitäten des Regimes in praktisch der gesamten Region inhaltlich aber kaum zu bestreiten. Derartige Feststellungen hört man in einem Europa, das gerade im Begriff ist, in Konfrontation mit den USA zur offenen Kollaboration mit der iranischen Diktatur überzugehen, nicht gerne. Dass der US-Präsident laut „die Kriegstrommel“ [...]

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Die nostra-culpa-Europäer: Der Westen ist an allem schuld

Von Florian Markl

[...] Die Haltung, die darin zum Ausdruck kommt, könnte man als die Ideologie der nostra-culpa-Europäer bezeichnen. Wenn sie auf den Nahen Osten blicken, vermögen sie immer nur das Agieren des bösen Westens zu erkennen. Die Geschichte des Verhältnisses zwischen dem Westen und der arabischen bzw. islamischen Welt beginnt ihrem Verständnis zufolge mit dem, was sie gewissermaßen als ‚Ursünde‘ des Westens betrachten: mit den christlichen Kreuzzügen. Von den arabisch-islamischen Eroberungsfeldzügen gegen die christliche Welt, die den Kreuzzügen vorangegangen waren, haben sie entweder noch nie etwas gehört oder sie interessieren sich nicht dafür. Am Pranger stehen schließlich der Westen und dessen tatsächliche oder vermeintliche Verbrechen. Was sich nicht in dieses Geschichtsbild einfügt, wird einfach ausgeblendet. [...]

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