Mena-Exklusiv

Amnesty International: Spenden sammeln mit Israel-Diffamierung

Von Florian Markl

Auch edle Ziele benötigen Geld zu ihrer Umsetzung. Deshalb wirbt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International mit einem Videoclip um Spenden. Inhaltliches Zugpferd der aktuellen Kampagne ist ein zweifelsohne wichtiges Anliegen: der Kampf gegen Vergewaltigung von Frauen als Kriegswaffe. Weniger hehr als das Anliegen ist das Mittel, dessen sich die Menschenrechtler bedienen: Der Spendenaufruf wird zum Teil untermalt von Aufnahmen israelischer Soldaten, die eine Frau, mutmaßlich eine Palästinenserin, abführen. Obwohl der israelisch-palästinensische Konflikt sich von anderen auch gerade dadurch unterscheidet, dass Vergewaltigungen durch Soldaten darin so gut wie keine Rolle spielen, bringt Amnesty International die israelische Armee mit Vergewaltigung als Kriegsmittel in Verbindung – und setzt damit in seiner Spendenkampagne einmal mehr auf die Diffamierung und auf haltlose Anklagen Israels. [...]

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Mena-Exklusiv

Das selektive Israelbild des ZDF

Von Alex Feuerherdt

Der Jahresrückblick des ZDF aus Israel rückt den jüdischen Staat in ein unangemessen schlechtes Licht. Dabei geht die Autorin selektiv vor und vermittelt ein fragwürdiges Bild von verschiedenen Ereignissen. Es ist nicht das erste Mal, dass der Sender diesbezüglich Anlass zur Kritik bietet […]

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Mena-Exklusiv

„Israel versklavt Palästina“: Antiisraelische Agitation im Ö1-Mittagsjournal

Sehr geehrter Herr Renner, sehr geehrter Herr Müller,

im heutigen Ö1-Mittagsjournal sendeten Sie ein Interview mit Hanan Ashrawi, die Sie in der Anmoderation als „prominente palästinensische Politikerin“ vorstellten. Im Bericht selbst durfte Ashrawi dann unwidersprochen zum Besten geben, dass Palästina durch den „Schurkenstaat“ Israel „versklavt“ sei, weswegen sie den „neuen“ – und als „immer israelfreundlicher“ charakterisierten – Kurs der österreichischen Bundesregierung mit Besorgnis betrachte. Letzten Endes verstieg sich Ashrawi gar zu der Aussage, dass Israelkritiker eingeschüchtert und erpresst würden, indem man ihnen Antisemitismus unterstelle, was für den Friedensprozess in der Region keine gute Voraussetzung sei. Darüber jedoch, was Ashrawi unter legitimer Kritik an Israel versteht, ließ der Bericht seine Zuhörer weitestgehend im Unklaren. Weder wurden […]

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Mena-Exklusiv

„Die Berichterstattung ist sehr, sehr verdreht“

Mena-Watch-Autor Stefan Frank sprach mit dem Nahost- und Sicherheitsexperten und ehemaliger Sprecher der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) Arye Shalicar über die Strategie der Hamas und die deutsche Medienberichterstattung über die Raketen-Angriffe auf Israel […]

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Mena-Exklusiv

Sind nur Israels Konflikte ein Thema für deutschsprachige Medien?

Von Stefan Frank

Wie schon bei Netanjahus Reise in den Oman und davor bei seinen ausgedehnten Reisen in eine Reihe westafrikanischer und ostafrikanischer Staaten, berichteten die deutschsprachigen Zeitungen nicht über dieses politische Ereignis. Müssen sie das? Es läge zumindest nahe, wo Europa doch sonst von Israel – einem winzigen Staat in Vorderasien, mit einer Fläche halb so groß wie die Schweiz – so besessen ist. Mitunter wird Israel geradezu zu einer Supermacht stilisiert, von der Kommentare zu allen regional- oder weltpolitischen Entwicklungen zu erwarten wären: So machte die deutsche ARD etwa das Schweigen der […]

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Mena-Exklusiv

Wie aus einem Terroranschlag eine Schießerei am Arbeitsplatz wird

Von Tina Adcock

Es scheint eine niemals enden wollende Tragödie zu sein, dass Palästinenser mittels Terroranschlägen versuchen, ein Land zu bekommen, welches sie wahrscheinlich eher durch friedliche Verhandlungen erreichen könnten. Die Attentäter erlangen Ruhm und eine jahrelange Zahlung an sich selbst und ihre Familien mit ihrem blutigen Geschäft. (…) Nach dem Anschlag auf den amerikanischen Israeli, Ari Fuld, vom 16. September 2018 in Yatta, einem Dorf in der Westbank, erfolgte in Barkan gestern ein weiteres Attentat, das zwei Leben forderte und eine Frau schwer verletzte – und in den […]

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Mena-Exklusiv

Deutsches Gericht bestätigt: Kuwait Airways darf Israelis diskriminieren

Von Alex Feuerherdt

Eine kuwaitische Airline weigert sich, israelische Fluggäste zu befördern – auch dann, wenn diese von Deutschland aus fliegen und in Kuwait lediglich einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Das Oberlandesgericht in Frankfurt hat nun ein Urteil bekräftigt, nach dem diese Praxis, die auf einem antiisraelischen Boykottgesetz beruht, rechtens ist. Die Konsequenz sollte ein Start- und Landeverbot für die Fluggesellschaft in Deutschland sein […]

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Mena-Exklusiv

Ein Mord, zwei Sichtweisen: Ari Fuld und medialer Whataboutism

Von Thomas Eppinger

Auch die deutschsprachigen Medien berichteten von der Ermordung Ari Fulds. Es lohnt sich, auf den auf einer APA-Meldung beruhenden Bericht in der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ einzugehen, weil er geradezu prototypisch für der Großteil der hiesigen Israel-Berichterstattung ist. Auf die korrekte Überschrift folgt die Einleitung: „Siedleraktivist ermordet – Palästinensischer Jugendlicher starb nach […]

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Mena-Exklusiv

Wie der Islam an den Schulen immer mehr Einfluss gewinnt

Von Thomas Eppinger

Ein zwölfjähriges Mädchen im Turngewand, heulend auf der Toilette, weil ihre Mitschüler gedroht hatten, ihr sommerliches Kleid zu zerschneiden. Ein anderes Mädchen, das nie wieder Rock und T-Shirt trug, nachdem sie vor der Schule von Tschetschenischen Jungs wegen ihrer unislamischen Kleidung bedroht worden war. Schülerinnen, die einen Ehrenmord ok finden, Schüler, die islamische Terroristen als Helden feiern. Es sind Geschichten wie diese, die Susanne Wiesinger in ihrem Buch „Kulturkampf im Klassenzimmer“ beschreibt. Die Lehrerin, die […]

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BDS: Kauft nicht bei Juden, singt nicht bei Juden, forscht nicht mit Juden!

Von Thomas Eppinger

International ist der Einfluss der BDS-Bewegung (Boycott, Divestment and Sanctions, dt. Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen) um vieles größer als im deutschsprachigen Raum. Die Haltung zu BDS ist hierzulande immer noch indifferent, nicht nur in der Kunstszene. Ihr antisemitischer Charakter ist im öffentlichen Bewusstsein nicht verankert.

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