Mena-Exklusiv

No Jews, no news: Warum die Lage der Uiguren niemanden interessiert

Von Thomas von der Osten-Sacken

Folgende Fragen sind nicht rhetorisch gemeint: Wieso eigentlich schweigen all diejenigen, denen angeblich das Leid der Palästinenser so am Herzen liegt, weil diese im „größten Freiluftgefängnis der Welt“ und unter schrecklicher Apartheid zu darben hättenso verbissen, wenn es um das Leid anderer Menschen in der muslimischen Welt geht? Und warum schweigen so viele, die nicht müde werden, im Westen über Islamophobie zu klagen, über schreiendes Unrecht, das Muslimen anderswo angetan wird, nur weil sie […]

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Europäische Ex-Politiker und ein Terrorist namens Omar Abu Laila

Von Florian Markl

Willy Claes, Karl de Gucht, Louis Michel, Marc Otte, Frank Vandenbroucke, Guy Verhofstadt – als politisch interessierter Mensch haben Sie vielleicht den einen oder anderen dieser Namen schon einmal gehört. (...) Kein Mensch weiß, warum ausgerechnet sie sich dazu auserkoren sahen, der Welt ihre Vorstellungen über die „Lösung“ dieses Konflikts mitteilen zu müssen, und warum fast ein Drittel der rund drei Dutzend Unterzeichner allein aus Belgien oder Dänemark kommt. Die EU bekommt es zwar kaum auf die Reihe, sich auf eine Regelung über die schwerlich weltbewegende Frage der Sommer- oder Winterzeitumstellung zu einigen, aber wie „der Nahost-Konflikt“ zu „lösen“ sei, das glauben einige Ex-Politiker in ihrer maßlosen Selbstüberschätzung sehr wohl zu wissen [...]

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Wenn Europas Ex-Außenminister Nahostpolitik machen

Von Thomas Eppinger

33 ehemalige Spitzenpolitiker Europas richten einen „dringenden Appell“ an die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini (und veröffentlichen ihn in der österreichischen Tagszeitung Die Presse), darunter die früheren Außenminister Javier Solana, Sigmar Gabriel, Benita Ferrero-Waldner und Michael Spindelegger sowie der frühere belgische Premierminister und jetzige EU-Abgeordnete Guy Verhofstadt. Ein so ungewöhnlicher Schritt hat sicher einen für Europa eminent wichtigen Anlass, könnte man meinen. Dass die EU mit […]

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BDS-Fail: Airbnb boykottiert Unterkünfte im Westjordanland nicht mehr

Von Stefan Frank

Die jetzige Wende von Airbnb nimmt den Aktivisten den Wind aus den Segeln, schließlich hatten sie diesen Coup bereits auf der Habenseite verbucht. Das stürzt sie überdies in das Dilemma, dass alles, was sie nun propagandistisch gegen Airbnb unternehmen könnten, an ihr Scheitern und ihre Schwäche erinnert. (…) Die Fanatiker merken, dass sie sich in ihrem Eifer zu früh gefreut hatten. 400 palästinensische SodaStream-Angestellte arbeitslos gemacht zu haben, bleibt also auch weiterhin der einzig greifbare „Erfolg“ der Boykotteure […]

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Die fragwürdigen Prioritäten der Tagesschau

Von Alex Feuerherdt

Wenn die Moderatorin einer Unterhaltungssendung im deutschen Fernsehen ein besseres Gespür für eine faire Nahostberichterstattung hat als ihre dafür eigentlich zuständigen Kollegen, spricht das Bände. Über einen neuerlichen Beleg für die systematische mediale Asymmetrie zulasten Israels, diesmal in der Hauptnachrichtensendung der ARD […]

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Golan und Gaza: Auf die Empörten und Besorgten ist Verlass

Von Thomas Eppinger

Auf eines ist so gut wie immer Verlass: Wenn sich die Welt um den Nahen Osten sorgt und sich über das dortige Geschehen empört, dann gilt die Sorge nicht der Sicherheit Israels und die Empörung nicht den Angriffen auf seine Bürger. Vielmehr empört man sich, wenn Israel politisch gestärkt wird, und sorgt sich, wenn der jüdische Staat sich wehrt. So war es, als der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer so „traurig und zornig“ über die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem war, dass er wutentbrannt in die Tasten griff, und so ist es heute, wenn sich die Welt empört, weil Donald Trump Israels Souveränität über die Golan-Höhen anerkennt. Dass gestern Nacht im Sekundentakt Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel niedergingen, besorgt oder gar empört außerhalb Israels niemanden. Exemplarisch dazu […]

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Ein besonderer Experte: Jürgen Todenhöfer

Von Florian Markl

In der Wochenendbeilage einer Zeitung bin ich auf eine Werbung für Jürgen Todenhöfers neues Buch „Die große Heuchelei“ gestoßen. Schau an, dachte ich mir, der wird doch nicht wirklich eine Autobiographie geschrieben haben? Da es dafür freilich der Fähigkeit zur Selbstreflexion bedürfte und es gerade darum bei notorischen Amerika- und Israelhassern wie Todenhöfer schlecht bestellt ist, war ich nicht allzu verwundert, vom folgenden Werbetext rasch eines Besseren belehrt zu werden: „Die Außenpolitik des Westen beruht auf einer zentralen Lüge“, die „blutigen Militärinterventionen dienen nicht den Menschenrechten“, sondern „kurzsichtigen“ Interessen, und überhaupt: Der Westen müsse „die Menschenrechte endlich vorleben, anstatt sie nur vorzuheucheln“ [...]

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Wie US-Demokraten Antisemitismus in den eigenen Reihen entschuldigen

Von Tina Adcock

Ilhan Omar, die demokratische Kongressabgeordnete, die mittlerweile für ihre antisemitischen und antizionistischen Aussagen schon regelrecht bekannt ist, sorgt einmal mehr für Schlagzeilen. Bereits im Januar wurden einige ihrer Twitter-Beiträge, die den jüdischen Staat dämonisieren. öffentlich kritisiert, was sie jedoch nicht davon abhielt, im Februar über die pro-israelische Gruppe AIPAC („Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) zu twittern – und der Organisation vorzuwerfen, sich politischen Einfluss zu erkaufen. Damit bediente sie den alten antisemitischen Vorwurf des […]

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Wie die „AFP“ palästinensische Terroristen zu Opfern macht

Von Alexander Gruber.

Drei Palästinenser wollen mit ihrem Auto israelische Soldaten ermorden, indem sie ihr Fahrzeug in eine beim Dorf Kafr Nima im Westjordanland am Straßenrand stehende Zweierpatrouille lenken. Die beiden israelischen Soldaten werden dabei verletzt, einer davon schwer. Weiteren in der Nähe befindlichen Soldaten gelingt es, die Angreifer außer Gefecht zu setzen, wobei zwei der drei getötet werden. Wie wohl betitelt die Agence France-Presse (AFP) ihren Bericht über diesen Vorfall? Etwa: „Palästinensische Terrorattacke gegen […]

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Bericht des UN-Menschenrechtsrats: Das nächste Stück im absurden Theater

Von Alex Feuerherdt.

Eine vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzte Untersuchungskommission hat ihren Bericht zum „Großen Rückkehrmarsch“ der Palästinenser und der israelischen Reaktion darauf vorgelegt. Wie nicht anders zu erwarten, wird der jüdische Staat schwerster Verbrechen bezichtigt, während die Dominanz von Terrorgruppen bei den Ausschreitungen in Abrede gestellt wird. Schon die Grundlagen des Dokuments sind in vielerlei Hinsicht mehr als zweifelhaft [...]

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