Mena-Exklusiv

Was 500 Wissenschaftler und Künstler dem Jüdischen Museum schreiben

Von Stefan Frank

Das Jüdische Museum Berlin dürfe „kein Ort der Anti-Israel-Agitation, der Förderung von Antisemitismus und der Unterstützung von Israels Feinden“ sein. Mit dieser Forderung wenden sich 500 Wissenschaftler und Künstler aus dem In- und Ausland – unter ihnen der international gefeierte Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, Lior Shambadal – an Kulturstaatsministerin Monika Gruetters, den Zentralrat der Juden in Deutschland und das Jüdische Museum Berlin. Initiiert wurde die Petition vom internationalen Ausschuss der Scholars for Peace in the Middle East (SPME) […]

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„Es tobt ein antiisraelischer Informationskrieg“

Der Kampf im Nahen Osten wird nicht nur mit physischen Waffen geführt. Der Politologe Leo Sucharewicz spricht von einem antiisraelischen Informationskrieg. Yvette Schwerdt befragte ihn zu den psychologischen Aspekten in diesem mächtigen Gefecht […]

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Antisemitismus trennt, was „Sport verbindet“

Von Ulrich W. Sahm und Elisabeth Lahusen

Im fernen Japan wurde der Israeli Sagi Muki Weltmeister bei den Judo-Wettkämpfen und erlangte so die Goldmedaille. Israel ist Weltmeister. Für die Israelis ein Anlass für Stolz und Begeisterung. Doch die israelische Freude beim Erfolg in internationalen Wettkämpfen wird in vielen Ländern nicht geteilt. Der Grund ist der Hass auf den Juden unter den Völkern, der Hass auf Israel […]

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Angriff der Hisbollah? Nicht in den Zeitungsüberschriften

Von Florian Markl

Die islamistische Terrorgruppe Hisbollah feuerte gelenkte Panzerabwehrraketen auf einen israelischen Armeestützpunkt und einen Militärjeep nahe der israelischen Ortschaft Avivim, die israelische Armee nahm daraufhin die die Position der Angreifer im Libanon unter Beschuss. Wer glaubt, die Schlagzeile darüber würde einfach „Hisbollah greift Israel an“ lauten, der hat noch nicht verstanden, wie Israel-Berichterstattung in hiesigen Medien in aller Regel funktioniert. Denn Angriffe durch Feinde des jüdischen Staates werden in der hohen Kunst der irreführenden Überschrift nur ganz selten als solche benannt [...]

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Die Medien und Israel: Wenn Fakten stören

Von Alex Feuerherdt

Im Westjordanland ermorden Terroristen eine siebzehnjährige Israelin. Eine Siedlerin sei sie gewesen, behaupten palästinensische Medien daraufhin. Einige deutsche Medien übernehmen diese Falschinformation. Das ist kein Zufall […]

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Deutschland in Ramallah – eine diplomatische Bankrotterklärung

Von Elisabeth Lahusen und Ulrich Sahm

288 Tweets sind es seit November 2018, als der Diplomat Christian Clages seinen Dienst in der deutschen Auslandsvertretung in Ramallah aufgenommen hat. Eine überschaubare Zahl, sollte man meinen. Doch trotz des Skandals im letzten Monat und der anschließenden öffentlichen Entschuldigung des Auswärtigen Amtes ist die Twitter- Bilanz der diplomatischen Vertretung in Ramallah nach wie vor verheerend […]

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Antisemitismus by Proxy 

Von Sandra Kreisler

Immer mehr Menschen leiden an etwas, das ich „Antisemitismus by Proxy“ nennen möchte. Sie sind vollkommen und zutiefst davon überzeugt, gegen Antisemitismus zu sein, ja, sie sind zu Tränen verletzt, wenn man sie dessen bezichtigt. Dennoch befördern sie ihn und zwar nicht zu knapp. Zum Beispiel, indem sie Israel, und überhaupt Dinge, die Juden tun, mit anderen Maßstäben messen, als andere Länder und andere Leute, wenn diese dasselbe oder Schlimmeres tun. Wenn ein Wuppertaler Gericht das Anzünden einer Synagoge als […]

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Alter Wein in durchsichtigen Schläuchen

Gastbeitrag von Sandra Kreisler

Wir hatten in der Familie eine Handbewegung, um besonders umständliches, um die Ecke oder, wenn man so will, ‚oxymoronisches’ Denken anzuzeigen. Man streckte einen Arm hoch und umschloss von oben her seinen eigenen Kopf, um das Ohr auf der gegenüberliegenden Seite zu berühren. „Das ist SO,“ sagte man, und musste dann nur noch ein „weil...“ und die Begründung anschließen. Es sparte bei unseren häufigen Debatten Unmengen an Zeit. An diese Bewegung muss ich immer wieder denken, und zwar deshalb: [...]

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Buckeln vor dem Scheich

Von Stefan Frank

Mit einem falschen Scheich, dessen drei vermeintlichen Ehefrauen und versteckten Kameras hat ein Blog für Männermode getestet, wie dienstbeflissen die Mitarbeiter des Hamburger Nobelkaufhauses Alsterhaus sind. Das Ergebnis: Scheichs vom Persischen Golf brauchen nicht zu fürchten, im Alsterhaus auf eine Servicewüste zu treffen. Die eigens für ein unvergessliches Einkaufserlebnis abgestellten Angestellten mühten sich, dem Scheich jeden noch so abwegigen Wunsch zu erfüllen [...]

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