Mena-Exklusiv

We remember. Zu welchem Zweck?

Von Thomas Eppinger

[...] Was die Frage aufwirft, was die vielen Gendenkveranstaltungen über die ehrende Erinnerung an die Ermordeten hinaus eigentlich bezwecken sollen. Wenn die Geschichte der Shoah eine Botschaft hat, dann diese: Man muss dem Antisemitismus überall mit aller Entschlossenheit entgegentreten, um ihn an der mörderischen Vollendung zu hindern. Deshalb ist es substanzlos, um nicht zu sagen heuchlerisch, der toten Juden zu gedenken, wenn man sich nicht an die Seite der lebenden stellt. Mehr als siebzig Jahre nach dem Holocaust hofiert die europäische Politik den gegenwärtig gefährlichsten Feind von sechs Millionen Juden. Wer mit dem Regime im Iran paktiert, möge am Holocaust-Gedenktag schweigen.

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Palästinenser: „Verkauft nicht an Juden“ als Prinzip

Von Alex Feuerherdt

Wer im Westjordanland und in Ostjerusalem als Palästinenser ein Stück Land oder eine Immobilie an Juden verkauft, muss mit dem Schlimmsten rechnen: Es droht nicht nur die Verurteilung zu einer langen Haftstrafe oder sogar zum Tode, sondern auch der völlige gesellschaftliche Ausschluss. Denn solche Geschäfte werden als Kapitalverbrechen betrachtet. Das stört in Europa jedoch kaum jemanden, während man sich über die israelischen Siedlungen gar nicht laut genug echauffieren kann [...]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Terroranschlag in Kenia: „Gegen die zionistischen Juden“

Von Tina Adcock

Am darauffolgenden Tag erschien ein Statement von der somalischen Gruppe Harakat al-Shabaab al-Mujahideen (auch bekannt unter dem Namen „Al-Shabaab“), die eng mit Al-Quaeda verbunden ist. Die Gruppierung bekannte sich zu dem Terroranschlag und gab auch den Grund für die schreckliche Tat bekannt: „[Der Angriff ist] die Antwort auf die geistlosen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump und seine Entscheidung, Al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt Israels zu deklarieren.“ Trump habe „den zionistischen Juden die Zustimmung dazu gegeben, die […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Palästinensischer Kleriker: „Muslime müssen die Juden hassen“

Von Stefan Frank

„Muslime müssen die Juden hassen“, sagte der palästinensische Kleriker Scheich Saed al-Tubasi am 7. Januar bei einer Pressekonferenz, in der er vor einer „Normalisierung“ im Verhältnis zwischen Muslimen und Juden warnte und den Juden ein Streben nach einem Israel „vom Nil bis zum Euphrat“ unterstellte. Der kuwaitische Internetfernsehsender Al-Foz hat die Rede aufgezeichnet, die Medienbeobachtungsstelle MEMRI, die arabische Fernsehsender und Zeitungen auswertet und teilweise ins Englische übersetzt, hat sie mit englischen Untertiteln versehen ins […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Felsendom in Jerusalem: Betreten mit Kippa verboten

Von Tina Adcock

Am Montag kam es einmal mehr zu einem Zwischenfall auf dem Tempelberg in Jerusalem. Wachen am Eingang des Felsendoms verweigerten einem israelischen Polizisten den Zutritt für einen Routinecheck, weil er eine Kippa trug. Firas Dibs, Sprecher der islamischen Waqf-Behörde, die das Gelände beaufsichtigt, sagte, dass daraufhin Dutzende Gläubige mit der Polizei aneinander geraten seien. Anschließend verbarrikadierten sich die Protestierenden im Felsendom und schlossen die Tore. Der israelische Polizeisprecher Micky Rosenfeld teilte in einer Erklärung mit, dass […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Palästinensischer Minister verbreitet Klischee vom giftmischenden Juden

Von Stefan Frank

Hinter dem verbreiteten Drogenkonsum in den Palästinensischen Autonomiegebieten, vor allem unter jungen Leuten, stecke ein Plan der Israelis, diese Jugendlichen mit Drogen zu versorgen, um sie zu schwächen; diese Ansicht vertraten ein Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) sowie der Präsident und der Dekan der arabischen Al-Quds-Universität bei einer Antidrogenkonferenz, die im Dezember in Jericho (Palästinensische Autonomiegebiete) stattfand und über die das Fernsehen der PA in Wort und Bild berichtete. Laut der […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

BDS hat null Auswirkungen auf die israelische Wirtschaft

Von Adam Reuter

Gegenstand des Treffens war eine Studie über die Auswirkungen der Boykottkampgane BDS auf die israelische Wirtschaft, die wir vom Unternehmen Financial Immunities durchgeführt hatten. Soweit ich weiß, war diese Studie, die wir 2010 begannen, die einzige dieser Art. Soweit ich weiß, war diese Studie, die wir 2010 begannen, die einzige dieser Art. Sie sollte feststellen, in welchem Maße die israelische Wirtschaft von den BDS-Organisationen betroffen war. (…) Das Ergebnis der Studie verblüffte mich. Ich hatte nicht erwartet, dass […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Eine US-Demokratin, auf deren Karte Israel nicht existiert

Von Tina Adcock

Es vergeht kaum eine Woche in der die frisch vereidigte US-Kongressabgeordnete Rashida Tlaib nicht für Schlagzeilen sorgt. Ließ sie sich erst kürzlich in einer als „traditionell“ daregstellten palästinensischen Tracht angeloben, erschien kurz darauf das Bild einer Karte in ihrem Büro auf der ein Post-It mit einem Pfeil zu erkennen war und der Aufschrift „Palästina“. Der Pfeil zeigte natürlich auf Israel und so macht Tlaib nur einmal mehr deutlich, dass es ihr […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Wenn sich der Iran über israelische Flaggen in Jordanien freut

Von Stefan Frank

Der jordanische Gewerkschaftsdachverband hat angekündigt, an den Eingängen zu seinen Einrichtungen israelische Flaggen auf den Boden zu malen, damit jeder dort Beschäftigte und jeder Besucher beim Betreten und Verlassen des Gebäudes darüber laufen und so, ob er will oder nicht, seine Verachtung des jüdischen Staates zum Ausdruck bringen muss. „Wir werden an allen Eingängen zu dem Gebäudekomplex in Amman und seinen Zweigstellen in den Provinzen Flaggen malen“, sagte […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Europas Juden werden unsichtbar

Von Thomas Eppinger

Zum christlichen und rassistischen Antisemitismus, den es in allen Ausprägungen bis heute gibt, ist der arabisch-muslimische nach Europa gekommen. Und wie jener der Nationalsozialisten ist dieser Antisemitismus eliminatorisch: Sein Bestreben ist nicht, die Politik Israels oder das Verhalten der Juden zu verändern, sondern Israel zu vernichten und die Juden zu töten oder zu vertreiben. Diesen Antisemitismus können die Israelis genauso wenig beeinflussen wie die europäischen Juden den der Nationalsozialisten. Kein Jude entrann seiner […]

weiter hier ...