Mena-Exklusiv

Schwedischer Botschafter: Schweden hat seine Juden im Stich gelassen

Von Jewish Telegraphic Agency

Der schwedische Abgesandte in Israel sagt, Stockholm habe der jüdischen Gemeinschaft weder einen angemessenen Schutz noch ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Den schwedischen Behörden ist es nicht gelungen, die jüdische Gemeinschaft des Landes zu schützen, meinte der Botschafter des skandinavischen Landes in Israel nach den jüngsten antisemitischen Vorfällen in Malmö und Göteborg. Magnus Hellgren äußerte dies in einem Interview für die israelische Tageszeitung Makor Rishon nach dem […]

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Vom Klo in die Hofburg und wieder zurück: So denkt es in Heinz Fischer

Von Thomas Eppinger

Kurz vor Weihnachten schrieb der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer einen Gastkommentar für die Wiener Zeitung über die angekündigte Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem, den ein Leser euphorisch als „ganz im Sinne Bruno Kreiskys“ feierte. Das stimmt, wenn auch nicht so, wie der Leser es gemeint hat. Denn Fischers Kommentar steht tatsächlich in der Tradition von Kreiskys Nahostpolitik: er ist in vielen Punkten falsch, israelfeindlich und bedient antisemitische Stereotype […]

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Demonstranten verhindern Holocaust-Ausstellung in Tunesien

Von Thomas von der Osten-Sacken

Antisemitismus und der Hass auf Israel nämlich ist eine der ganz wenigen verbleibenden Schnittmengen in ansonsten hoch polarisierten Gesellschaften. In Tunesien etwa stehen sich in anderen Fragen Islamisten und Nichtreligiöse unversöhnlich gegenüber – geht es aber um Jerusalem, rufen linke Organisationen und Islamisten sogar gemeinsam zu Demonstrationen auf. Zugleich zeigt die […]

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Weltuntergang durch Nanotechnologie: Die Israelkritik des Jeff Halper

Von Alex Feuerherdt

An der Heidelberger Volkshochschule (VHS) durfte eine israelfeindliche Gruppierung einen Veranstaltung mit einem Referenten durchführen, der den jüdischen Staat bezichtigt, mit unsichtbarer „Nanotechnologie“ einen „Krieg gegen das Volk“ zu führen, was die Gefahr der Vernichtung der gesamten Erdbevölkerung berge. Kritik an diesem Vortrag wies die Leiterin der VHS gleichwohl als „abstrus“ zurück. Auf die Forderung nach Konsequenzen reagieren die Parteien im Heidelberger Stadtrat zurückhaltend – weil eine alte Masche zu verfangen scheint […]

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Man wird doch wohl noch „Tod den Juden“ schreien dürfen!

Von Stefan Frank

Wer in Europa heutzutage „Tod den Juden!“ oder etwas Ähnliches ruft, gehört zu einer unterdrückten Minderheit: Er läuft Gefahr, Opfer des Antisemitismusvorwurfs zu werden. Auf diesen Skandal macht die Kultur- und Sozialanthropologin Liza Ulitzka in einem Beitrag für die Wiener Zeitung aufmerksam […]

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Dringlichkeitssitzung über Jerusalem: Die nächste UN-Farce

Von Florian Markl

Auf Drängen arabischer und muslimischer Staaten wird in der UN-Generalversammlung über eine Resolution abgestimmt, in der implizit die USA aufgefordert werden, die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt zurückzunehmen. Was soll’s, möchte man fragen, fasst dieses obsessiv israelfeindliche Gremium eben einen weiteren israelfeindlichen Beschluss, der – wie die sechs an der Zahl, die gerade erst Anfang Dezember verabschiedet wurden – keinerlei rechtliche Bindung hat. Doch dieses Mal ist etwas anders: Das Schauspiel soll auf einer sogenannten „Dringlichkeitssitzung“ der Generalversammlung über die Bühne gehen. Nichts könnte die Einseitigkeit der Vereinten Nationen besser illustrieren. [...]

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Roger Waters in Wien: Das Schwein, die Stadt und der Jude

Von Thomas Eppinger

Manche Geschichten kann nur das Leben schreiben. Wie jene, in der sich ein Sohn von Holocaust-Überlebenden unter dem Banner der künstlerischen Freiheit dafür stark macht, einen rabiaten Antisemiten ausgerechnet in einer kommunalen Einrichtung jener Stadt agitieren zu lassen, in der Hitler den Antisemitismus gelernt hat. Aber der Reihe nach […]

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Erdogans Erlösungsantisemitismus: „Kein Baum wird die Juden schützen“

Von Alexander Gruber

Die Vorstellung, dass die Verfolgung und Ermordung von Juden Frieden und Gerechtigkeit bringt, bezeichnete der israelische Historiker Saul Friedländer als „Erlösungsantisemitismus“. Friedländer hatte den Begriff im Zuge seiner Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus und der Vernichtung des europäischen Judentums geprägt. Dass es nun der Präsident eines NATO-Mitglieds ist, der ebenfalls solchen Vorstellungen anhängt, sollte dann vielleicht doch ein bisschen mehr Beunruhigung hervorrufen, als es […]

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Wo Mörder als Helden gefeiert werden

Von Florian Markl

[...] Was den Kampf gegen den Terrorismus betrifft, ist Pakistan ein äußerst problematischer Verbündeter. Aber selbst in diesem Land benennt man die Straße nicht nach dem Selbstmordattentäter, sondern nach dem, der den wahrscheinlich verheerenden Anschlag verhindert hat. Ganz anders im Westjordanland, das von der vermeintlich gemäßigten Autonomiebehörde kontrolliert wird, und im Gazastreifen, der unter Kontrolle der Hamas steht: Dort werden die Mörder als Helden gefeiert und es werden gleich reihenweise Schulen, Parks, Plätze und Straßen nach ihnen benannt. [...]

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