Mena-Exklusiv

Die arabische Rezeption der Shoah

Von Tina Adcock

[...] Warum scheint in der arabischen Welt eine angemessene Rezeption der Shoah so gänzlich zu fehlen? Während diese Frage auch in der Wissenschaft lange Zeit außen vor blieb, wurde sie in jüngerer Zeit doch wenigstens von einigen Wissenschaftlern aufgegriffen. Der Antisemitismus, die Holocaustleugnung in arabischen Ländern und die Kooperation arabischer Nationalisten mit dem Nazi Regime, prototypisch verkörpert durch die historische Figur des Antisemiten und Nazi-Kollaborateurs Amin-al-Hussaini, des ehemaligen Großmuftis von Jerusalem, sind mittlerweile zu Gegenständen einer Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Anhand von drei Werken lassen sich der Um- und Aufbruch der Forschung zu diesen Themen zeigen [...]

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Mena-Exklusiv

Was die Deutsche Welle unter Ausgewogenheit versteht

Von Stefan Frank

[...] An keiner Stelle des Beitrags unterscheidet Tessa Fox ungerechtfertigte Zensur von gerechtfertigter. Ob ein Beitrag aus gutem Grund gelöscht wird, weil er zur Ermordung von Menschen aufruft, oder ob eine legitime Meinungsäußerung unterdrückt wird, macht für sie keinen Unterschied – wie sollte es auch, wo sie ja die Verherrlichung von Gewalt und Anstachelung zu Morden, die es auch gibt, gar nicht erst erwähnt. Für sie existiert bloß die eine Kategorie: „israelische Zensur“. Die Aussage ihres Artikels lautet: Nicht einige der gelöschten Inhalte sind harmlos, sondern alle. Und das kann sie sogar sagen, ohne dass sie die Fälle, um die es geht, überhaupt kennt. Als Zeugin zitiert Fox ausgerechnet eine Frau, die selbst enge Verbindungen zu Terroristen hat: [...]

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Und wieder wird Israel an den Pranger gestellt

In einem Presse-Gastkommentar unternahm John Bunzl am vergangenen Donnerstag wieder einmal einen seiner Rundumschläge gegen Israel. Aus Anlass der bevorstehenden Parlamentswahl unternahm er den Versuch, den jüdischen Staat als bloß vorgeblich demokratisch zu diffamieren und schlussendlich als Apartheid-Staat an den Pranger zu stellen. Gestern veröffentlichte die Presse eine Replik von Mena-Watch-Mitarbeiter Florian Markl […]

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Linkspartei: Grotesker Angriff auf interne BDS-Kritiker

Von Alex Feuerherdt

Im niedersächsischen Oldenburg bietet die örtliche Jugendorganisation der Linkspartei einen Vortrag zur Aufklärung über die antisemitische BDS-Bewegung an. Das versetzt einige Parteimitglieder, darunter auch prominente, dermaßen in Rage, dass sie sich an einem Aufruf beteiligen, in dem die Absage der Veranstaltung gefordert wird und die Veranstalter als Rassisten verunglimpft werden. Dieser Appell ist abstruser, israelfeindlicher und verschwörungstheoretischer Unsinn. [...]

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Venezuela: Hugo Chavez‘ antisemitische Saat ist aufgegangen

Von Stefan Frank

Seit der Machtkampf zwischen Venezuelas Parlament und dem sozialistischen Diktator Nicolas Maduro am 23. Januar eskalierte, schwappt eine Welle von antisemitischen Botschaften und Bildern durch die sozialen Netzwerke, in denen „Juden“, „Zionisten“ oder „Israel“ bezichtigt werden, im Hintergrund die Fäden zu ziehen, um Maduro zu stürzen und selbst die Kontrolle über das Land übernehmen zu wollen […]

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We remember. Zu welchem Zweck?

Von Thomas Eppinger

[...] Was die Frage aufwirft, was die vielen Gendenkveranstaltungen über die ehrende Erinnerung an die Ermordeten hinaus eigentlich bezwecken sollen. Wenn die Geschichte der Shoah eine Botschaft hat, dann diese: Man muss dem Antisemitismus überall mit aller Entschlossenheit entgegentreten, um ihn an der mörderischen Vollendung zu hindern. Deshalb ist es substanzlos, um nicht zu sagen heuchlerisch, der toten Juden zu gedenken, wenn man sich nicht an die Seite der lebenden stellt. Mehr als siebzig Jahre nach dem Holocaust hofiert die europäische Politik den gegenwärtig gefährlichsten Feind von sechs Millionen Juden. Wer mit dem Regime im Iran paktiert, möge am Holocaust-Gedenktag schweigen.

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Mena-Exklusiv

Palästinenser: „Verkauft nicht an Juden“ als Prinzip

Von Alex Feuerherdt

Wer im Westjordanland und in Ostjerusalem als Palästinenser ein Stück Land oder eine Immobilie an Juden verkauft, muss mit dem Schlimmsten rechnen: Es droht nicht nur die Verurteilung zu einer langen Haftstrafe oder sogar zum Tode, sondern auch der völlige gesellschaftliche Ausschluss. Denn solche Geschäfte werden als Kapitalverbrechen betrachtet. Das stört in Europa jedoch kaum jemanden, während man sich über die israelischen Siedlungen gar nicht laut genug echauffieren kann [...]

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Terroranschlag in Kenia: „Gegen die zionistischen Juden“

Von Tina Adcock

Am darauffolgenden Tag erschien ein Statement von der somalischen Gruppe Harakat al-Shabaab al-Mujahideen (auch bekannt unter dem Namen „Al-Shabaab“), die eng mit Al-Quaeda verbunden ist. Die Gruppierung bekannte sich zu dem Terroranschlag und gab auch den Grund für die schreckliche Tat bekannt: „[Der Angriff ist] die Antwort auf die geistlosen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump und seine Entscheidung, Al-Quds (Jerusalem) als Hauptstadt Israels zu deklarieren.“ Trump habe „den zionistischen Juden die Zustimmung dazu gegeben, die […]

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Palästinensischer Kleriker: „Muslime müssen die Juden hassen“

Von Stefan Frank

„Muslime müssen die Juden hassen“, sagte der palästinensische Kleriker Scheich Saed al-Tubasi am 7. Januar bei einer Pressekonferenz, in der er vor einer „Normalisierung“ im Verhältnis zwischen Muslimen und Juden warnte und den Juden ein Streben nach einem Israel „vom Nil bis zum Euphrat“ unterstellte. Der kuwaitische Internetfernsehsender Al-Foz hat die Rede aufgezeichnet, die Medienbeobachtungsstelle MEMRI, die arabische Fernsehsender und Zeitungen auswertet und teilweise ins Englische übersetzt, hat sie mit englischen Untertiteln versehen ins […]

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Felsendom in Jerusalem: Betreten mit Kippa verboten

Von Tina Adcock

Am Montag kam es einmal mehr zu einem Zwischenfall auf dem Tempelberg in Jerusalem. Wachen am Eingang des Felsendoms verweigerten einem israelischen Polizisten den Zutritt für einen Routinecheck, weil er eine Kippa trug. Firas Dibs, Sprecher der islamischen Waqf-Behörde, die das Gelände beaufsichtigt, sagte, dass daraufhin Dutzende Gläubige mit der Polizei aneinander geraten seien. Anschließend verbarrikadierten sich die Protestierenden im Felsendom und schlossen die Tore. Der israelische Polizeisprecher Micky Rosenfeld teilte in einer Erklärung mit, dass […]

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