Die Lügen der Israel-Boykottbewegung – ein Beispiel

Von Florian Markl

In den USA sorgte unlängst ein Universitätsprofessor für Schlagzeilen. Eine Studentin hatte ihn um ein Empfehlungsschreiben für einen Studienaufenthalt im Ausland gebeten. Ein völlig alltäglicher Vorgang, müsste man annehmen – wenn es sich bei der für das Auslandssemester auserkorenen Universität nicht um eine in Israel gehandelt hätte und der Professor nicht ein Anhänger der israelfeindlichen Boykottbewegung BDS wäre. (...)

Wie so oft bei Beispielen, die von Israelfeinden zur Begründung ihrer diskriminierenden Aktivitäten vorgebracht werden, hat die Sache einen Haken: Der Professor und seine Stichwortgeber aus den Reihen der BDS-Bewegung haben recht mit der Behauptung, dass die Säuglingssterblichkeit unter israelischen Arabern größer ist als unter jüdischen Israelis, nur haben die Gründe dafür nichts mit einer angeblich von Israeli praktizierten Politik rassistischer Unterdrückung zu tun [...]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Palästinensische Autonomiebehörde erzieht Kinder zum „Märtyrertum“

Von Stefan Frank

Die Leiche eines „Märtyrers“ – so nennt die Palästinensische Autonomiebehörde jemanden, der beim Versuch, einen Juden zu töten, selbst getötet wurde ­– berührt zu haben, ist etwas, womit Kinder in den Palästinensischen Autonomiegebieten unter Gleichaltrigen „prahlen“ können. Das berichtet Al-Hayat Al-Jadida, die offizielle Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, in einem am 2. Oktober erschienen Artikel, der von Palestinian Media Watch (PMW) ins Englische übersetzt wurde. In dem Beitrag, der sich mit den „bleibenden Bildern“ beim „Abschied von Märtyrern“ befasst, heißt es […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Redner auf #unteilbar-Demonstration fordert Vernichtung Israels

Von Thomas von der Osten-Sacken

Unter den 240.000, die vergangenen Samstag unter dem Slogan #unteilbar in Berlin auf die Straße gingen befanden sich auch, wie sollte es sonst bei breiten Bündnissen in Deutschland sein, Organisationen, die sich den „Befreiungskampf der Palästinenser“ auf die Fahnen geschrieben haben. So auch das „Internationalistische Bündnis“, das mit diesen zwei Rednern aufwartete, die nicht nur den Boykott Israels, sondern auch die „die Befreiung von ganz Palästina 48“, also die Zerstörung des jüdischen Staates forderten [...]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Zentrum für Antisemitismusforschung: Kooperation mit Israelhassern?

Von Alex Feuerherdt

Am vergangenen Mittwoch sollte eine Tagung des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) zum Thema Islamfeindlichkeit stattfinden – in Kooperation mit einer Vereinigung, die den antisemitischen „Al-Quds-Tag“ in London mitorganisiert und große Stücke auf die libanesische Terrororganisation Hisbollah hält. Die Veranstaltung wurde schließlich jedoch abgesagt. Nicht aus inhaltlichen Gründen, sondern weil die Sicherheit der Teilnehmer gefährdet gewesen sei, wie es heißt. Das wirft Fragen auf, zumal das ZfA nicht zum ersten Mal in der Kritik steht […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Delegitimierung Israels: Der Zweck der antijüdischen UNO-Resolutionen

Von Tina Adcock

Am gestrigen Morgen traten die Resolution 28 und 29 der PX-Kommission des Executive Boards der UNESCO in Kraft – unter dem Titel „Occupied Palestine“. Diese Resolutionen legen den Status des Grabes der Patriarchen in Hebron, sowie Rachels Grab in Bethlehem als „integralen Bestandteil des besetzten Palästinensischen Territoriums“ fest. Verurteilt wurde damit auch die Installation eines Sicherheitszauns sowie alle anderen Handlungen, die „den Charakter, den Status und die […]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Trump: Sklave der israelischen Regierung und Opfer eines jüdischen Einflüsterers

Von Florian Markl

Wer steckt in Wahrheit hinter der Politik von Donald Trump? Dank eines Gastkommentars in der Presse wissen wir jetzt, was nicht wenige, die sich mit Sicherheit nicht als Antisemiten verstehen, schon immer vermutet haben: ein „rätselhafter jüdischer Einflüsterer“ ist es, was, um nur ja keine Unklarheiten aufkommen zu lassen, gleich auch zur Überschrift von Ian Burumas leicht wirren Ausführungen gemacht wurde. Kaum einer sei so „unheimlich“ wie der an die „schlimmsten Instinkte“ Trumps appellierende [...]

weiter hier ...
Mena-Exklusiv

Die immerwährende Verantwortung Deutschlands

Von Thomas Eppinger

„Vor fast 80 Jahren, in der Pogromnacht des 9. November, schlugen den jüdischen Menschen in Deutschland Hass und Gewalt in ungeahntem Ausmaß entgegen. Was aber dann folgte, waren die beispiellosen Verbrechen des Zivilisationsbruchs der Schoah. Daraus erwächst die immerwährende Verantwortung Deutschlands, an dieses Verbrechen zu erinnern und Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt entgegenzutreten.“ Diese Sätze schrieb Angela Merkel kürzlich in das Gästebuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Ein Eintrag, der nachdenklich macht. Um Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt und entgegenzutreten, bräuchte es nämlich weder […]

weiter hier ...

Merkels Israelbesuch, eine nichtgehaltene Rede und ein Scholz-Interview

Von Stefan Frank

Oft sprechen deutsche Politiker davon, dass Deutschland Israel aus historischer Verantwortung unterstützen müsse. Dadurch kann bei manchen Bürgern der Eindruck entstehen, allein ein schlechtes Gewissen sei der Grund für die bilaterale Zusammenarbeit und diese nütze ausschließlich Israel – eine Vorstellung, die Rechtsradikale in der Bundesrepublik seit jeher verbreiten. Eine Politikerin, die meint, aus der Geschichte gelernt zu haben, sollte sich nicht damit brüsten, sondern lieber konkrete Schritte ergreifen, um die Welt für Juden sicherer zu machen. Verspürte solch eine Politikerin dann doch den Wunsch, über das Gute das sie tut, öffentlich zu reden, so könnte sie folgende Rede halten […]

weiter hier ...