Mena-Exklusiv

Guatemala verlegt Botschaft nach Jerusalem

Von Florian Markl

Nach der Ankündigung der USA, ihre Botschaft am Jahrestag der israelischen Staatsgründung am 14. Mai nach Jerusalem zu verlegen, folgt ein erstes Land diesem Vorbild. Guatemala unterhielt bereits in den 1950ern eine Botschaft in der israelischen Hauptstadt, verlegte diese aber infolge internationalen Drucks nach Tel Aviv. Jetzt erklärte Präsident Jimmy Morales auf einer pro-israelischen Konferenz, dass die guatemaltekische Botschaft am 16. Mai zurück nach Jerusalem übersiedeln werde. Die Entscheidung sei ein starker Beweis für die anhaltende Unterstützung Israels durch sein Land, so Präsident Morales. Und damit hat er völlig Recht: Historisch gesehen war Guatemala einer der ersten Freunde und Förderer des jüdischen Staates und [...]

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Dringlichkeitssitzung über Jerusalem: Die nächste UN-Farce

Von Florian Markl

Auf Drängen arabischer und muslimischer Staaten wird in der UN-Generalversammlung über eine Resolution abgestimmt, in der implizit die USA aufgefordert werden, die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt zurückzunehmen. Was soll’s, möchte man fragen, fasst dieses obsessiv israelfeindliche Gremium eben einen weiteren israelfeindlichen Beschluss, der – wie die sechs an der Zahl, die gerade erst Anfang Dezember verabschiedet wurden – keinerlei rechtliche Bindung hat. Doch dieses Mal ist etwas anders: Das Schauspiel soll auf einer sogenannten „Dringlichkeitssitzung“ der Generalversammlung über die Bühne gehen. Nichts könnte die Einseitigkeit der Vereinten Nationen besser illustrieren. [...]

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Jerusalem, Stadt des Friedens – oder auch nicht

Von Florian Markl

Das „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ hat sich in einer Presseaussendung zum Thema Jerusalem geäußert. Darin ist zu lesen: „Als religiöse Würdenträger betrachten wir die Heilige Stadt Jerusalem mit tiefer Liebe, denn sie ist die Stadt des Stadt des Friedens für alle Gläubigen und für die gesamte Menschheit. (…)“ Nun kann man über Jerusalem Vieles behaupten, aber wenn die mehrtausendjährige Geschichte der Stadt eines zeigt, dann […]

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Mena-Exklusiv

Klage gegen die Balfour-Deklaration: Palästinensischer Feldzug gegen die Geschichte

Anlässlich des Hundert-Jahre-Jubiläums der Balfour-Deklaration läuft die palästinensische Propaganda auf Hochtouren. Immer schriller werden die Worte, mit denen der kurze Brief des britischen Außenministers vom 2. November 2017 an den Pranger gestellt wird – bis hin zu einem Sprecher der angeblich gemäßigten Fatah, der in der in einer offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde allen Ernstes behauptete, die Balfour-Deklaration sei das „schrecklichste Verbrechen in der Geschichte der Menschheit“. So absurd die palästinensischen Vorwürfe auch sind, die Geschichtsklitterung erfüllt einen klaren Zweck: [...]

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Mena-Exklusiv

„Manifestation der Judeophobie“. Über den Bludan-Kongress von 1937

Von Matthias Küntzel

Vom 8. bis zum 10. September 1937 tagte im syrischen Bludan, einer 50 km nordwestlich von Damaskus gelegenen Sommerfrische, ein arabischer Kongress, der den Fortgang des Nahostkonflikts in zweifacher Hinsicht prägte: „Bludan“ war erstens der Ausgangspunkt einer panarabischen Bewegung, deren einziges Ziel die Zerschlagung des Zionismus war. „Bludan“ war zweitens ein Geburtsort des „Islamischen Antisemitismus“: Von hier aus gelangte das hetzerische Pamphlet Judentum und Islam in die arabische Welt […]

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Mena-Exklusiv

Die Wurzel der Israel-Boykottbewegung

Von Florian Markl

Die israelfeindliche BDS-Kampagne behauptet stets, mit ihren Aktivitäten einem Aufruf aus dem Jahr 2005 zu folgen. Die „palästinensische Zivilgesellschaft“ habe demnach einen Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen Israel gefordert. Tatsächlich hat die Boykottkampagne einen anderen Ursprung, nur will man den nicht an die große Glocke hängen: Aus propagandistischer Sicht klingt es allemal besser, sich hinter der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ zu verstecken, als einzugestehen, dass man dem Weg folgt, den das antisemitische Islamisten-Regime im Iran vorgegeben hat. [...]

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Mena-Exklusiv

Terror und Verrat: Wie der Mufti von Jerusalem seiner Verhaftung entging

Von Matthias Küntzel

Am 17. Juli 1937, vor ziemlich genau 80 Jahren, scheiterte der einzige ernsthafte Versuch der britischen Mandatsmacht, Amin el-Husseini, den Mufti von Jerusalem festzunehmen und auf die Seychellen zu deportieren. Dabei war diese Festnahme penibel vorbereitet: Man wusste, dass an diesem Tag das Arabische Hochkomitee unter der Leitung des Mufti in seinem Hauptquartier tagen würde. Um 15:00 Uhr erging der Befehl, el-Husseini noch vor Betreten des Gebäudes festzunehmen und per Flugzeug nach Haifa zu bringen. Dort wartete bereits der Kapitän des britischen Schlachtkreuzers Repulse, der den Mufti und einige seiner Mitarbeiter auf die Seychellen, eine Inselgruppe im Norden Madagaskars, bringen sollte […]

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Mena-Exklusiv

Wie die Palästinenser 2014 den Frieden mit Israel verhinderten

Von Florian Markl

Die israelische Zeitung Haaretz veröffentlichte in der vergangenen Woche einen hochinteressanten Bericht über das Scheitern der israelisch-palästinensischen Verhandlungen im Frühjahr 2014. Er veranschaulichte in aller Kürze, warum es fünf Jahrzehnte nach dem Sechstagekrieg noch immer keinen Frieden gibt: Die vermittelnden Amerikaner verfassten zwei Entwürfe für ein Rahmenabkommen. Das erste wurde von Premier Netanjahu akzeptiert, von Mahmud Abbas dagegen wütend zurückgewiesen; auf die Vorlage des zweiten, das in mehreren Punkten zusätzliche Anreize für die Palästinenser enthielt, antwortete Abbas nicht einmal mehr. Obwohl die Verhandlungen somit [...]

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