Mena-Exklusiv

Palästinensische Mission in Deutschland: Pseudo-juristischer Jargon ohne Substanz

Von Florian Markl

Die Palästinensische Mission in Deutschland verweist in ihrer Replik zur Untermauerung ihrer Position auf sieben Stellen aus den Genfer Konventionen – und keine einzige davon dreht sich tatsächlich um den angeblich darin behandelten Gegenstand. Die behauptete „zentrale Regel“ des „Rechts auf Rückkehr“ löst sich buchstäblich in nichts auf, sobald man den pseudo-juristischen Jargon durchdringt und die Substanz der Argumentation überprüft.

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Gibt es ein palästinensisches Rückkehrrecht?

In diesen Tagen steht einmal mehr der palästinensische-israelische Konflikt im Scheinwerferlicht der internationalen Öffentlichkeit. Im Zentrum des im Gazastreifen organisierten „Marsches für die Rückkehr“ steht ein angeblich auf internationalem Recht beruhendes ‚Rückkehrrecht‘ für palästinensische ‚Flüchtlinge‘ nach Israel. Doch woher stammt dieses vermeintliche ‚Recht‘, auf das sich Hamas & Co. bei ihrem aktuellen Angriff auf den jüdischen Staat berufen? Bei der folgenden Erörterung des historischen Ursprungs des palästinensischen ‚Rückkehrrechts‘ handelt es sich um Auszüge aus dem von Alex Feuerherdt und Florian Markl verfassten Buch „Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“, das im Mai im Berliner Verlag Hentrich & Hentrich erscheinen wird.

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„Hier sind Ihre Juden“: Rettung auf Zakynthos

Von Florian Markl

Heute vor 40 Jahren ernannte die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zwei Griechen zu „Gerechten unter den Völkern“. Die Auszeichnung wurde ins Leben gerufen, um Menschen zu würdigen, die während des Holocaust unter großem persönlichen Risiko Juden gerettet haben. Bei den Männern, die den Titel am 14. März 1978 verliehen bekamen, handelte es sich um Dimitrios Chrysostomos, den griechisch-orthodoxen Bischof von Zakynthos, und um Lukas Carrer, den Bürgermeister der Ionischen Insel zur Zeit der deutschen Besatzung. Die beiden hatten maßgeblichen Anteil an einer fast vergessenen Geschichte: der Rettung der jüdischen Gemeinde von Zakynthos, der einzigen in ganz Griechenland, die im Holocaust keine Opfer zu beklagen hatte. [...]

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Guatemala verlegt Botschaft nach Jerusalem

Von Florian Markl

Nach der Ankündigung der USA, ihre Botschaft am Jahrestag der israelischen Staatsgründung am 14. Mai nach Jerusalem zu verlegen, folgt ein erstes Land diesem Vorbild. Guatemala unterhielt bereits in den 1950ern eine Botschaft in der israelischen Hauptstadt, verlegte diese aber infolge internationalen Drucks nach Tel Aviv. Jetzt erklärte Präsident Jimmy Morales auf einer pro-israelischen Konferenz, dass die guatemaltekische Botschaft am 16. Mai zurück nach Jerusalem übersiedeln werde. Die Entscheidung sei ein starker Beweis für die anhaltende Unterstützung Israels durch sein Land, so Präsident Morales. Und damit hat er völlig Recht: Historisch gesehen war Guatemala einer der ersten Freunde und Förderer des jüdischen Staates und [...]

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Dringlichkeitssitzung über Jerusalem: Die nächste UN-Farce

Von Florian Markl

Auf Drängen arabischer und muslimischer Staaten wird in der UN-Generalversammlung über eine Resolution abgestimmt, in der implizit die USA aufgefordert werden, die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt zurückzunehmen. Was soll’s, möchte man fragen, fasst dieses obsessiv israelfeindliche Gremium eben einen weiteren israelfeindlichen Beschluss, der – wie die sechs an der Zahl, die gerade erst Anfang Dezember verabschiedet wurden – keinerlei rechtliche Bindung hat. Doch dieses Mal ist etwas anders: Das Schauspiel soll auf einer sogenannten „Dringlichkeitssitzung“ der Generalversammlung über die Bühne gehen. Nichts könnte die Einseitigkeit der Vereinten Nationen besser illustrieren. [...]

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Jerusalem, Stadt des Friedens – oder auch nicht

Von Florian Markl

Das „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ hat sich in einer Presseaussendung zum Thema Jerusalem geäußert. Darin ist zu lesen: „Als religiöse Würdenträger betrachten wir die Heilige Stadt Jerusalem mit tiefer Liebe, denn sie ist die Stadt des Stadt des Friedens für alle Gläubigen und für die gesamte Menschheit. (…)“ Nun kann man über Jerusalem Vieles behaupten, aber wenn die mehrtausendjährige Geschichte der Stadt eines zeigt, dann […]

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Klage gegen die Balfour-Deklaration: Palästinensischer Feldzug gegen die Geschichte

Anlässlich des Hundert-Jahre-Jubiläums der Balfour-Deklaration läuft die palästinensische Propaganda auf Hochtouren. Immer schriller werden die Worte, mit denen der kurze Brief des britischen Außenministers vom 2. November 2017 an den Pranger gestellt wird – bis hin zu einem Sprecher der angeblich gemäßigten Fatah, der in der in einer offiziellen Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde allen Ernstes behauptete, die Balfour-Deklaration sei das „schrecklichste Verbrechen in der Geschichte der Menschheit“. So absurd die palästinensischen Vorwürfe auch sind, die Geschichtsklitterung erfüllt einen klaren Zweck: [...]

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„Manifestation der Judeophobie“. Über den Bludan-Kongress von 1937

Von Matthias Küntzel

Vom 8. bis zum 10. September 1937 tagte im syrischen Bludan, einer 50 km nordwestlich von Damaskus gelegenen Sommerfrische, ein arabischer Kongress, der den Fortgang des Nahostkonflikts in zweifacher Hinsicht prägte: „Bludan“ war erstens der Ausgangspunkt einer panarabischen Bewegung, deren einziges Ziel die Zerschlagung des Zionismus war. „Bludan“ war zweitens ein Geburtsort des „Islamischen Antisemitismus“: Von hier aus gelangte das hetzerische Pamphlet Judentum und Islam in die arabische Welt […]

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Die Wurzel der Israel-Boykottbewegung

Von Florian Markl

Die israelfeindliche BDS-Kampagne behauptet stets, mit ihren Aktivitäten einem Aufruf aus dem Jahr 2005 zu folgen. Die „palästinensische Zivilgesellschaft“ habe demnach einen Boykott, Desinvestition und Sanktionen gegen Israel gefordert. Tatsächlich hat die Boykottkampagne einen anderen Ursprung, nur will man den nicht an die große Glocke hängen: Aus propagandistischer Sicht klingt es allemal besser, sich hinter der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ zu verstecken, als einzugestehen, dass man dem Weg folgt, den das antisemitische Islamisten-Regime im Iran vorgegeben hat. [...]

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