Mena-Exklusiv

Die Rolle deutscher Außenpolitik bei den antijüdischen Pogromen im Irak

Von Thomas von der Osten-Sacken und Thomas Uwer

Kürzlich jährte sich zum siebenunsiebzigsten Mal der Jahrestag des Farhud: der pogromartigen Ausschreitungen gegen Juden in Bagdad. Die Autoren beschreiben in diesem Artikel, welche Rolle die deutsche Nahostpolitik dabei spielte. Der Artikel erschien ursprünglich am 23. 10. 2003 in der israelischen Tageszeitung Haaretz auf hebräisch […]

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Islamischer Antisemitismus – Kennzeichen, Entstehung und Folgen

Von Matthias Küntzel

Die Bezeichnung „islamischer Antisemitismus“ bezieht sich weder generell auf den Islam, dessen Texte auch pro-jüdische Passagen enthalten noch pauschal auf Muslime, von denen nicht wenige den Antisemitismus ablehnen. Islamischer Antisemitismus meint eine spezifische Ausprägung von Judenhass, die besondere Kennzeichen aufweist, besondere Konsequenzen nach sich zieht und deshalb auch gezielt zu bekämpfen ist. Wodurch unterscheidet sich der islamische Antisemitismus von anderen Erscheinungsformen des Judenhasses? […]

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Der Held, der freiwillig nach Auschwitz ging

Von Thomas Eppinger

Zwischen den Regierungen in Jerusalem und Warschau schwelt ein Konflikt über Polens Pläne, die Debatte über die polnische Beteiligung am Holocaust einzugrenzen. Das Thema ist brisant, denn es gab im Zweiten Weltkrieg zehntausende Kollaborateure, die sich an der „Judenjagd“ der deutschen Besatzer und am industriellen Massenmord an den europäischen Juden beteiligt haben. Das Schicksal der polnischen Juden war schon vor der Staatsgründung eng mit der israelischen Geschichte verknüpft. Die […]

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Warum wurde 1948 kein arabischer Staat in Palästina gegründet?

Von Matthias Küntzel

Dieser erste Nahostkrieg kostete 6.000 Juden (ein Prozent der damaligen jüdischen Bevölkerung) sowie ungezählten Arabern das Leben. (…) Wäre es zu diesem Krieg nicht gekommen, hätten diesen Monat auch die Araber in Palästina den 70. Jahrestag ihres Staates feiern können. Die Errichtung des arabischen Teilstaats war Bestandteil des Teilungsbeschlusses, den die Vereinten Nationen am 29. November 1947 mit Zweidrittel-Mehrheit gefasst hatten. Warum aber war den Arabern die Zerstörung des jüdischen Teilstaats wichtiger, als […]

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70 Jahre Israel: Vom britischen „Weißbuch“ zum UN-Teilungsplan

Von Thomas Eppinger

Die britische Besatzungsmacht war von ihrem Mandat zunehmend überfordert. Ihre Strategie bestand in der Regel darin, der arabischen Seite Zugeständnisse zu machen und den Zuzug von Juden immer stärker zu begrenzen. Doch die Lage wurde explosiver. Zum einen tobte ein – auch mit terroristischen Mitteln geführter – Bürgerkrieg zwischen Arabern und Zionisten, zum anderen bekämpften beide Parteien unabhängig voneinander die Britische Besatzungsmacht. Auf Seiten der palästinensischen Araber kämpften entflohene deutsche Kriegsgefangene, spanische Franco-Anhänger, kroatisch-faschistische Ustascha-Kämpfer und mindestens […]

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Von Pogromen zur Staatsgründung – Wie Israel entstand

Von Thomas Eppinger

Sie rotteten sich zu einer wütenden Meute zusammen, zertrümmerten die jüdischen Geschäfte und Wohnungen, prügelten und vergewaltigten. In Kiew und anderen russischen Städten wurden in den drei Jahren nach der Ermordung Zar Alexanders II. im Jahr 1881, an der eine Jüdin beteiligt war, 259 Ausschreitungen gezählt: „Hunderte Juden werden getötet, Tausende verletzt. Ein Korrespondent der Londoner ‚Times‘ berichtet 1882 von 225 vergewaltigten Frauen, 17 von ihnen seien gestorben. Jüdischer Besitz im Wert von rund 10 Millionen Rubeln wird […]

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Palästinensische Mission in Deutschland: Pseudo-juristischer Jargon ohne Substanz

Von Florian Markl

Die Palästinensische Mission in Deutschland verweist in ihrer Replik zur Untermauerung ihrer Position auf sieben Stellen aus den Genfer Konventionen – und keine einzige davon dreht sich tatsächlich um den angeblich darin behandelten Gegenstand. Die behauptete „zentrale Regel“ des „Rechts auf Rückkehr“ löst sich buchstäblich in nichts auf, sobald man den pseudo-juristischen Jargon durchdringt und die Substanz der Argumentation überprüft.

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Gibt es ein palästinensisches Rückkehrrecht?

In diesen Tagen steht einmal mehr der palästinensische-israelische Konflikt im Scheinwerferlicht der internationalen Öffentlichkeit. Im Zentrum des im Gazastreifen organisierten „Marsches für die Rückkehr“ steht ein angeblich auf internationalem Recht beruhendes ‚Rückkehrrecht‘ für palästinensische ‚Flüchtlinge‘ nach Israel. Doch woher stammt dieses vermeintliche ‚Recht‘, auf das sich Hamas & Co. bei ihrem aktuellen Angriff auf den jüdischen Staat berufen? Bei der folgenden Erörterung des historischen Ursprungs des palästinensischen ‚Rückkehrrechts‘ handelt es sich um Auszüge aus dem von Alex Feuerherdt und Florian Markl verfassten Buch „Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“, das im Mai im Berliner Verlag Hentrich & Hentrich erscheinen wird.

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„Hier sind Ihre Juden“: Rettung auf Zakynthos

Von Florian Markl

Heute vor 40 Jahren ernannte die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zwei Griechen zu „Gerechten unter den Völkern“. Die Auszeichnung wurde ins Leben gerufen, um Menschen zu würdigen, die während des Holocaust unter großem persönlichen Risiko Juden gerettet haben. Bei den Männern, die den Titel am 14. März 1978 verliehen bekamen, handelte es sich um Dimitrios Chrysostomos, den griechisch-orthodoxen Bischof von Zakynthos, und um Lukas Carrer, den Bürgermeister der Ionischen Insel zur Zeit der deutschen Besatzung. Die beiden hatten maßgeblichen Anteil an einer fast vergessenen Geschichte: der Rettung der jüdischen Gemeinde von Zakynthos, der einzigen in ganz Griechenland, die im Holocaust keine Opfer zu beklagen hatte. [...]

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Guatemala verlegt Botschaft nach Jerusalem

Von Florian Markl

Nach der Ankündigung der USA, ihre Botschaft am Jahrestag der israelischen Staatsgründung am 14. Mai nach Jerusalem zu verlegen, folgt ein erstes Land diesem Vorbild. Guatemala unterhielt bereits in den 1950ern eine Botschaft in der israelischen Hauptstadt, verlegte diese aber infolge internationalen Drucks nach Tel Aviv. Jetzt erklärte Präsident Jimmy Morales auf einer pro-israelischen Konferenz, dass die guatemaltekische Botschaft am 16. Mai zurück nach Jerusalem übersiedeln werde. Die Entscheidung sei ein starker Beweis für die anhaltende Unterstützung Israels durch sein Land, so Präsident Morales. Und damit hat er völlig Recht: Historisch gesehen war Guatemala einer der ersten Freunde und Förderer des jüdischen Staates und [...]

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