Mena-Exklusiv

Antisemitische Pflichtübung zum Al-Quds-Tag

Von Thomas Eppinger

Einmal jährlich feiern die Schiiten ihr antisemitisches Hochamt. „Kindermörder Israel“ tönt es dann auf den Straßen, sie brüllen „Zionismus ist Faschismus“ oder skandieren andere idiotische Sprechchöre wie „Christen, Muslims und Buddhisten gemeinsam gegen Zionisten“. Am 8. August 1979 hatte Ayatollah Khomeini zum ersten Mal zum ersten Mal zum internationalen al-Quds-Tag (nach dem arabischen Namen für Jerusalem, al-Quds) aufgerufen: „Ich fordere alle Muslime der Welt und alle […]

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Ein Mord, ein Brief und ein Fußballspiel: Zwei Tage im Juni

Von Thomas Eppinger

Keines dieser Ereignisse hängt unmittelbar mit den anderen zusammen. Und doch fügen sie sich zu einem Bild. Deutschland hat die Kontrolle über die innere Sicherheit noch immer nicht wiedererlangt, maßregelt aber dennoch unbeeindruckt vom eigenen Versagen seine Nachbarn in dieser Frage. Die Kanzlerin hat keine neuen Kleider, es traut sich ihr nur noch niemand sagen, dass sie nackt ist. Europas Nahostpolitik ist heuchlerisch, plan- und hilflos. Und Israel ist im Fall des Falles auf sich allein gestellt […]

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Wer genau ist jetzt eigentlich ein Terrorist?

Von Thomas Eppinger

„Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer, alles eine Frage des jeweiligen Standpunkts.“ So oder so ähnlich würden wohl die meisten Menschen auf die Frage antworten, worin denn der Unterschied zwischen beiden bestünde. Auch Wikipedia meint dazu: „Typischerweise werden Personen und Bewegungen, die von einer Seite als gewalttätige, aber legitime Untergrund- oder Widerstandskämpfer angesehen werden, aus einem anderen Blickwinkel als Terroristen bezeichnet, und umgekehrt.“ Walter Laqueur schrieb im Juli 2002 in der […]

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Kein palästinensischer Gandhi, nirgends

Von Thomas Eppinger

In einer ausführlichen Replik widmet sich Thomas von der Osten-Sacken meiner Analyse über den „Großen Marsch der Rückkehr“, in dem ich die Proteste als monatelang geplanten, militärisch organisierten Angriff auf die israelische Grenze charakterisiert und als Propagandaerfolg der Hamas gewertet habe. Sein mit Fragen gespickter Text dreht sich im Kern um zwei Thesen: 1. Die Proteste sollten ursprünglich rein friedlich ablaufen und seien erst später von der Hamas gekapert worden. 2. Gewaltfreie Proteste nach dem Vorbild von Gandhis Salzmarsch – und als solcher sei auch der Große Marsch der Rückkehr geplant gewesen – würden für Israel eine weit größere Gefahr bergen als alle bewaffneten Konflikte. Beide Thesen verdienen eine nähere Betrachtung […]

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Der Held, der freiwillig nach Auschwitz ging

Von Thomas Eppinger

Zwischen den Regierungen in Jerusalem und Warschau schwelt ein Konflikt über Polens Pläne, die Debatte über die polnische Beteiligung am Holocaust einzugrenzen. Das Thema ist brisant, denn es gab im Zweiten Weltkrieg zehntausende Kollaborateure, die sich an der „Judenjagd“ der deutschen Besatzer und am industriellen Massenmord an den europäischen Juden beteiligt haben. Das Schicksal der polnischen Juden war schon vor der Staatsgründung eng mit der israelischen Geschichte verknüpft. Die […]

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Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit

Von Thomas Eppinger

Das von der New York Times veröffentlichte Video ist repräsentativ für den Tenor der westlichen Berichterstattung: die rechte israelische Regierung feiert ungerührt einen symbolischen Festakt mit den Amerikanern, während sie wenige Kilometer davon entfernt gnadenlos verzweifelte Menschen niederschießen lässt, die friedlich gegen jahrzehntelanges Unrecht protestieren. (…) In diesen bitterbösen Zeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Berichterstattung und Komplizenschaft […]

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70 Jahre Israel: Happy birthday und L‘chaim!

Von Thomas Eppinger

Jede Grenze dieser Welt erzählt eine Geschichte von Siegen und Niederlagen. Jede Grenze dieser Welt wurde mit Blut gezeichnet. Israel hätte eine Ausnahme sein können. Die ersten Grenzen dieses Staates zeichneten die Vereinten Nationen mit Zweidrittel-Mehrheit am 29. November 1947. Doch „es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt“, wie es in Friedrich Schillers Wilhelm Tell heißt […]

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Warum der Ausstieg aus dem Atomvertrag mit Iran richtig ist

Thomas Eppinger

Es hätte so schön sein können. Wir machen blendende Geschäfte mit Iran, das Land blüht auf und entwickelt sich zu einem verlässlichen Partner im globalen Sicherheits- und Wirtschaftssystem. Alles was war ist vergessen, war nie so gemeint oder falsch übersetzt, und Hassan Rouhani ist im Grunde seines Herzens ohnehin ein waschechter Liberaler. Niemand will eine Atombombe bauen. Nur ein paar Jahre noch. Dann wird alles gut. „Wie wunderbar die Strategie auch sein mag, man sollte […]

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70 Jahre Israel: Vom britischen „Weißbuch“ zum UN-Teilungsplan

Von Thomas Eppinger

Die britische Besatzungsmacht war von ihrem Mandat zunehmend überfordert. Ihre Strategie bestand in der Regel darin, der arabischen Seite Zugeständnisse zu machen und den Zuzug von Juden immer stärker zu begrenzen. Doch die Lage wurde explosiver. Zum einen tobte ein – auch mit terroristischen Mitteln geführter – Bürgerkrieg zwischen Arabern und Zionisten, zum anderen bekämpften beide Parteien unabhängig voneinander die Britische Besatzungsmacht. Auf Seiten der palästinensischen Araber kämpften entflohene deutsche Kriegsgefangene, spanische Franco-Anhänger, kroatisch-faschistische Ustascha-Kämpfer und mindestens […]

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Von Pogromen zur Staatsgründung – Wie Israel entstand

Von Thomas Eppinger

Sie rotteten sich zu einer wütenden Meute zusammen, zertrümmerten die jüdischen Geschäfte und Wohnungen, prügelten und vergewaltigten. In Kiew und anderen russischen Städten wurden in den drei Jahren nach der Ermordung Zar Alexanders II. im Jahr 1881, an der eine Jüdin beteiligt war, 259 Ausschreitungen gezählt: „Hunderte Juden werden getötet, Tausende verletzt. Ein Korrespondent der Londoner ‚Times‘ berichtet 1882 von 225 vergewaltigten Frauen, 17 von ihnen seien gestorben. Jüdischer Besitz im Wert von rund 10 Millionen Rubeln wird […]

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