Mena-Exklusiv

Ein US-Demokrat gegen den israelfeindlichen Trend

Von Stefan Frank

Am Sonntag gab Pete Buttigieg, der 37 Jahre alte Bürgermeister der 100.000-Einwohner-Stadt South Bend, Indiana, in seiner Heimatstadt offiziell bekannt, sich um die Kandidatur der Demokratischen Partei bei den US-Präsidentschaftswahlen 2020 zu bewerben. Manche sagen, er sei die beste Chance der Demokraten, Trump zu schlagen. (…) Was über Buttigieg derzeit in den Zeitungen zu lesen ist, ist vor allem Folgendes: Er ist Afghanistanveteran, er ist Christ, er hat in Harvard studiert, er ist homosexuell, er spielt Klavier und spricht sieben Fremdsprachen. (Letzteres ist wohl das Erstaunlichste.) Was im deutschsprachigen Raum bislang noch nicht berichtet wurde: Er gilt als israelfreundlich. Das ist zu einer Zeit, in der der Trend in dieser Partei in die andere Richtung geht, bemerkenswert […]

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Mena-Exklusiv

Brothers in Crime: Venezuela und die Terrororganisation Hisbollah

Von Stefan Frank

Weitgehend unbeachtet von der westlichen Welt ist Jorge Arreaza, der Außenminister des venezolanischen Diktators Nicolas Maduro, Anfang April nach Beirut gereist. Dort wurde er nicht nur vom libanesischen Ministerpräsidenten Michel Aoun und Außenminister Gebran Bassil empfangen; laut einer Meldung der libanesischen Tageszeitung al-Joumhouria, über die südamerikanische und nahöstliche Medien berichtet haben – darunter auch PressTV, das Sprachrohr des iranischen Regimes –, traf Arreaza sich auch mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah. Nasrallah ist einer der […]

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Mena-Exklusiv

Labour-Führung vereitelt Schritte gegen Antisemiten in der Partei

Von Stefan Frank

Die britische Tageszeitung Sunday Times enthüllte am Sonntag, dass ihr ein Datenträger zugespielt wurde, der belegt, wie die Führung der britischen Labour-Partei angesichts extremer und vulgärster Äußerungen von Antisemitismus untätig bleibt und auf Sanktionen verzichtet. Dass die Labour-Partei ein Hort des Antisemitismus ist, ist bekannt. Ihr Vorsitzender Jeremy Corbyn – ein selbsterklärter „Freund“ der Hisbollah und der Hamas – flicht denen, die 1972 in München jüdische Athleten folterten und ermordeten, buchstäblich Kränze. Den Staat Israel möchte er […]

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Mena-Exklusiv

BDS-Fail: Airbnb boykottiert Unterkünfte im Westjordanland nicht mehr

Von Stefan Frank

Die jetzige Wende von Airbnb nimmt den Aktivisten den Wind aus den Segeln, schließlich hatten sie diesen Coup bereits auf der Habenseite verbucht. Das stürzt sie überdies in das Dilemma, dass alles, was sie nun propagandistisch gegen Airbnb unternehmen könnten, an ihr Scheitern und ihre Schwäche erinnert. (…) Die Fanatiker merken, dass sie sich in ihrem Eifer zu früh gefreut hatten. 400 palästinensische SodaStream-Angestellte arbeitslos gemacht zu haben, bleibt also auch weiterhin der einzig greifbare „Erfolg“ der Boykotteure […]

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Mena-Exklusiv

Betrunken in Flugzeug randalierende BDS-Anwältin erhält Haftstrafe

Von Stefan Frank

Die international bekannte britische BDS-Anwältin Simone Burns, auch bekannt als Simone O'Broin, die letztes Jahr im November verhaftet worden war, weil sie betrunken im Flugzeug randaliert, die Flugbegleiter beleidigt und misshandelt und rassistische Hassreden von sich gegeben hatte (Mena Watch berichtete), ist in London zu einer achtmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das meldet die britische Tageszeitung Daily Mail. Der Vorfall hatte sich […]

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Mena-Exklusiv

Mahmud Abbas sind Terroristen wichtiger als kranke Palästinenser

Von Stefan Frank

Lange Zeit hat die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) die Behandlungskosten für Palästinenser übernommen, wenn diese in israelische Krankenhäuser eingewiesen wurden, um sich dort Operationen und Therapien zu unterziehen, für die die Krankenhäuser in den Palästinensischen Autonomiegebieten nicht oder weniger gut qualifiziert sind. Nun aber hat das Gesundheitsministerium der PA angekündigt, dass ihre Bürger ab sofort keine israelischen Krankenhäuser mehr aufsuchen dürfen. Ein Zusammenhang mit dem Streit um die Terrorrenten ist offensichtlich, auch wenn […]

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Mena-Exklusiv

Warum sich Saudi-Arabien nicht mehr nur auf Ölreserven verlassen will

Von Stefan Frank

Saudi-Arabiens Ölkonzern Saudi Aramco hat der Welt am Montag erstmals seit der Verstaatlichung in den Siebziger Jahren Einblick in seine Bücher gewährt. Jahrzehntelang waren jegliche Informationen über Saudi-Arabiens Ölförderung Staatsgeheimnisse gewesen. Niemand wusste etwa, wie viel Gewinn das Unternehmen macht oder wie groß der Ertrag der einzelnen Ölfelder ist. Seit Montag weiß die Welt zweierlei

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Deutsche Diplomatie: Völkerrecht als Waffe gegen Israel

Von Stefan Frank

Für ihre Israelpolitik gilt: Das Völkerrecht ist für Berlin immer nur interessant, wenn es sich als Waffe gegen Israel verwenden lässt. So stellt sich die deutsche Bundesregierung stets auf den Standpunkt, dass das Waffenstillstandsabkommen von 1949 Israels Grenzen festlege, obwohl in den damals unterzeichneten Dokumenten explizit steht, dass die „Grüne Linie“ eben keine Grenze ist und künftige Grenzen nicht vorwegnimmt. Das Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Jordanien besagt ausdrücklich […]

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Wie die Boykottbewegung den Verkauf von israelischem Wein fördert

Von Stefan Frank

Der Tweet einer niederländischen Anti-Israel-Aktivistin, die eine Kaufhauskette dafür an den Pranger stellen wollte, dass sie israelischen Wein verkauft, ist in den Niederlanden, entgegen den Absichten der Verfasserin, zur wohl wirksamsten Reklameaktion des bisherigen Jahres geworden: Aus Sicht des Winzers, der Händler und all jener, die Aufrufe zum Hass auf Israel ablehnen, war die Aktion ein durchschlagender Erfolg. Das berichten u.a. die Jewish Telegraphic Agency (JTA) und die deutschsprachige Website Israelnetz. Anlass war eine […]

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Oldenburg: CDU und Grüne öffnen BDS die Hintertür

Von Stefan Frank

(…) Dass eine antisemitische Kampagne wie BDS, die den Staat Israel zerstören will und versucht, Juden von Musikfestivals oder Sportveranstaltungen auszuschließen, nichts in städtischen Gebäuden zu suchen hat, sollte eigentlich selbstverständlich sein; dies sollte nicht die Position einer einzelnen Partei sein, sondern aller Demokraten. So wie in Frankfurt, München, Dortmund oder jetzt in Essen, wo sogar die katholische Kirche sich zu Wort meldet und sagt, dass sie mit den BDS-Unterstützern in ihren Reihen („Pax Christi“) nichts zu schaffen hat. Leider herrschen in Oldenburg andere Verhältnisse. Die SPD steht dort […]

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