Mena-Exklusiv

Der Kurier entdeckt eine „raffgierige“ Jüdin

Sehr geehrte Kurier-Redaktion,

im heutigen Kurier findet sich eine Kurzmeldung über Korruptionsvorwürfe gegen die Ehefrau des israelischen Premierministers. Ob an diesen Vorwürfen etwas dran ist, werden die zuständigen israelischen Behörden zu untersuchen und entscheiden haben. Aber was haben Sie sich dabei gedacht, Sara Netanjahu gleich unter der Überschrift Ihres Artikels mit einem extra rot hervorgehobenen Wort folgendermaßen zu charakterisieren: „Raffgierig“ [...]

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Mena-Exklusiv

Die Israel-Diffamierung Sigmar Gabriels

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

in ihrem Artikel über den Israel-Besuch des deutschen Außenministers schreibt Susanne Knaul, dass Sigmar Gabriel sich schon vor fünf Jahren „deutlich gegen Israels Besatzung positioniert“ habe. Anlässlich eines Besuchs von Hebron habe er „die dortigen Lebensumstände als ‚unwürdig‘“ bezeichnet. Tatsächlich hat Gabriel nicht nur das gesagt. Auf Facebook schrieb er: „Ich war gerade in Hebron [...]

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Mena-Exklusiv

Ein ermordeter Jude ist keine Meldung wert

Von Florian Markl

Am vergangenen Dienstagabend wurde in der Nähe von Nablus im Westjordanland ein 35-jähriger Israeli ermordet. Rabbi Raziel Shevach war in seinem Auto unterwegs, als Attentäter das Feuer auf ihn eröffneten. Er hinterließ seine Frau und sechs Kinder, deren ältestes gerade einmal elf Jahre alt ist. (...) Sollten Sie schon etwas über die Ermordung Shevachs mitbekommen haben, dann nicht aus österreichischen Zeitungen. Denn darin gab es darüber folgende Berichte: [...]

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Mena-Exklusiv

Dringlichkeitssitzung über Jerusalem: Die nächste UN-Farce

Von Florian Markl

Auf Drängen arabischer und muslimischer Staaten wird in der UN-Generalversammlung über eine Resolution abgestimmt, in der implizit die USA aufgefordert werden, die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt zurückzunehmen. Was soll’s, möchte man fragen, fasst dieses obsessiv israelfeindliche Gremium eben einen weiteren israelfeindlichen Beschluss, der – wie die sechs an der Zahl, die gerade erst Anfang Dezember verabschiedet wurden – keinerlei rechtliche Bindung hat. Doch dieses Mal ist etwas anders: Das Schauspiel soll auf einer sogenannten „Dringlichkeitssitzung“ der Generalversammlung über die Bühne gehen. Nichts könnte die Einseitigkeit der Vereinten Nationen besser illustrieren. [...]

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Mena-Exklusiv

Jerusalem, Stadt des Friedens – oder auch nicht

Von Florian Markl

Das „König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog“ hat sich in einer Presseaussendung zum Thema Jerusalem geäußert. Darin ist zu lesen: „Als religiöse Würdenträger betrachten wir die Heilige Stadt Jerusalem mit tiefer Liebe, denn sie ist die Stadt des Stadt des Friedens für alle Gläubigen und für die gesamte Menschheit. (…)“ Nun kann man über Jerusalem Vieles behaupten, aber wenn die mehrtausendjährige Geschichte der Stadt eines zeigt, dann […]

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Mena-Exklusiv

Österreichs neue Regierung bekennt sich zum „jüdischen Staat“ Israel

Von Florian Markl

In ihrem Programm „Zusammen. Für unser Österreich“ bekennt sich die neue österreichische Bundesregierung zu „Israel als jüdischem Staat“ und tritt für eine Friedenslösung „mit besonderer Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen Israels ein. Damit beschreitet sie Neuland: Bisher haben österreichische Regierungen sich nicht zum jüdischen Charakter Israels geäußert. Konkret finden sich auf Seite 24 des Regierungsprogramms zwei Punkte, die [...]

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Mena-Exklusiv

Heiße Luft aus Istanbul

Von Florian Markl

[...] Das hat doch was: Eine Organisation, deren Mitgliedsstaaten zum überwiegenden Teil den Staat Israel nicht anerkennen, der seit fast 70 Jahren Realität ist, spricht sich für die Anerkennung eines Staates „Palästina“ aus, den es schon allein deshalb nicht gibt, weil er weder über ein einheitliches Staatsgebiet, noch über eine einheitliche Form der Machtausübung verfügt: [...]

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Mena-Exklusiv

Wo Mörder als Helden gefeiert werden

Von Florian Markl

[...] Was den Kampf gegen den Terrorismus betrifft, ist Pakistan ein äußerst problematischer Verbündeter. Aber selbst in diesem Land benennt man die Straße nicht nach dem Selbstmordattentäter, sondern nach dem, der den wahrscheinlich verheerenden Anschlag verhindert hat. Ganz anders im Westjordanland, das von der vermeintlich gemäßigten Autonomiebehörde kontrolliert wird, und im Gazastreifen, der unter Kontrolle der Hamas steht: Dort werden die Mörder als Helden gefeiert und es werden gleich reihenweise Schulen, Parks, Plätze und Straßen nach ihnen benannt. [...]

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Mena-Exklusiv

Wo liegen eigentlich Bethlehem und Jaffa?

Von Florian Markl

Die Haltung der Europäischen Union und vieler anderer Kritiker zur Frage der Anerkennung Jerusalems als israelischer Hauptstadt erweist sich bei näherem Hinsehen als historisch unbegründet und inkonsistent. Zuweilen stützt sie sich nämlich auf Begründungen, die sie in anderen gleichgelagerten Fällen ignoriert. Durchgängig ist daran nur eines: der willkürliche Bezug auf angebliches internationales Recht, das freilich jeweils so zurechtgebogen wird, dass am Ende Israel stets anders behandelt wird als jeder andere Staat der Welt. [...]

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