Mena-Exklusiv

Abschuss in Syrien: Es gibt kein „Verstecken hinter einem Flugzeug“

[...] Der ehemalige israelische Luftwaffengeneral Amos Yadlin wies ebenfalls via Twitter darauf hin, dass die „weitreichende Inkompetenz und Rücksichtslosigkeit“ der syrischen Luftabwehr bei der Unterscheidung von Freund und Feind auch leicht zum Abschuss eines zivilen Flugzeugs hätte führen können. Darüber hinaus gebe so etwas wie ein „Verstecken hinter einem Flugzeug“nicht, wie das russische Verteidigungsministerium dies den israelischen Jets vorgeworfen habe. „Diese unprofessionelle russische Behauptung ist falsch.“

Angesichts dieser doch deutlich über eine bloß abstrakte Zurückweisung hinausgehenden israelischen Reaktionen auf die russischen Vorwürfe ist umso erstaunlicher, dass in Ihrem Bericht auf dem Weg vom Text in die Überschrift irgendwie der Konjunktiv verlorengegangen ist, der die indirekte Wiedergabe der russischen Behauptungen markiert. Denn im Untertitel ist zu lesen: „Israelische Jets hatten ein russisches Flugzeug als ‚Sichtschutz‘ benützt“ [Hrvg. von mir] [...]

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Die nostra-culpa-Europäer: Der Westen ist an allem schuld

Von Florian Markl

[...] Die Haltung, die darin zum Ausdruck kommt, könnte man als die Ideologie der nostra-culpa-Europäer bezeichnen. Wenn sie auf den Nahen Osten blicken, vermögen sie immer nur das Agieren des bösen Westens zu erkennen. Die Geschichte des Verhältnisses zwischen dem Westen und der arabischen bzw. islamischen Welt beginnt ihrem Verständnis zufolge mit dem, was sie gewissermaßen als ‚Ursünde‘ des Westens betrachten: mit den christlichen Kreuzzügen. Von den arabisch-islamischen Eroberungsfeldzügen gegen die christliche Welt, die den Kreuzzügen vorangegangen waren, haben sie entweder noch nie etwas gehört oder sie interessieren sich nicht dafür. Am Pranger stehen schließlich der Westen und dessen tatsächliche oder vermeintliche Verbrechen. Was sich nicht in dieses Geschichtsbild einfügt, wird einfach ausgeblendet. [...]

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Ein Ex-FPÖ-Mann als Trainer für die israelische Nationalmannschaft?

Von Florian Markl.

Im israelischen Fußball spielen Österreicher eine zunehmend bedeutende Rolle. Auf die Bestellung Willi Ruttensteiners zum Technischen Direktor des israelischen Fußballverbandes folgte die Ernennung von Andreas Herzog zum Teamchef der israelischen Nationalmannschaft. Am Montag wurde die nächste Verpflichtung aus dem Alpenland bekannt gegeben: Klaus Lindenberger soll Tormanntrainer der israelischen Nationalelf werden. Diese Wahl könnte allerdings noch für einige Kontroversen sorgen. Denn neben seiner aktiven Fußballerkarriere versuchte sich Lindenberger kurzzeitig auch auf dem politischen Parkett – und das ausgerechnet für die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) unter Jörg Haider. [...]

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Nein, Israel hat keine neuen Siedlungen genehmigt

Sehr geehrte Standard-Redaktion,

in der gestrigen Standard-Ausgabe findet sich eine Kurzmeldung mit dem Titel: „Israel will neue Siedlungen im Westjordanland“. Die Überschrift ist schlicht falsch, denn es geht nicht um den Bau neuer Siedlungen, sondern um den Bau neuer Wohnungen – in bereits bestehenden Siedlungen. Darüber hinaus ist nicht einmal die Meldung selbst zutreffend, denn zweitens wurde nicht der Bau von „mehr als tausend neuen Siedlerwohnungen (…) genehmigt“, wie in der Meldung zu lesen ist, [...]

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Belohnung für Terror – ein Erfolg?

Sehr geehrte Presse-Redaktion,

sosehr zu wünschen wäre, dass der ständige Raketenbeschuss Israels durch palästinensische Terrorgruppen zu Ende ginge, so schwer fällt es mir, aktuell ohne Weiteres von einem „Erfolg für UN-Vermittler im Gazastreifen“ zu sprechen. Im Grunde erhielt die den Küstenstreifen beherrschende islamistische Hamas umfangreiche wirtschaftliche Zusagen, nur damit sie – vorübergehend – ihre Angriffe auf den jüdischen Staat aussetzt. Anders formuliert: Die internationalen Vermittler geben der Terrororganisation zu verstehen, dass sich monatelange, wahllose Angriffe auf israelische Zivilisten auszahlen, weil sie zu einer Belohnung im Wert von hunderten Millionen Dollar führen. [...]

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Mena-Exklusiv

Palästinenser: Hunderttausende Dollar für Massenmord an Israelis

Von Florian Markl

Die palästinensische Führung zahlt nach wie vor große Geldbeträge an von Israel gefangene Terroristen oder deren Hinterbliebene. Auf nicht weniger als 330 Millionen Dollar sollen sich im laufenden Jahr die Terrorrenten belaufen, denen eine einfache Logik zugrunde liegt: Je schrecklicher die begangene Bluttat, umso höher die Summen, über die sich Attentäter und deren Familien freuen dürfen. An einem konkreten Beispiel zeigt Palestinian Media Watch, wie rentabel mehrfacher Judenmord für palästinensische Terroristen ist. [...]

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Der Iran-Deal begann mit einer Lüge

Von Florian Markl

Sechs Stunden und neunundzwanzig Minuten: Soviel Zeit hatten die Mossad-Agenten laut einem Bericht der New York Times, um Anfang dieses Jahres in ein Warenhaus in Teheran einzubrechen und rund eine halbe Tonne hochbrisanten Materials zu entwenden: das geheime Nuklear-Archiv des iranischen Regimes, in dem „Jahre der Arbeit an Atomwaffen, Sprengkopf-Designs und Produktionsplänen“ dokumentiert sind, alles in Allem „50.000 Seiten und 163 CDs mit Memos, Videos und Plänen“. Die Aktion war mit Sicherheit eine der spektakulärsten Geheimdienstaktionen [...]

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Mena-Exklusiv

Die hohe Kunst der irreführenden Überschrift

Von Florian Markl

Irgendwo muss man Kurse belegen können, in denen gelehrt wird, wie man Überschriften zum Thema Israel so formuliert, dass der tatsächliche Inhalt der Meldung in möglichst irreführender Form verpackt wird. Ziehen etwa Palästinenser aus, um möglichst viele Juden zu töten und werden im Zuge dessen von Sicherheitskräften erschossen, so ist die Überschrift so zu wählen, dass die Angreifer darin nicht als Täter, sondern als Opfer in Erscheinung treten. Perfekt umgesetzt sieht das dann so […]

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Hassan Rohani: Das lächelnde Gesicht des Terrorregimes zu Gast in Wien

Von Florian Markl

Ob es eine „Reise ins Herz Europas“ (Kronen Zeitung) ist, die Irans Präsident Hassan Rohani dieser Tage bei seinen Besuchen in der Schweiz und in Österreich unternimmt, sei dahingestellt. Sicher ist aber: In den Herzen europäischer Politiker und Journalisten ist für das lächelnde Gesicht des iranischen Terrorregimes nach wie vor ein prominenter Platz reserviert [...]

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UN-Menschenrechtsrat: Warum die Europäer dem amerikanischen Beispiel folgen sollten

Von Florian Markl

Die UN-Menschenrechtskommission wurde 2006 abgeschafft, weil sie zu einem unhaltbaren Skandal geworden war. Der Menschenrechtsrat, der an ihre Stelle trat, ist kaum besser. Was bei den Vereinten Nationen unter dem Titel Menschenrechtsschutz über die Bühne geht, hätte selbst noch George Orwell, den Meister der negativen Utopie, das Gruseln gelehrt. Die USA tun mit ihrem Rückzug aus dem Rat das einzig Richtige. Anstatt diesen Schritt zu kritisieren, sollten die Europäer sich ihm anschließen. […]

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