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Meinungsfreiheit, aber doch hoffentlich keine Narrenfreiheit im »Standard«

Demonstration in Tel Aviv gegen die geplante Justizreform der Regierung Netanjahu
Demonstration in Tel Aviv gegen die geplante Justizreform der Regierung Netanjahu (© Imago Images / ZUMA Wire)

Mena-Watch-Autor Ben Segenreich kritisiert die seit Monaten in der österreichischen Tageszeitung »Der Standard« vorherrschende Desinformation über Israel.

Sehr geehrter Herr Chefredakteur Martin Kotynek und lieber Oscar Bronner,

ich halte mich aus den Alltags-Streitereien um »Israel und die Medien» ja grundsätzlich mit zusammengebissenen Zähnen heraus, aber jetzt habe ich einfach das Gefühl, dass beim Standard eine Alarmglocke läuten muss.

Es gibt ja aus Israel genug Besorgniserregendes und Schlechtes zu berichten, aber im Standard erscheinen seit Wochen und Monaten nur Anklageschriften. Wer sich aus dem Standard informiert, bekommt von den Vorgängen in Israel ein kontextloses, schiefes, beinahe surrealistisches Bild. Der Tiefpunkt war jetzt die Kolumne mit dem Titel »Israels Weg zur Theokratie« von Veit Dengler. Aus fast jeder Zeile dieses Textes atmet die Ahnungslosigkeit des Autors, aber er will wissen, wohin Israels Weg führt. Ja, in Kolumnen herrscht Meinungsfreiheit, aber doch hoffentlich keine Narrenfreiheit. 

Ich nehme an, es ist Ihnen gar nicht bewusst, wie sehr der Standard sich da verrannt hat. Deshalb halte ich es für richtig, Sie darauf aufmerksam zu machen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ben Segenreich

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