Uwe Schneidewind behauptet die Auszeichnung des israelfeindlichen „Palästinensischen Freundschaftsvereins Wuppertal“ sei einstimmig erfolgt, die jüdische Gemeinde widerspricht.
Westdeutsche Zeitung
Der Palästinensische Freundschaftsverein Wuppertal steht in der Kritik. Gerade erst war er nachträglich mit dem Heimatpreis 2020 der Stadt ausgezeichnet worden, da gibt es Stimmen wie Ex-MdB Volker Beck (Grüne), die eine Aberkennung des Preises fordern. Hintergrund: Der Verein sei israelfeindlich. (…)
Auf einer Grafik zu einem Demo-Aufruf im Mai „gegen die Unterdrückung Palästinas“ in Wuppertal habe der Verein eine Landkarte gezeigt, auf der Israel fehle, hatte ein Journalist getwittert. Das griff Beck auf und schrieb einen offenen Brief an Wuppertals OB Uwe Schneidewind. Die Ehrung des Vereins „halte ich für vollkommen unangemessen“. (…)
Der OB erklärte zudem, dass das Votum der Jury, in der auch die Jüdische Kultusgemeinde vertreten gewesen sei, einstimmig gewesen sei. Dem widerspricht wiederum der Vorsitzende der Gemeinde, Leonid Goldberg: „Unsere Vertreterin hat dagegen gestimmt.“ Auch er könne die Preisvergabe nicht nachvollziehen.
Weiterlesen in der Westdeutschen Zeitung: „Wuppertal: Kritik an Preisträger“
Kürzlich hat @stadt_wuppertal den "Heimatpreis" 2021 verliehen. Auch die Preisträger für 2020 wurden geehrt. Darunter der Palästinensische Freundschaftsverein.
— Sebastian Weiermann (@SWeiermann) September 17, 2021
Auf einer Grafik mit, dem er im Mai zu einer Demo aufrief, ist eine Landkarte zu sehen, in der Israel fehlt. pic.twitter.com/lr4NYQ7v32
Nach Rücksprache mit der Jüdischen Gemeinde höre ich, dass es nicht einstimmig war. Die Jüdische Gemeinde hat demnach dagegen gestimmt.
— Volker Beck (@Volker_Beck) September 19, 2021
Was sagen Sie nun, @UweSchneidewind?
Der OB erklärte zudem, dass das Votum der Jury, in der auch die Jüdische Kultusgemeinde vertreten gewesen sei, einstimmig gewesen sei. Dem widerspricht wiederum der Vorsitzende der Gemeinde, Leonid Goldberg: „Unsere Vertreterin hat dagegen gestimmt.“ 2/3
— Volker Beck (@Volker_Beck) September 20, 2021




