Lisa Vavra ist Kultur- und Sozialanthropologin mit Schwerpunkt Antisemitismus, Feminismus und Naher/Mittlerer Osten. Sie lebt seit sieben Jahren in Tel Aviv und schreibt als freischaffende Journalistin aus israelischer Perspektive über Politik, Gesellschaft und regionale Dynamiken.
Waffenstillstand mit Iran: Israel zwischen kurzfristiger Erleichterung und tiefem Misstrauen
10.4.2026
Der aktuelle Waffenstillstand wird in Israel eher als taktische Unterbrechung denn als Friedensschritt wahrgenommen, der die langfristige Bedrohungslage entscheidend beeinflussen würde.
Pessach im Ausnahmezustand: Freiheit zwischen Sirenen
3.4.2026
Die Pessach-Geschichte ist eine der Befreiung. Inmitten ständiger Raketenalarme wird das Fest in diesem Jahr ein Akt der Behauptung.
Leben im Dazwischen: Wie der Krieg die Zeitwahrnehmung in Israel verändert
28.3.2026
Wie in Israel gerade zu beobachten ist, verändern Kriege nicht nur politische Ordnungen, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen Zeit erleben.
Tanzen im Schutzraum: Miklat-Partys und die Kultur der Resilienz in Tel Aviv
19.3.2026
Die öffentlichen Schutzräume, in die sich die Bewohner bei Angriffen flüchten, dienen zwar hauptsächlich der Sicherheit, sind aber auch soziale Räume.
Der Feminismus und der Krieg gegen das iranische Regime
11.3.2026
Während die iranischen Frauen um ihre Freiheit und damit gegen das Regime kämpfen, demonstrieren Teile des westlichen Feminismus gegen jede Intervention.
Zwischen persischer Herkunft und israelischer Realität: Die iranische Diaspora im Schatten des Kriegs
9.3.2026
Israel befindet sich im offenen Konflikt mit dem iranischen Regime in Teheran, während ein Teil seiner Bevölkerung aus genau diesem Land stammt.
Ein Samstagmorgen, der alles veränderte: Israels Krieg mit dem Iran
2.3.2026
Obwohl die Raketeneinschläge in Tel Aviv sich häufen, wirkt die Bevölkerung ruhiger und weniger verunsichert als in früheren Kriegsphasen mit dem Iran.
Antisemitismus in Berlin: Rekordzahlen und eine unbequeme Realität
2.3.2026
Während der klassische, rechtsextreme Judenhass auf konstantem Niveau bleibt, nimmt der israelbezogene Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023 massiv zu.
Von der Klagemauer nach Teheran? Ein innerjüdischer Streit und seine politische Dimension
25.2.2026
Frauen fordern zunehmend das Recht ein, ihre religiöse Identität selbst zu definieren, wie die israelische Bewegung Women of the Wall demonstriert.
Briefe aus der Geiselhaft: Arbel Yehoud, die Cunio-Brüder und die Hoffnung der Proteste
18.2.2026
Die ehemalige Hamas-Gefangene Arbel Yehoud erzählt von sexueller Gewalt durch ihre Geiselnehmer und wie Bilder der Geiselbewegung ihr das Leben retteten.
Diplomatie oder Kapitulation? Warum Israel den neuen Iran-Gesprächen misstraut
12.2.2026
Israel drängt auf eine umfassende Einhegung der iranischen Bedrohung und fürchtet ein beschränktes Abkommen, das nur das Atomprogramm beinhaltet.
Sicherheit und Souveränität: Zur begrenzten Öffnung des Rafah-Grenzübergangs
6.2.2026
Anfang Februar wurde der seit Mai 2024 geschlossene Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen unter strengen Sicherheitsbedingungen wieder eröffnet.
Das politische Dilemma strengorthodoxer Sonderstrukturen in Israel
30.1.2026
Der Tod zweier Kinder in einer unlizenzierten Einrichtung zeigt ein Problem im Verhältnis des israelischen Staates zu den strengorthodoxen Gemeinschaften auf.
Reza Pahlavi und iranische Proteste: Symbolfigur ohne Revolution?
20.1.2026
In der Protestwelle gegen das iranische Regime tritt der ehemalige Kronprinz Reza Pahlavi nicht als Akteur im Land, sondern als Exil-Stimme in den Vordergrund.
Zwischen existenzieller Bedrohung und Eskalationsangst: Wie Israelis heute auf den Iran blicken
13.1.2026
Der Iran ist für viele Israelis keine entfernte außenpolitische Größe, sondern ein permanenter Bestandteil ihres Sicherheitsbewusstseins.
Protest ohne Illusionen: Irans Frauen gegen das islamische System
9.1.2026
In der aktuellen Protestphase im Iran sind Frauen nicht nur sehr präsent, sondern nehmen eine zentrale Rolle im Kampf gegen die repressiven Ideologie ein.
Proteste im Iran: Wirtschaftskrise als Symptom eines ideologischen Systems
2.1.2026
Die aktuellen Demonstrationen im Iran sind Ausdruck der tiefgehenden Krise innerhalb der Islamischen Republik.
Israel hat gute Gründe, Somaliland als Staat anzuerkennen
30.12.2025
Die Anerkennung von Somaliland als souveräner Staat durch Israel stellt zwar einen diplomatischen Tabubruch dar, folgt aber einer sicherheitspolitischen Logik.

















