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Lisa Vavra

Lisa Vavra ist Kultur- und Sozialanthropologin mit Schwerpunkt Antisemitismus, Feminismus und Naher/Mittlerer Osten. Sie lebt seit sieben Jahren in Tel Aviv und schreibt als freischaffende Journalistin aus israelischer Perspektive über Politik, Gesellschaft und regionale Dynamiken.
Waffenstillstand mit Israelis: Mehrheit der Israelis von tiefer Skepsis geprägt

Waffenstillstand mit Iran: Israel zwischen kurzfristiger Erleichterung und tiefem Misstrauen

Der aktuelle Waffenstillstand wird in Israel eher als taktische Unterbrechung denn als Friedensschritt wahrgenommen, der die langfristige Bedrohungslage entscheidend beeinflussen würde.
Pessach ist angesichts ständiger Raketen-Alarme ein Fest wie kein anderes. (© imago images/Addictive Stock)

Pessach im Ausnahmezustand: Freiheit zwischen Sirenen

Die Pessach-Geschichte ist eine der Befreiung. Inmitten ständiger Raketenalarme wird das Fest in diesem Jahr ein Akt der Behauptung.
Verändertes Zeitgefühl: Israelis in eine Schutzraum in Tel Aviv

Leben im Dazwischen: Wie der Krieg die Zeitwahrnehmung in Israel verändert

Wie in Israel gerade zu beobachten ist, verändern Kriege nicht nur politische Ordnungen, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen Zeit erleben.
Israelis machen Yoga in einer zum Schutzraum umfunktionierten Garage in Tel Aviv

Tanzen im Schutzraum: Miklat-Partys und die Kultur der Resilienz in Tel Aviv

Die öffentlichen Schutzräume, in die sich die Bewohner bei Angriffen flüchten, dienen zwar hauptsächlich der Sicherheit, sind aber auch soziale Räume.
»Frau, Leben, Freiheit«-Demonstration am Internationalen Frauentag in der Türkei

Der Feminismus und der Krieg gegen das iranische Regime

Während die iranischen Frauen um ihre Freiheit und damit gegen das Regime kämpfen, demonstrieren Teile des westlichen Feminismus gegen jede Intervention.
Solidaritätsdemonstration in Tel Aviv mit der iranischen Prostebewegung

Zwischen persischer Herkunft und israelischer Realität: Die iranische Diaspora im Schatten des Kriegs

Israel befindet sich im offenen Konflikt mit dem iranischen Regime in Teheran, während ein Teil seiner Bevölkerung aus genau diesem Land stammt.
Der Krieg mit dem Iran bringt die Tel Aviver mal wieder in die Schutzbunker

Ein Samstagmorgen, der alles veränderte: Israels Krieg mit dem Iran

Obwohl die Raketeneinschläge in Tel Aviv sich häufen, wirkt die Bevölkerung ruhiger und weniger verunsichert als in früheren Kriegsphasen mit dem Iran.
Seit dem 7. Oktober 2023 nimmt der Antisemitismus – nicht nur – in Berlin massiv zu

Antisemitismus in Berlin: Rekordzahlen und eine unbequeme Realität

Während der klassische, rechtsextreme Judenhass auf konstantem Niveau bleibt, nimmt der israelbezogene Antisemitismus seit dem 7. Oktober 2023 massiv zu.
Gemäß der orthodoxen Interpretation dürfen Frauen an der Jerusalemer Klagemauer nur leise beten

Von der Klagemauer nach Teheran? Ein innerjüdischer Streit und seine politische Dimension

Frauen fordern zunehmend das Recht ein, ihre religiöse Identität selbst zu definieren, wie die israelische Bewegung Women of the Wall demonstriert.
Junge Frauen auf dem Paltz der Geiseln in Tel Aviv warten auf Arbel Yehouds Freilassung

Briefe aus der Geiselhaft: Arbel Yehoud, die Cunio-Brüder und die Hoffnung der Proteste

Die ehemalige Hamas-Gefangene Arbel Yehoud erzählt von sexueller Gewalt durch ihre Geiselnehmer und wie Bilder der Geiselbewegung ihr das Leben retteten.
Kurz nach den Verhandlungen mit den USA im Oman beging das iranische Regime den Jahrestag der Revolution

Diplomatie oder Kapitulation? Warum Israel den neuen Iran-Gesprächen misstraut

Israel drängt auf eine umfassende Einhegung der iranischen Bedrohung und fürchtet ein beschränktes Abkommen, das nur das Atomprogramm beinhaltet.
Anfang Februar wurde der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza teilweise wieder geöffnet

Sicherheit und Souveränität: Zur begrenzten Öffnung des Rafah-Grenzübergangs

Anfang Februar wurde der seit Mai 2024 geschlossene Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen unter strengen Sicherheitsbedingungen wieder eröffnet.
Immer wieder kommt es in Israel zu Auseinandersetzungen zwischen Strengorthodoxen und er Polizei

Das politische Dilemma strengorthodoxer Sonderstrukturen in Israel

Der Tod zweier Kinder in einer unlizenzierten Einrichtung zeigt ein Problem im Verhältnis des israelischen Staates zu den strengorthodoxen Gemeinschaften auf.
Reza Pahlavi dient im Iran und im Exil als Symbolfigur für die Proteste gegen die Islamische Republik

Reza Pahlavi und iranische Proteste: Symbolfigur ohne Revolution?

In der Protestwelle gegen das iranische Regime tritt der ehemalige Kronprinz Reza Pahlavi nicht als Akteur im Land, sondern als Exil-Stimme in den Vordergrund.
Der Gefahr iranischer Raketenangriffe ist sich in Israel jeder bewusst

Zwischen existenzieller Bedrohung und Eskalationsangst: Wie Israelis heute auf den Iran blicken

Der Iran ist für viele Israelis keine entfernte außenpolitische Größe, sondern ein permanenter Bestandteil ihres Sicherheitsbewusstseins.
Frauen im Iran stehen an vorderster Front der Proteste gegen das islamische Regime

Protest ohne Illusionen: Irans Frauen gegen das islamische System

In der aktuellen Protestphase im Iran sind Frauen nicht nur sehr präsent, sondern nehmen eine zentrale Rolle im Kampf gegen die repressiven Ideologie ein.
Die Proteste im Iran dauern schon mehrere Tage an. (Twitter/Open Source Intel)

Proteste im Iran: Wirtschaftskrise als Symptom eines ideologischen Systems

Die aktuellen Demonstrationen im Iran sind Ausdruck der tiefgehenden Krise innerhalb der Islamischen Republik.
Protest in Somalis Hauptstadt Mogadischu gegen Israels Anerkennung von Somaliland

Israel hat gute Gründe, Somaliland als Staat anzuerkennen

Die Anerkennung von Somaliland als souveräner Staat durch Israel stellt zwar einen diplomatischen Tabubruch dar, folgt aber einer sicherheitspolitischen Logik.