Der designierte iranische Botschafter Mohammad Reza Shibani wurde zur Persona non grata erklärt und aufgefordert, den Libanon bis Ende des Monats zu verlassen.
Der libanesische Außenminister Youssef Rajji gab am Dienstag bekannt, die Zulassung des designierten iranischen Botschafters Mohammad Reza Shibani im Libanon widerrufen und ihn aufgefordert zu haben, das Land innerhalb von fünf Tagen zu verlassen.
In einem früheren Social-Media-Beitrag hatte Rajji erklärt, den Generalsekretär seines Ministeriums angewiesen zu haben, den iranischen Geschäftsträger in Beirut vorzuladen, um ihm die Entscheidung mitzuteilen. Der als Botschafter Teherans nominierte Shibani wurde laut dem Außenminister zur Persona non grata erklärt und muss bis zum 29. März den Libanon verlassen.
السفير الايراني مطرود!!!!!!
شكرا #يوسف_رجي pic.twitter.com/G4KGl2KtoB— 𝐃𝗂α𐓣α 🇱🇧𝐇α𝗃𝗃α𝗋(@Diana_Hajjar11) March 24, 2026
Zustimmung Israels
Der israelische Außenminister Gideon Sa’ar begrüßte die Maßnahme und schrieb auf X, sie sei »ein gerechtfertigter und notwendiger Schritt gegen denjenigen Staat, der für die Verletzung der Souveränität des Libanons, für dessen indirekte Besetzung durch die Hisbollah und dafür verantwortlich ist, das Land in einen Krieg hineinzuziehen. Wir fordern die libanesische Regierung auf, praktische und wirksame Maßnahmen gegen die Hisbollah zu ergreifen, deren Vertreter nach wie vor als Minister in der Regierung amtieren.«
Als Vergeltung für die gezielte Tötung des iranischen Obersten Führers Ali Khamenei begann die als Teherans Stellvertreter im Libanon agierende Hisbollah am 2. März mit dem Abfeuern von Raketen und Kamikazedrohnen auf Israel. Khamenei war im Zuge der ersten Angriffe des amerikanisch-israelischen Kriegs gegen den Iran bei der Operation Roaring Lion/Epic Fury am 28. Februar getötet worden. Als Reaktion auf den Verstoß der Terrororganisation gegen das von den USA vermittelte Waffenstillstandsabkommen vom 27. November 2024 startete Jerusalem eine Luftkampagne gegen die Hisbollah und befahl seinem Militär, vorzustoßen und die Kontrolle über weitere Gebiete im Südlibanon zu übernehmen, um die grenzüberschreitende Angriffe zu stoppen.






