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Kuwaitischer Führer der Muslimbruderschaft wirbt für Israelboykottbewegung BDS

Der kuwaitische Führer der Muslimbruderschaft Tareq Al-Suwaidan
Der kuwaitische Führer der Muslimbruderschaft Tareq Al-Suwaidan (re.) (Quelle: MEMRI)

Junge Muslime im Westen sollten sich an den Universitäten gegen den Israel einsetzen, sich politisch engagieren und Druck auf die Parteien ausüben, um sie zum »Boykott des zionistischen Gebildes« zu bringen.

Der kuwaitische Führer der Muslimbruderschaft Tareq Al-Suwaidan sagte in einem Video, das am 15. August 2022 auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht wurde, dass sich Muslime im Westen politisch engagieren und gegen den Zionismus einsetzen sollten. Er beschrieb den Anti-Israel-Aktivismus seiner Tochter auf dem Campus der Harvard Universität und sagte, dies sei etwas, das arabische Studenten an allen westlichen Universitäten tun könnten.

»Das ist das Erste, was ihr tun solltet, nämlich untereinander zusammenarbeiten, um Aktivitäten zu organisieren und Lobbys aufzubauen«, um für die »Unterstützung der palästinensischen Sache« zu kämpfen sagte Al-Suwaidan seinen Zusehern. So könnten sie Druck auf die Universitäten ausüben, was an mehreren amerikanischen und kanadischen Universitäten erfolgreich gewesen sein und schließlich schließlich dazu geführt habe, dass diese Hochschulen »die Universitäten des zionistischen Gebildes boykottierten. Dies ist eines der wichtigsten Dinge, die man tun kann.«

Al-Suwaidan behauptete auch, dass – während die Muslime sieben Prozent der US-Bevölkerung stellen – die Juden nur drei Prozent ausmachen, sie aber die Medien und die Finanzindustrie in den Vereinigten Staaten kontrollieren würden. Weil die Juden sich einig seien und sich gegenseitig unterstützen und »natürlich die Medien und das Geld besitzen«, hätten sie es geschafft, großen Einfluss auf die Gesellschaft zu gewinnen: »Das geschah natürlich nicht über Nacht. Es hat Jahre gedauert, bis sie ein solches Medien- und Finanzimperium aufbauen konnten.«

Dem, so der Islamgelehrte und Muslimbruder, sollten die Muslime nacheifern, sich zusammenschließen und politisch engagieren: »Ihr solltet euch organisieren, vereinigen, eine islamische politische Partei gründen … Nun, sie muss nicht islamisch sein« – wichtiger sei vielmehr die antiisraelische Ausrichtung. Dazu gelte es, den politischen Parteien beizutreten und Druck auf die Politiker auszuüben, »damit sie die palästinensische Sache unterstützen und ihre Unterstützung für das zionistische Gebilde verringern«.

Denn es gäbe bereits jetzt »große und wunderbare Unterstützung« für die antiisraelische Sache, die es durch politische Aktivitäten und durch Medienarbeit zu vergrößern gelte. »Es gibt eine große Anzahl von führenden Schauspielern, Sportlern, Journalisten und sogar Models, die keine Muslime sind, aber die palästinensische Sache unterstützen. Aber niemand nimmt richtig Kontakt zu ihnen auf und bringt sie zusammen. Übrigens sind sie bereit, Millionen zu spenden.«

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