Die Eingliederung folgt einem zwischen der syrischen Zentralregierung und der kurdischen Regionalverwaltung geschlossenen Abkommen über die Integration kurdischer Verbände.
Die Eingliederung der kurdischen Sicherheitskräfte (Asayish) in das syrische Innenministerium ist offiziell in die Umsetzungsphase getreten, teilte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter im Nordosten Syriens am Sonntag mit. Der stellvertretende Kommandeur der inneren Sicherheitskräfte in der Provinz Hasaka, Mahmoud Khalil Ali, erklärte gegenüber dem Rudaw Media Network, dass am Sonntag Einstellungsgespräche mit hundert Asayish-Beamten begonnen haben. Dies stellt einen Teil der ersten Phase ihrer Eingliederung in die Sicherheitsstruktur des Innenministeriums dar.
Die Beamten würden »die gleichen Gehälter erhalten, die sie während ihres Dienstes bei der Asayish verdienten«, sagte Ali und bezeichnete den Schritt als Beginn des formellen und praktischen Integrationsprozesses. Er fügte hinzu, dass etwa fünfhundert aus Afrin im Nordwesten Syriens stammende Asayish-Mitglieder, die kürzlich in ihren Heimatort zurückgekehrt waren, den syrischen Sicherheitskräften in dem Bezirk beitreten werden. Dieser Schritt ziele darauf ab, die Stabilität und Sicherheit in der Stadt zu stärken.
Rückkehrpläne
Ali skizzierte zudem Pläne für die Rückkehr vertriebener Bewohner nach Ras al-Ain (kurdisch: Sere Kaniye) im Nordwesten von Hasaka. Er erklärte, sein Besuch in der Stadt diene der Vorbereitung der Rückkehr der Einwohner nach einem ähnlichen Mechanismus wie in Afrin. Der Prozess umfasst die Bildung von Komitees zur Minenräumung und die Erstellung von Listen der Familien, die zurückkehren möchten. Außerdem beinhaltet er die Begutachtung des Zustands der Häuser in Ras al-Ain und den umliegenden Dörfern, bevor Rückführungskonvois organisiert werden.
Unabhängig davon kündigte der Beamte Pläne an, später am Sonntag nach Raqqa zu reisen, um sich mit dem Gouverneur der Provinz zu treffen und die Rückkehr der vertriebenen kurdischen Bewohner aus Raqqa zu besprechen, die derzeit in Kobani leben.
In Bezug auf die öffentliche Versorgung sagte Ali, dass die Alouk-Wasserstation, eine wichtige Anlage zur Trinkwasserversorgung von Hasaka und Tel Tamr, voraussichtlich am 1. Juli ihren Pumpbetrieb teilweise wieder aufnehmen werde. Die in der Nähe von Ras al-Ain gelegene Wasserstation ist seit 2019 außer Betrieb. Ihre Stilllegung hat die Bewohner von Hasaka und den umliegenden Gebieten gezwungen, weitgehend auf Wasser aus Tanklastwagen zurückgreifen zu müssen. Dies hat die Kosten erhöht und die Wasserknappheit in der gesamten Region verschärft.






