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Kronen Zeitung: Kurt Seinitz und die Fakten (Folge 352)

Die Faktenbehauptungen von Krone-Außenpolitikchef Seinitz über den Nahen Osten sind mit großer Vorsicht zu genießen. (© imago images/Manfred Segerer)
Die Faktenbehauptungen von Krone-Außenpolitikchef Seinitz über den Nahen Osten sind mit großer Vorsicht zu genießen. (© imago images/Manfred Segerer)

Ägypten oder der Sudan – auf so kleine Unterschiede kann Krone-Außenpolitikchef Seinitz nun wirklich nicht auch noch achten.

Der Außenpolitikchef der Kronen Zeitung hat, geht es um den Nahen Osten, nicht nur ein Problem mit Zahlen, auch Geschichte und Geografie machen Kurt Seinitz immer wieder zu schaffen. Heute etwa gibt er zu bedenken, dass die neue israelische Regierungskoalition »Israels größten politischen Erfolg in diesem Jahrhundert, das USA-gesponserte ›Abraham‹-Abkommen mit vier arabischen Staaten«, gefährden könnte. Und wer sind laut Seinitz diese vier Staaten? »Emirate, Bahrain, Ägypten, Marokko.«

Seinitz, der so viel auf seine Erfahrung gibt, dass er unlängst einen »Leitfaden durch die Welt im Chaos« in Buchform veröffentlichte, ist anscheinend entfallen, dass Ägypten schon vor mittlerweile 44 Jahren als erster arabischer Staat mit Israel Frieden geschlossen hat. Mit den Abraham-Abkommen hat das Land nichts zu tun. Seinitz hat einfach Ägypten mit dem Sudan verwechselt.

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