Palästinensische Behörde: Keine „Normalisierung“ mit Israel

„Studierenden der Al Quds-Universität ist es gelungen, eine gemeinsam von israelischen Juden und Arabern veranstaltete Konferenz in Jericho zu verhindern. Die Konferenz laufe auf eine ‚Normalisierung’ hinaus. Die Veranstalter nennen sich ‚Abrahamitische Wiederbegegnung‘. Als einer der Sprecher war Mohammed Dajani Daoudi vorgesehen, jener palästinensische Professor, der zurücktreten musste, als er mit seinen Studierenden nach Auschwitz reiste. Die Polizei musste den jüdischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Geleitschutz geben. Das palästinensische Bildungsministerium hat zudem eine Erklärung veröffentlicht, die palästinensische Schulen anweist, wegen der ‚Gefahren der Normalisierung’ in keiner Weise mit Israelis zu interagieren.

Die Annahme, dass Jahre der Gehirnwäsche, die junge Leute das Hassen israelischer Juden lehrt, durch eine Begegnung mit manchen von ihnen wettgemacht werden könnten, macht den Verantwortlichen offenbar fürchterliche Angst. Man würde erwarten, dass liberale Organisationen, die von diesem systematischen Vorgehen der Palästinensischen Autonomiebehörde gegen den Frieden direkt betroffen sind, jene Araber klar verurteilen würden, die so allergisch gegen Juden sind, dass sie jede mögliche Kooperation und friedliche Koexistenz aktiv bekämpfen. Doch offensichtlich halten diese vermeintlich friedensbefürwortenden Organisationen die israelische Seite allein für den Mangel an Frieden verantwortlich und erwähnen die offiziellen palästinensischen Maßnahmen gegen eine ‚Normalisierung’ mit keinem Wort, obwohl sie eindeutig zeigen, wer sich der friedlichen Koexistenz aktiv entgegen stellt.“ (Bericht auf Elder of Ziyon: „Palestinians shut down Arab-Israeli coexistence meeting in Jericho, because Jews“)

 

Schreiben Sie einen Kommentar


Schreiben Sie einen Kommentar

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.


Login