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Der Standard berichtete heute über ein Begräbnis, bei dem am Wochenende auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel „vier Jihadisten” zu Grabe getragen wurden. „Sie waren am Vortag bei einem Luftangriff getötet worden, der Israel zugeschrieben wird.” Auch imKurier wurde der Vorfall heute thematisiert: „Am Freitag starben vier Extremisten durch zwei Raketen, die Gerüchten zufolge von der israelischen Armee abgefeuert worden waren.” Was beide Zeitungen in ihren Berichten aus unerfindlichen Gründen zu erwähnen vergaßen: Wie die al-Qaida-nahe Terrorgruppe Ansar Beit al-Maqdis in einem im Internet geposteten Statement erklärte, wurden die vier Männer getötet, als sie vom Sinai aus gerade einen Raketenangriff auf Israel unternehmen wollten. Wieder einmal wurde in österreichischen Medien also von israelischen „Angriffen” und durch israelische Raketen getöteten Männern berichtet, während deren terroristische Aktivitäten, die den angeblichen israelischen Militäreinsatz hervorriefen, einfach verschwiegen wurden.

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