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Khamenei: „Irans US-Politik wird sich nicht ändern, gleich wer gewinnt“

Antiamerikanisches Wandbild an der 1979 gestürmten ehemaligen US-Botschaft in Teheran
Antiamerikanisches Wandbild an der 1979 gestürmten ehemaligen US-Botschaft in Teheran (© Imago Images / ZUMA Wire)

Die iranische Feindschaft gegenüber den USA sei nicht davon abhängig, wer an der Spitze des Landes steht, erklärte Khamenei, der einmal mehr auch Israel mit Vernichtung drohte.

Der iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei sagte am Dienstag, dass das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen die Politik des Landes gegenüber Amerika nicht ändern werde.

„Unsere Politik gegenüber den Vereinigten Staaten ist klar festgelegt und ändert sich nicht durch den Austausch von Einzelpersonen. Es spielt für uns keine Rolle, wer kommt und wer geht“, sagte Khamenei laut Reuters in einem Interview im staatlichen Fernsehen anlässlich des 41. Jahrestags des Sturms der US-Botschaft in Teheran im Jahr 1979 – durch eine Gruppe, die sich selbst die „Muslim Student Followers of the Imam’s Line“ nannte –, der zu einer 444 Tage dauernden Geiselnahme der Botschaftsmitarbeiter führte.

„Der Angriff der Studenten auf diese Spionagehöhle war angemessen und klug“, fügte Khamenei hinzu und benutzte den iranischen Beinamen für die amerikanische diplomatische Mission.

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Ebenfalls am Dienstag twitterte Khameini laut Reuters (ohne sie namentlich zu erwähnen) gegen die von den USA vermittelten Abraham-Vereinbarungen, die am 15. September im Weißen Haus zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain unterzeichnet worden waren, sowie gegen das spätere Abkommen des Sudan, mit dem es sich den Friedensbemühungen mit dem jüdischen Staat anschloss.

„Auch wenn einige Regierungen einen verräterischen und verächtlichen Schritt in Richtung Normalisierung der Beziehungen mit den Zionisten unternommen haben, sind sie zu schwach, um die palästinensische Sache zu abzuwürgen. Nein! #Palästina wird frei sein, während das zionistische Scheinregime untergehen wird. Daran gibt es keinen Zweifel“, twitterte Khamenei.

In einem anderen Beitrag twitterte er: „Das US-Regime leidet unter schweren politischen, zivilen und moralischen Verirrungen. Das ist es, was ihre eigenen Analysten sagen. Ein solches Regime wird nicht lange bestehen. Wenn bestimmte Personen ein Amt bekleiden, beschleunigen sie natürlich seine Zerstörung, während es bei anderen etwas länger dauern kann.“

(Der Artikel „ Khamenei: Iran’s US policy won’t change, regardless of election results “ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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