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KEINE ÜBERRASCHUNG

Nur etwas mehr als einen Monat ist es her, dass sich Österreichs Ex-Außenministerin Ursula Plassnik in einem Gastkommentar in der Presse für die UNESCO-Mitgliedschaft des nicht existierenden palästinensischen Staates ins Zeug legte, weil die Palästinenser „alle Voraussetzungen“ erfüllen würden, um „vollinhaltlich an der Arbeit der UNESCO mitzuwirken“. MENA war eine jener Stimmen, die damals darauf hinwiesen, wie zweifelhaft diese Behauptungen angesichts der alltäglichen Hetze gegen Juden und Israel in palästinensischen Medien sind. Die Bestätigung unserer Skepsiskam schneller als erwartet: Wie ihr Generaldirektor bekannt gab, stoppte die UNESCO die Förderung eines von der Palästinensischen Autonomiebehörde herausgegebenen Kinder- und Jugendmagazins, nachdem darin Hitler als Vorbild für die Jugend glorifiziert worden war. Es ist ja schön, dass die UNESCO jetzt so reagiert, aber sie hätte auch vor seiner Aufnahme bereits wissen können, was selbst im angeblich „moderateren“ Teil „Palästinas“ gang und gäbe ist.

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