Der im Exil lebende Vorsitzende der Nationaldemokratischen Partei Katars, Khalid Al-Hail, verurteilt die Hamas und macht die Terrorfinanzierung durch die katarische Königsfamilie öffentlich.
Shachar Kleiman
»Wir sind offen für normale Beziehungen zu Israel«, erklärte der Vorsitzende der Nationaldemokratischen Partei Katars und Oppositionsführer Khalid Al-Hail, der in einem Interview mit der Zeitung Israel Hayom einen seltenen Einblick in das Golfemirat gab. Das Gespräch fand am Abend des 13. Januar in London statt, wo Al-Hail im Exil lebt, seitdem er aus seiner Heimat fliehen musste. Zuletzt war er gezwungen, seine Verbindungen zum Geheimdienst zu nutzen, um einem Gerichtsverfahren und einer langen Haftstrafe zu entgehen.
Katar hat in den letzten dreißig Jahren zwei Palastputsche erlebt. 1995 setzte Hamad bin Khalifa seinen Vater Khalifa bin Hamad ab, während dieser die Schweiz besuchte. Acht Jahre später wurde sein Sohn Tamim bin Hamad zum Kronprinzen ernannt. Tamim war zwar nicht der älteste Sohn, aber seine Mutter, Sheichha Moza bint Nasser, zog im Hintergrund für ihn die Fäden, sodass er in der Thronfolge aufrückte.
Die Scheicha ist eine der mächtigsten Frauen in den Emiraten, die auch Verbindungen zu islamistischen Strömungen und der Muslimbruderschaft hat. Die vierte Frau des Emirs beförderte ihren Sohn zum Kronprinzen. Im Jahr 2013 verkündete Hamad in einer etwas seltsamen Fernsehansprache dann seinen Rücktritt und die Übertragung der Macht an seinen Sohn.
Katar und Iran
Khalid Al-Hail (KH): »Im Großen und Ganzen ist das System seit 1995 unverändert. Seit diesem Staatsstreich hat die Regierung dieselbe Ideologie und dieselben Ideen beibehalten. Tamim bin Hamad ist ein Mann, der sich hinter seiner Mutter versteckt. Zu vielen Themen in Katar hat er nichts zu sagen, sondern folgt einfach dem, was die Islamisten und die für sie arbeitenden Strategen für das Land beschließen. Er unterliegt der Manipulation durch islamistische Bewegungen wie die Muslimbruderschaft, die im Wesentlichen die ideologische Mutter der Hamas ist.«
Shachar Kleiman (SK): Wird Sheichha Moza stärker als ihr Sohn angesehen?
KH: Sie ist sehr stark und hat Einfluss auf ihren Sohn. Sie kontrolliert im Wesentlichen viele Aspekte des Landes, da Tamim leider in seinen Entscheidungen von anderen manipuliert wird. Normalerweise handelt er aus Wut und nicht aus dem, was für sein Land oder die Interessen des Volkes am besten ist.
SK: Wie steht Katar in diesem Zusammenhang zu den Protesten im Iran? Gibt es Befürchtungen, dass diese Auswirkungen auf die Menschen in Katar haben könnten?
KH: Vor einigen Jahren, als die Regierung die Wahlen absagte, gab es einige Proteste in Katar. Viele Menschen wissen das vielleicht nicht, aber man kann danach googeln und die Videos finden. Tamim floh damals aus dem Land. Er hatte solche Angst, dass er glaubte, eine kleine Bewegung von tausend Menschen könnte das Regime in Katar wirklich ändern. Er ist ein sehr schwacher Mann.
Daher hat das, was derzeit im Iran geschieht, definitiv Auswirkungen. Das Regime in Katar hilft dem Mullah-Regime, seine Macht zu erhalten, da es zwischen beiden viele gemeinsame Interessen gibt. Vergessen Sie nicht, dass die Regime von Katar und dem Iran zwei Stellvertreterfronten haben: Der Iran die Hisbollah und Katar die Muslimbruderschaft. Das Gleiche gilt für die Hamas [den palästinensischen Ableger der Muslimbruderschaft; Anm. Men-Watch] und alle Terrororganisationen, die von ihnen unterstützt werden.
Die meisten Anführer von Terrororganisationen leben in Katar, weil sie dieselbe Ideologie vertreten. Soweit ich weiß, haben viele hochrangige iranische Beamte in der vergangenen Woche ihre Kinder nach Katar geschickt. Viele Kinder hochrangiger Beamter der Revolutionsgarde befinden sich ebenfalls in Katar.
SK: Würden Sie sagen, dass die Hamas und die Muslimbruderschaft aus Katar entfernt werden sollten? Wie stehen Sie zu diesem Thema?
KH: Ihre Anwesenheit ist inakzeptabel. Zunächst einmal sollten wir nicht mit Terroristen verhandeln. Das Regime in Katar behauptet, zwischen der Hamas und Israel zu vermitteln. Niemand will mit Terroristen über irgend etwas diskutieren. Sie haben die Hamas gegründet, sie sind die Sponsoren der Hamas, sie unterstützen die Hamas und treiben sie zu illegalen Aktivitäten. Sie fördern die Hamas auch über die katarischen Medien, über den Sender Al Jazeera und andere.
Wo lebt [der Dokumentarfilmer aus Gaza] Ashraf al-Mashrawi? Wo leben alle hochrangigen Hamas-Funktionäre? In Katar, was sie aber nicht sollten. Sie haben den israelischen Angriff auf diese Terroristen gesehen. Solche Dinge sind in Katar nicht akzeptabel und die Menschen wollen nicht, dass so etwas passiert. Wir wollen ihre Anwesenheit in Doha nicht. Sie sollten nicht dort sein.
SK: Wie steht Ihre Partei zu den Beziehungen zu Israel?
KH: Wir sind sehr offen für normale und natürliche Beziehungen zum Staat Israel, weil wir glauben, dass dies der Weg ist, um regionale Stabilität zu schaffen. Das ist das Erste. Zweitens: Die Idee, dass sich die katarische Regierung als Unterstützer der Hamas, der Revolution und des Unsinns positioniert hat – daran haben wir kein Interesse. Wir wollen einfach nur, dass unser Land ein normales Land ist mit normalen Beziehungen zu starken Ländern wie Israel.
Vergessen Sie nicht, dass das katarische Regime Israel 1996 verraten hat. Es lud Premierminister Shimon Peres 1996 zu einem Besuch nach Katar ein und sagte zu, sich über normale Beziehungen zu Israel unterhalten zu wollen. Und dann, im Jahr 1999, wandte es sich von den Israelis ab und begann, die Hamas zu unterstützen. Warum hat es gelogen? Weil es damals versuchte, Amerika zu gefallen. Das ist die lange Geschichte des Verrats durch das Regime in Katar. Deshalb unterstützt es niemand, nicht einmal das eigene Volk.
Einfluss kaufen
Khalid Al-Hail sieht die Einmischung des Regimes von Katar im Ausland besonders kritisch, auch in westlichen akademischen Kreisen. Dort hat die Qatar Foundation enorme Summen in Eliteuniversitäten investiert. Erst im September letzten Jahres wurde von der Jewish Virtual Library ein Bericht zu diesem Thema veröffentlicht, der auf offiziellen Daten basiert und demzufolge Katar die riesige Summe von 6,6 Milliarden Dollar verteilt hat – mehr als jedes andere arabische Land einschließlich Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Der Oppositionspolitiker hat eine klare Position zu diesem Thema: Beendet die Spielchen und werdet wieder zu einem »normalen Land«. Darüber hinaus wirft er dem Regime in Doha vor, direkt an Anti-Israel-Protesten beteiligt zu sein.
KH: Wie Sie wissen, gibt es im Westen eine große Bewegung gegen Israel, die vollständig von Katar finanziert wird. Die Menschen gehen zu pro-palästinensischen Demonstrationen und verstehen nicht, was sie tun. Sie sind nur dort, weil sie dafür bezahlt werden. Können Sie glauben, dass es Studenten gibt, die von ihren Professoren manipuliert werden, deren Posten wiederum von der katarischen Regierung finanziert wurden? Sie sind nur dort, um ihren Professoren zu gefallen und die Agenda Katars zu unterstützen. Nur, um etwas Geld oder die Unterstützung der katarischen Regierung für ihren Platz an der Universität zu bekommen. Das muss gestoppt werden, wir müssen sicherstellen, dass so etwas nicht wieder passiert.
SK: Was halten Sie in diesem Zusammenhang von der Beteiligung des katarischen Regimes an Einflussoperationen in anderen Ländern, wie es in Israel öffentlich wurde?
KH: »Qatargate« und all diese Skandale sind auf die katarische Regierung zurückzuführen. Sie kennt keine normale Verhandlungssprache, außer Geld zu zahlen und Einfluss zu kaufen. Das einzige Problem ist, dass niemand sonst gegen dieses Spiel ankämpft. Er [der Emir] wacht morgens auf und beschließt, einen Scheck über hundert Millionen Dollar auszustellen. Er wird ihn unterschreiben, weil ihm niemand sagen wird, dass er das nicht darf. Also wird er unterstützen, wen er will. Er wird Geld geben, wem er will.
Auch die Beziehungen zwischen amerikanischen Beamten und katarischen Persönlichkeiten, die während des Kriegs aufgedeckt wurden, sieht Al-Hail mit Missfallen. So enthüllte beispielsweise die New York Times im vergangenen September, dass der Sohn des US-Sonderbeauftragten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, der die Geiselverhandlungen zwischen Israel und der Hamas geleitet hat, an Finanzinitiativen am Golf beteiligt war. Der Veröffentlichung zufolge versuchte Alex Witkoff, enorme Kapitalmittel von staatlichen Investoren in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait zu beschaffen.
Doha kochte vor Wut, als das öffentlich wurde. Das Ministerium für internationale Kommunikation des Emirats veröffentlichte innerhalb weniger Tage eine Gegendarstellung. Katar bestätigte zwar, dass seit Langem Geschäftsbeziehungen zum amerikanischen Gesandten bestehen, ging dabei jedoch nicht konkret auf die Geschäfte mit seinem Sohn während des Vermittlungsprozesses ein. »Die Behauptungen, Katar habe Jahre vor Steve Witkoffs Ernennung in ein öffentliches Amt, einschließlich seiner jüngsten Rolle als Nahost-Gesandter, versucht, durch ein Lobbyprogramm eine Beziehung zu ihm aufzubauen, sind völlig falsch und so unglaubwürdig, dass sie nur als absurd bezeichnet werden können«, teilte das Emirat damals mit.
SK: Was versteht die Trump-Regierung nicht an Katar?
KH: Die derzeitige Haltung der amerikanischen Regierung gegenüber Katar ist ziemlich peinlich, aber ich weiß genau, was Katar getan hat. Es erkauft sich Einfluss um Trump und einige ihm nahestehende Personen herum, um sie davon zu überzeugen, dass die Kataris gute Verbündete für die regionale Stabilität sind und dass sie verhandeln können. Aber wie kann man mit einem Land wie Katar verhandeln?
Wie kann man ihre Vermittlung akzeptieren? Schließlich sind sie es, die diese Bewegungen, diese Terroristen, ins Leben rufen, und letztendlich wollen sie nur, dass man sich in Verhandlungen auf sie verlässt. Als Israel Verhandlungen mit der Hamas führte, verhandelte es im Grunde genommen mit Katar, nicht mit der Hamas. Die Hamas hat nichts zu sagen, sie ist eine Terrororganisation, eine Miliz, kein Land und keine Regierung. Es handelt sich einfach um eine Gruppe von Terroristen, die alle töten wollen, ohne einen anderen Grund als Geld.
Hamas-Verurteilung
Darüber hinaus greift der katarische Politiker den Hamas-Überfall auf Israel vom 7. Oktober 2023 scharf an und verurteilt ihn unmissverständlich. Er ist wütend über die Morde, spricht sich gegen die Kultur der Verleugnung aus, die vom katarischen TV-Sender Al Jazeera gefördert wird, und stellt sich auf die Seite Israels, welches das Recht auf Selbstverteidigung habe.
KH: Die Hamas ist sogar froh, dass der Gazastreifen zerstört wurde, weil sie so immer wieder Geld sammeln kann. Deshalb ist es zum 7. Oktober 2023 gekommen. Für sie ist das alles nur ein Spiel um Geld, es geht ihnen nicht um die Menschen oder die [palästinensische] Frage. Sie sind eine Bande von Terroristen, die Chaos im Nahen Osten säen wollen, und dann weinen sie über das, was passiert ist: Oh nein, schaut, was sie uns angetan haben. Aber ihr habt euch das selbst zuzuschreiben! Nationen verteidigen sich.
Ich habe einige schreckliche Bilder vom 7. Oktober 2023 gesehen. Diese Bilder sehen die Menschen im Nahen Osten nicht. Warum zeigt Al Jazeera diese Videos nicht? Sie stellen den 7. Oktober als den Sieg einiger Terroristen dar, zeigen aber nie die andere Seite. Von jedem, der ermordet wurde, sagen sie, es handle sich um israelische Soldaten oder Militärangehörige. Das ist eine Lüge. Ich habe Berichte über unschuldige Zivilisten gesehen, die dort ermordet wurden. Und die sexuellen Übergriffe – es ist unglaublich.
Der Exil-Politiker erzählt auch von den dramatischen Momenten, die fast zu seiner langjährigen Inhaftierung geführt hätten. Er ist nicht der Erste, der es gewagt hatte, Kritik am Regime zu üben und dafür verhaftet wurde. In einer absoluten Monarchie kann man nicht sagen, was man denkt. Wegen seiner umfangreichen Verbindungen zur herrschenden Elite glaubte Al-Hail jedoch fälschlicherweise, dagegen immun zu sein:
KH: Ich war im vergangenen Jahrzehnt wegen Bankangelegenheiten in London und hatte einen Streit mit Tamim. Dann rief er mich an und sagte: Bitte komm zurück nach Katar, wir werden wieder Freunde sein. Alles wird gut. Also kehrte ich nach Doha zurück – und wurde direkt vom Diplomatenbereich des Flughafens in ein Internierungslager gebracht. Dort warf mir ein hochrangiger Beamter des Geheimdienstes vor, ich wolle »das Regime stürzen« und führte als Verhaftungsgrund auch das an, »was Sie über al-Qaradawi gesagt haben [Yusuf al-Qaradawi, der geistige Führer der Muslimbruderschaft, der in Katar lebte und 2022 starb, Anm. Mena-Watch]. Sie haben diese Dinge über uns gesagt.«
Verstehen Sie? Tamim bin Hamad hat mich angerufen und mich betrogen. Er hat mich nach Doha gerufen und gelogen. Das war eine wirklich schlimme Erfahrung, die ich niemandem wünsche. Später bin ich einfach illegal aus dem Land geflohen, habe einen Weg gefunden und bin Gott sei Dank noch am Leben. Ich hatte dort auch Leute. Tamim ist ein törichter Mann, er glaubt, er habe Einfluss, aber ich habe auch Einfluss. Ich habe Leute in der Armee und im Mukhabarat [Geheimdienst, Anm. Mena-Watch].
Marionette als Premierminister
Das Gefühl des Verrats ist deutlich zu spüren, wenn Al-Hail spricht. Schließlich kannte er Tamim bin Hamad seit vielen Jahren und hatte das Gefühl, dass es zu einem Vertrauensbruch zwischen ihnen gekommen war:
KH: Ich kenne Tamim besser als jeder andere. Ich saß mit ihm zusammen und sprach mit ihm, so wie ich jetzt mit Ihnen spreche. Ich beschäftigte mich mit Wirtschaft und war Geschäftsmann. Ich habe auch familiäre Verbindungen zu Tamim, da seine Mutter zu unserem Stamm gehört. Wir hatten also normale familiäre Beziehungen. Wir spielten Tennis und hatten gemeinsame Freunde. Das war, bevor er Kronprinz wurde. Er sollte eigentlich nicht Kronprinz werden. Zu dieser Zeit hatte sein Bruder diesen Titel.
Es gibt noch andere hochrangige Regierungsbeamte, die als pro-westlich gelten wie beispielsweise Premierminister und Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani. Scheich Mohammed soll eine Rolle als Vermittler bei den Verhandlungen über einen Geiselaustausch zwischen Israel und der Hamas gespielt zu haben. Er traf sich mehrmals mit israelischen, amerikanischen und ägyptischen Beamten sowie mit Vertretern der Terrororganisation im Ausland und nahm auch an den Gesprächen über das jüngste Waffenstillstandsabkommen teil. Immer wieder gibt Mohammed Interviews, in denen er die Parolen des Regimes verbreitet, wonach Katar nur in Abstimmung mit Israel und den USA gehandelt habe.
KH: Doch in Wahrheit ist er eine Witzfigur. Während meiner Zeit in Katar war er ein Niemand. Wir waren Freunde in einem der Ausschüsse. Er leitete kleine und mittlere katarische Unternehmen. Damals machte er seine Arbeit nicht gut, also versetzten wir ihn in eine Position, in der er direkt mit Tamim bin Hamad zusammenarbeitete. Später kam er ins Außenministerium und wurde anschließend Premierminister. Er hat keine Machtbasis und keine Geschichte. Dieser Mann ist eine Marionette, er hat kein Gehirn.
Trotz alledem bleibt Khalid Al-Hail hoffnungsvoll, dass er Veränderungen im Emirat herbeiführen und es in eine konstitutionelle Monarchie verwandeln kann – ein demokratisches System, an dem alle Gründerfamilien des Landes beteiligt sind.
KH: Unser größtes Hindernis als Partei ist, dass Katar eine absolute Monarchie ist. Sie haben alle Formen demokratischer Beteiligung abgeschafft. Sie verbieten die Existenz aller Parteien und politischen Bewegungen. Im Jahr 2023 haben sie sogar alle Wahlen abgesagt, weil sie merkten, dass im Parlament oppositionelle Stimmen laut wurden. Das Hindernis ist also, dass die Opposition illegal gemacht wird. Die einzigen Stimmen, welche die Menschen hören sollen, sind die von Tamim bin Hamad und seiner Bande.
In der Vergangenheit waren es zwei Stämme, die das Land regierten, jetzt ist es eine Show einer einzigen Person, was inakzeptabel ist. Alle Gründerfamilien müssen Teil des Majlis Al Sayda sein, des obersten Regierungsrats des Staates Katar. Es gibt viele Menschen, die dies unterstützen, aber was man in Katar sieht, ist nicht die Wahrheit, es ist ein Polizeistaat. In Israel kann man seine Meinung äußern. Man kann den Premierminister kritisieren. Niemand wird einem etwas sagen. In Katar geht das nicht. Man sagt nur »Tamim ist tot« – und wird für fünfzehn Jahre ins Gefängnis gesteckt.
Der Text erschien auf Englisch zuerst beim Jewish News Syndicate. (Übersetzung von Alexander Gruber.)






