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Das Kalifat und die islamistischen Rattenfänger im Internet

Der Journalist und Auto Eren Güvercin gilt als einer der lautesten Kritiker des politischen Islam. Im Mena-Watch Interview ordnet er die Gefährlichkeit der Kalifat- und Scharia-Demonstrationen in Deutschland ein.

Es war eine Demonstration, die in ganz Europa für Entsetzten sorgte. Vor vier Wochen gingen rund 1.000 Islamisten in Hamburg auf die Straße. Mit Allahu-Akbar-Rufen zogen die meist jungen Männer durch das Zentrum, forderten lautstark die Einführung eines Kalifats und der Scharia. Die Politik reagierte schockiert und kündigte umgehend ein strengeres Vorgehen gegen extremistische muslimische Organisationen an. Kommentatoren und Kritiker halten dies jedoch für viel zu späte Alibihandlungen. Sie werfen dem Staat grobe Fahrlässigkeit vor und bemängeln ein zu lasches Vorgehen gegen die den Behörden seit Jahren bekannten islamistischen Gruppierungen.

Einer der bekanntesten Kritiker ist der Journalist und Autor Eren Güvercin. Er gilt in Deutschland seit Jahren als eine der lautesten und mutigsten Stimmen gegen den politischen Islam. Güvercin, dessen Eltern aus der Türkei stammen, bezeichnet sich selbst als gläubigen Muslim und ist Gründer der Alhambra-Gesellschaft, einer europaweiten Vereinigung liberaler Muslime.

Im Mena-Watch-Interview erklärt Güvercin, wie gefährlich und aufstrebend der politische Islam tatsächlich ist, warum vor allem junge Migranten der zweiten und dritten Generation immer anfälliger für islamistische Botschaften werden, warum der brutale Terrorangriff der Hamas auf Israel Muslime weltweit mit den sonst unterschiedlichsten Ideologien vereint und warum es liberalen Muslimen so schwerfällt, sich von ihren fundamentalistischen Glaubensbrüder zu distanzieren und dagegen ihre Stimme zu erheben.

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