Jüdische Ziele ausgespäht: Iranischer Spion vor Gericht

„Das Kammergericht, so heißt in Berlin das Oberlandesgericht, musste sich in den vergangenen Monaten immer wieder mit Islamisten befassen, die wegen der Vorbereitung schwerer staatsgefährdender Maßnahmen angeklagt waren. (…) Am Mittwoch sitzt diesmal ein Pakistaner auf der Anklagebank. Der 31-jährige Syed Mustufa H. soll von spätestens Juli 2015 bis Juli 2016 in Berlin, Bremen und anderen Orten in Deutschland für eine Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarden spioniert haben.

Der Student, der zuletzt bei seiner Freundin in Bremen gewohnt hatte, hat laut Anklage des Generalbundesanwalts unter anderen Reinhold Robbe, den damaligen Präsidenten der Deutsch-israelischen Gesellschaft in Berlin, eine Pariser Wirtschaftshochschule und einen in Paris lebenden Professor ausgespäht. Die Informationen soll der Angeklagte an seinen Kontaktmann beim Nachrichtendienst weitergegeben haben. Ziel der Spionagetätigkeit war es laut Anklage, Ziele für mögliche Anschläge auf israelische oder jüdischen Einrichtungen sowie deren Repräsentanten in Deutschland, Frankreich und anderen westeuropäischen Ländern auszuforschen.“ (Katrin Bischoff: „Spion soll Anschlagsziele in Berlin ausgespäht haben“)

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