Das für den Nahen Osten zuständige US-Zentralkommando gratulierte regierungstreuen Truppen im Jemen, die eine Lieferung iranischer Ausrüstung für die Huthi-Miliz abgefangen haben.
Mike Wagenheim
Das für den Nahen Osten zuständige US-Militärkommando (CENTCOM) sprach den Partnerstreitkräften im Jemen zur erneuten Beschlagnahmung illegaler Waffen, die für die Huthi-Rebellen des Landes bestimmt waren, sein Lob aus. Das US-Zentralkommando »gratuliert den jemenitischen sogenannten Nationalen Widerstandskräften unter der Führung von General Tareq Saleh zu ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem Engagement bei der Bekämpfung der Verbreitung von Waffen und illegalem Material, das für die vom Iran unterstützten Huthi bestimmt ist«, erklärte CENTCOM am Donnerstag.
In seiner offenbar ersten öffentlichen Stellungnahme seit seiner Übernahme des CENTCOM-Kommandos in der vergangenen Woche sagte Admiral Brad Cooper: »Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen sprechen wir den legitimen Regierungskräften des Jemens unsere Anerkennung dafür aus, dass sie weiterhin den Fluss iranischer Munition und Ausrüstung an die Huthi unterbinden.«
Die jemenitische Nationale Widerstandsbewegung ist eine private Armee unter dem Kommando des Neffen des ehemaligen jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Saleh, die sich aus jemenitischen Militärveteranen zusammensetzt, die der international anerkannten jemenitischen Regierung loyal zur Seite stehen.
Stopp iranischer Waffenlieferungen
Cooper erklärte, dass »diese Beschlagnahmung die anhaltende Rolle des Irans als vorsätzlicher, böswilliger Akteur in der Region unterstreicht«. Die »Einschränkung des freien Flusses iranischer Unterstützung für die Huthi ist für die regionale Sicherheit, Stabilität und Freiheit der Schifffahrt von entscheidender Bedeutung«.
CENTCOM gab bekannt, dass jemenitische Sicherheitskräfte am 6. August in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und den Behörden des Hafens von Aden eine Lieferung mit Drohnen, Jetantrieben, drahtlosen Geräten und hochentwickelten Steuerungskomponenten beschlagnahmt haben, die für die Terrororganisation bestimmt war. Polizei, Zoll und Antiterror-Einheiten entdeckten die Ladung bei einer gemeinsamen Inspektion, nachdem die Fracht von ihrem ursprünglichen Bestimmungsort Al Hodeidah, das von den Huthi kontrolliert wird, nach Aden umgeleitet worden war.
Nach Angaben der jemenitischen Behörden war die Lieferung Teil eines größeren Schmugglernetzwerks, das Al Hodeidah als Drehscheibe nutze, um hochentwickelte militärische Ausrüstung an Terrororganisationen in der Region zu liefern. »Die Beschlagnahme unterstützt die Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen und bekräftigt das Engagement des Jemens für regionale Stabilität und maritime Sicherheit«, erklärte CENTCOM.
(Der Bericht ist auf Englisch vom Jewish News Syndicate veröffentlicht worden. Übersetzung von Florian Markl.)






