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Jede Relativierung von Antisemitismus ist fatal

Die Synagoge im deutschen Hagen
Die Synagoge im deutschen Hagen (© Imago Images / ecomedia/robert fishman)

Während Rechte oftmals den rechten Antisemitismus verharmlosen oder verschwiegen tun Linke und Muslime dasselbe gerne mit islamischem Antisemitismus.

Frederik Schindler, Die Welt

Die Liste vereitelter Terroranschläge in Deutschland ist länger geworden. In Hagen habe es am Mittwochabend sehr konkrete Hinweise auf einen Anschlag auf die Synagoge und eine islamistisch motivierte Bedrohungslage gegeben, sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul. Für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland ist diese Nachricht ein Schrecken mit Ansage.

Schon wieder sollten Juden an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, in einer Synagoge ermordet werden. War es vor zwei Jahren in Halle die Sicherheitstür eines Tischlermeisters, die das Eindringen eines bewaffneten Rechtsextremisten in das Gotteshaus verhinderte, war es nun in Hagen ein ausländischer Geheimdienst, der vor den Anschlagsplänen eines 16-jährigen Syrers warnte. (…)

Bedroht werden Juden insbesondere durch Rechtsextreme und radikale Muslime. Immer noch fällt es vielen hierzulande schwer, dies klar zu benennen. Manche relativieren die erste Tätergruppe, andere die zweite. Hilfreich ist das in keinem Fall.

Weiterlesen in der Welt: „Schrecken mit Ansage

Mehr zum Thema auf Mena-Watch: „Es ist mir gleichgültig, von welcher Seite der Antisemitismus kommt“

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