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Israelische Schönheitskönigin mit Morddrohungen konfrontiert

Mit Morddrohungen konfrontiert: »Miss Israel« Melanie Shiraz
Mit Morddrohungen konfrontiert: »Miss Israel« Melanie Shiraz (Quelle: JNS)

Nach Vorwürfen, »Miss Palästina« während der »Miss Universe«-Wahl in Thailand böse Blicke zugeworfen zu haben, sieht sich Melanie Shiraz gewalttätigen Drohungen ausgesetzt.

»Miss Israel« Melanie Shiraz wurde laut The New York Post mit unzähligen Morddrohungen überschüttet, nachdem sie während der »Miss Universe«-Veranstaltung in Thailand in der vergangenen Woche angeblich »Miss Palästina« Nadeen Ayoub feindselig angestarrt haben soll. Die Welle »entfesselten Hasses« umfasse »nicht nur Morddrohungen, sondern auch Drohungen mit sexuellen Übergriffen«, sagte Shiraz, eine ehemalige Campus-Aktivistin an der University of California in Berkeley, am Freitag gegenüber der Post.

Während der vergangenen Woche sah sich die jüdische Kandidatin aggressiven Demonstranten gegenüber und erhielt hasserfüllte Nachrichten, darunter Botschaften wie »Hitler hätte seine Arbeit zu Ende bringen sollen«. Das sei sehr isolierend und sie selbst einsam. »Ich erlebe ein Ausmaß und eine Tiefe des Hasses, die niemand sonst erleben wird. Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen sind keine normale Erfahrung« für die anderen Teilnehmerinnen des Wettbewerbs, während sie selbst ohne diese nicht auskommt.

Manipuliertes Material

Zu dem Videomaterial kommentiert Melanie Shirza, dieses sei »sensationslüstern, absichtlich irreführend bearbeitet oder unvollständig«. Diese Manipulationen und die darauf erfolgten Reaktionen zwangen sie dazu, zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für den Wettbewerb am 21. November zu treffen.

Die israelische Schönheitskönigin führte aus, während der Zeremonie vor dem Wettbewerb einen Fotografen beobachtet zu haben, der sich auf beide Frauen konzentriert hätte. »Ich bemerkte, dass er nur seine Kamera auf sich richtete – und damit auch auf mich, da ich direkt hinter ihr stand.«

Wie weitere Videoaufnahmen zeigen, war »Miss Israel« tatsächlich in der Reihe hinter »Miss Palästina« positioniert, sodass es ihr physisch unmöglich war, überhaupt einen Seitenblick auf ihre palästinensische Konkurrentin zu werfen.

Die fragwürdigen Clips erschienen auf Ayoubs Social-Media-Account, die von Prominenten wie dem US-Model Bella Hadid weiter verbreitet wurden. Die manipulativ geschnittenen Bilder wurden als Waffe eingesetzt, »um mich schlecht aussehen zu lassen und eine Geschichte über Eifersucht zu erfinden«, empörte sich Shiraz gegenüber der New York Post.

Der ehemalige Sprecher der israelischen Regierung, Eylon Levy, erklärte ebenfalls dass, »das

Material nicht echt ist, sondern manipuliert«, und wies darauf hin, dass die Kandidatinnen »nicht einmal nebeneinanderstehen«. Das Material sei »zusammengeschnitten worden, um Israel schlecht aussehen zu lassen« und habe »vorgetäuschte Empörung« erzeugt, argumentierte Levy. »Millionen von Menschen haben es geschluckt, weil sie wollten, dass es wahr ist.«

Trotz aller Belästigungen wird Melanie Shiraz am Wettbewerb teilnehmen, denn »deshalb mache ich das. Das ist die Realität, wenn man heute als Jüdin auf diesem Planeten lebt, auch wenn es ungerecht ist.«

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