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Israelfeindliche UN-Sonderberichterstatterin entschuldigt erneut palästinensische Gewalt

Die neue UN-Sonderberichterstatterin für palästinensische Angelegenheiten, Francesca Albanese
Die neue UN-Sonderberichterstatterin für palästinensische Angelegenheiten, Francesca Albanese (Quelle: JNS)

Es ist bereits das zweite Mal, dass Francesca Albanese palästinensische Angriffe gegen Israelis rationalisiert.

Mike Wagenheim

Die neue UN-Sonderberichterstatterin für palästinensische Fragen hat zum zweiten Mal in ihrer kurzen Amtszeit Gewalt gegen Israelis gerechtfertigt. In einem Interview mit der italienischen Zeitschrift Altreconomia am 9. Juni behauptete Francesca Albanese:

»Israel sagt: ›Widerstand ist gleich Terrorismus‹. Aber eine Besatzung erfordert Gewalt und erzeugt Gewalt. De Palästinenser haben keinen anderen Raum für Widerspruch haben als die Gewalt.«

Albanese wiederholte auch die seit Langem erhobenen Vorwürfe der israelischen Apartheid und schlug vor, Israelis mit doppelter Staatsbürgerschaft sollten in den Ländern ihrer zweiten Staatsbürgerschaft für Verbrechen belangt werden können, wenn sie in Ost-Jerusalem, der Westbank oder an einem anderen Ort leben, der als »besetztes palästinensisches Gebiet« gilt.

Im Mai sagte die Rechtsanwältin sagte gegenüber einem italienischen Fernsehsender, dass »palästinensische Gewalt unvermeidlich ist, weil dem palästinensischen Volk seit 55 Jahren, also seit fast drei Generationen, das Existenzrecht verweigert wird«.

Albanese hat Israel mehrfach der Apartheid, des Völkermords und der Kriegsverbrechen beschuldigt und das palästinensische Leiden mit dem Holocaust gleichgesetzt. Im Jahr 2019 sprach sie auf der Veranstaltung einer Organisation, die mit der terroristischen Hamas-Gruppe verbunden ist, die den Gazastreifen kontrolliert.

Verletzung der vorgeschriebenen Unparteilichkeit

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen hatte die Ernennung von Francesca Albanese im April bekannt gegeben. Sie löste dabei den Kanadier Michael Lynk ab, der trotz der durch sein Mandat gesetzten Verpflichtung zur Unparteilichkeit kürzlich vom Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, mit dem »Orden des Sterns von Jerusalem« ausgezeichnet wurde, nachdem er während seiner Amtszeit zahlreiche israelfeindliche Berichte veröffentlicht hatte.

Albanese Amtszeit als Sonderberichterstatterin betrögt sechs Jahre, in denen sie eine Position innehaben wird, deren Auftrag sich seit ihrer Einführung vor fast zwanzig Jahren nicht geändert hat.

In ihrer Bewerbung für das Amt leugnete sie, »irgendwelche Ansichten oder Meinungen zu haben«, die die Art und Weise, in der sie ihr Mandat ausführen würde, »beeinträchtigen könnten«. Im vergangenen Jahr hatte sie jedoch zugegeben, dass dies nicht stimme, da ihre »tief verwurzelten persönlichen Ansichten« zur Palästinafrage »meine Objektivität beeinträchtigen könnten«.

Zu ihren einschlägigen früheren Äußerungen gehört etwa die Aussage, dass »die Tragödie, die dem jüdischen Volk im [Holocaust] widerfuhr, ebenso tragisch, schrecklich und unaussprechlich ist, wie die Nakba [»Katastrophe« der Gründung Israels] für die Palästinenser das Zerbröckeln des Bindegewebes eines Volkes darstellt«

Damit verglich sie die Erfahrungen der Araber während und unmittelbar nach Israels Unabhängigkeitskrieg von 1948, der dem soeben gegründeten Land durch den Angriff der arabischen Staaten aufgezwungen worden war, mit dem Holocaust.

Der Artikel erschien auf Englisch beim Jewish News Syndicate. (Übersetzung von Alexander Gruber.)

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