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Israel: Wirtschaftliche Supermacht. Ein Update

Wirtschaft im Höhenflug: der israelische Börsenindex wuchs allein im Januar 2026 um 8,3 Prozent
Wirtschaft im Höhenflug: der israelische Börsenindex wuchs allein im Januar 2026 um 8,3 Prozent (© Imago Images / SOPA Images)

Trotz widriger Umstände durch Terror, Krieg und internationaler Hetze wächst die israelische Wirtschaft seit dem 7. Oktober 2023 in einem beachtlichen Ausmaß.

Am 6.Dezember 2025 berichtete Mena-Watch über die sensationelle Entwicklung der israelischen Wirtschaft trotz der Kriegssituation seit dem 7.Oktober 2023.  Damals schrieben wir.

»Trotz des Dauerstresses, den das ständige Aufsuchen von Schutzräumen und die wiederholten Einberufungen von Reservisten bedeuteten, rangiert Israel im World Happiness Report im Jahr 2025 im weltweiten Vergleich der glücklichsten Länderan achter Stelle – noch vor der Schweiz (Rang 13), Österreich (Rang 17) und Deutschland (Rang 22). Und statt unter den großen Belastungen in eine tiefe Krise zu schlittern, hat Israel sich wirtschaftlich als – zumindest regionale – Supermacht bewiesen. Gerade in den letzten beiden Jahren boomte die Gründung von Start-up-Betrieben. Aktuell befindet sich das Land im Global Unicorn Index, der private Start-ups mit einem Wert von mehr als einer Milliarde Dollar beinhaltet, in absoluten Zahlen auf Rang acht und in der Pro-Kopf-Rechnung auf Platz einsweltweit.«

Zusätzlich dazu wurde der jüdische Staat in den zwei vorangegangenen Jahren nach den USA und China zum drittstärksten Innovationshub für Künstliche Intelligenz, während die Arbeitslosigkeit international weit unter dem Durchschnitt lag.

Fortsetzung des Aufwärtstrends

Die positive Entwicklung hat sich seither fortgesetzt. Nach einem 114-prozentigen Anstieg des Tel-Aviver Börsenindex (TA-125) zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 1. Dezember 2025 stieg dieser Index im Jänner 2026 um weitere 8,3% auf 3.995,6 Punkte und erreichte am 10. Februar 2026 einen weiteren Höchsttand von 4.161,87. Punkten.

Am 9. Februar allein stieg der Technologiesektor um 2,7 Prozent unter den Kreditinstituten die Bank Hapoalim um 2,3 Prozent und der Halbleitehrstellt Tower Semiconductor sogar um 11,2 Prozent. Die Arbeitslosenrate ist mit drei Prozent nach wie vor so niedrig wie Anfang Dezember und der Wechselkurs vom Schekel zum Euro ist mit ebenfalls 3,67 stark, was für den Export eigentlich nicht förderlich ist.

Dies alles ist möglich trotz der Hunderttausenden eingezogenen Reservisten, was die Wirtschaft eigentlich extrem belasten müsste, einer internationalen Hetze gegen den jüdischen Staat und Boykottdrohungen und -versuchen durch die BDS-Bewegung. Nichts davon konnte den Höhenflug der israelischen Wirtschaft grundsätzlich bremsen, sondern höchstens die Steigerungsrate negativ beeinträchtigen und ein bisschen bremsen.

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