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Israel und Bahrain nehmen Gespräche über Freihandelsabkommen auf

Zur Feier des Abraham-Abkommens: Flaggen der VAE und Bahrains in der Stadtmauer von Jerusalem
Zur Feier des Abraham-Abkommens: Flaggen der VAE und Bahrains in der Stadtmauer von Jerusalem (© Imago Images / ZUMA Wire)

Um die wirtschaftlichen Beziehungen zu intensivieren, führen die beiden Länder Gespräche auf höchster Ebene.

Zwei Jahre nachdem Israel unter amerikanischer Schirmherrschaft die diplomatischen Beziehungen zu Bahrain normalisiert hatte, nahmen der jüdische und der arabische Staat am Dienstag Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen auf, teilte das israelische Wirtschaftsministerium mit.

Während die wirtschaftlichen Beziehungen zu Bahrains Nachbar am Golf, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), nach dem Abschluss der Abraham-Abkommen gut angelaufen sind, hinkt der Handel Israels mit Bahrain bislang weit hinterher.

Vergangenes Frühjahr schloss Israel ein Freihandelsabkommen mit den VAE und damit sein erstes solches Abkommen mit einem arabischen Land, durch das sich nach offiziellen Schätzungen der Handel zwischen den beiden Staaten innerhalb von fünf Jahren von 1,2 Mrd. Dollar auf zehn Mrd. steigern wird. Dagegen belief sich das Handelsvolumen zwischen Israel und Bahrain im Jahr 2021 gerade einmal auf 7,5 Mio. Dollar.

Nun traf sich Israels Wirtschaftsministerin Orna Barbivai mit ihrem bahrainischen Amtskollegen in Manama, um Verhandlungen zu einem ebensolchen Abkommen einzuleiten. »Ein Freihandelsabkommen mit Bahrain als Teil der Stärkung einer breiteren regionalen Zusammenarbeit wird die Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Ländern stärken, den Umfang der Investitionen erhöhen, Handelsbarrieren beseitigen und Möglichkeiten für Unternehmer und Unternehmen in Israel und Bahrain schaffen«, sagte Barbivai laut einer Erklärung ihrer Büros.

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