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Israel: Start-ups erobern Logistikbranche

Präsentation der "Israel National Drone Initiative"
Präsentation eines Projekts der "Israel National Drone Initiative" (© Imago Images / ZUMA Wire)

Nicht nur der digitale Fortschritt, sondern auch die Herausforderungen der Corona-Pandemie haben israelischen Start-ups einen neuerlichen Boom beschert.

Der rasante digitale Fortschritt der letzten Jahre und die damit einhergegangenen neuen Konsumgewohnheiten haben den Handel weltweit zu massiven Veränderungen seiner Strukturen und Abläufe gezwungen. So hat sich der Einzelhandel zu großen Teilen ins Internet verlagert, wodurch die Unternehmen ihre Vertriebs- und Lagerstrukturen neu erfinden mussten, wollten sie weiterhin wirtschaftlich erfolgreich bleiben.

Zusätzlich erhöhte die seit zwei Jahren anhaltende Covid-19-Pandemie das Online-Geschäft um ein Vielfaches. Doch auch ohne Pandemie wird sich das Käuferverhalten in Zukunft mehrheitlich in den digitalen Bestellmodus verlagern.

Um die damit verbundenen logistischen Herausforderungen zu meistern, bedarf es außerordentlicher Leistungen, die nur durch computerbasierte Technologien umzusetzen sind. Lagerverwaltung und -kapazitäten, Verpackungsstraßen, Lieferketten, Vertriebs-, Auslieferungs- und Zustellwege müssen weltweit koordiniert und organisiert werden, bevor ­– endlich! ­– die ersehnte Ware beim Konsumenten ankommt.

Mittlerweile hat sich die besonders erfolgreiche israelische Start-up-Szenerie dieser komplexen Problematik angenommen. An die 150 Unternehmen arbeiten an verschiedenen Lösungsangeboten, die von der Einsetzung Künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge (IdD) bis zur Transportüberwachung mittels Drohnen reichen.

Firmen wie Fabric oder Caja Robotics, beide ansässig in Tel Aviv, beschäftigen sich mit modernster Lagerhaltung, bei der hauptsächlich Roboter eingesetzt werden; GeTruck, gegründet 2019, entwickelte eine App zur Ortung verfügbarer Lkw; Tactile Mobility mit Sitz in Haifa bietet spezielle Computersysteme für die Verfolgung einzelner Frachter; der Software-Entwickler Autofleet legt seinen Schwerpunkt auf Fahrzeugwartung und Kraftstoffmanagement mittels Künstlicher Intelligenz, während sich OptiWays um die effizientesten Verkehrsrouten kümmert.

Neben den hier erwähnten Unternehmen offerieren immer mehr israelische Start-ups Lösungsmöglichkeiten für die Transportbranche. Viele von ihnen sind mittlerweile auf verschiedenen Kontinenten vertreten und bieten ihre Dienste und Produkte international an. Durch den kompletten internen und externen Wandel der Distribution von Waren wird ihnen allen eine große Zukunft vorausgesagt.

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