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Israel genehmigt katarische Bohrungen in libanesischem Gasfeld 

Israelische Erdgasbohrinsel im Karish-Feld
Israelische Erdgasbohrinsel im Karish-Feld (Quelle: JNS)

Das israelische Energieministerium bestätigte, dass ein staatliches katarisches Unternehmen dem Konsortium zur Erkundung des Gasfelds beitreten wird.

Nach einem im vergangenen Monat abgeschlossenen Abkommen zwischen Jerusalem und Beirut über die Seegrenze zwischen den beiden Ländern erteilte Israel vergangene Woche Katar die Erlaubnis, sich an Bohrungen nach Erdgas im libanesischen Kana-Sidon-Feld zu beteiligen. Das israelische Energieministerium bestätigte die Medienberichte, nach denen ein staatliches katarisches Unternehmen dem Konsortium beitreten wird, welches das Gasfeld erforscht.

In Anbetracht der Tatsache, dass die beiden Länder keine diplomatischen Beziehungen unterhalten, ist es von besonderer Bedeutung, dass Jerusalem dieser Beteiligung zugestimmt hat. 

Zugleich erlaubte Doha direkte kommerzielle Flüge von Israel nach Katar zur Fußballweltmeisterschaft, die am Sonntag begonnen hat. Der Golfstaat gestattete auch die Anwesenheit israelischer Beamter vor Ort und die Eröffnung eines temporären konsularischen Büros zur Unterstützung der Israelis, die an dem Turnier teilnehmen.

Das historische Seeabkommen, das einen langwierigen Konflikt zwischen Israel und dem Libanon beendete, sieht vor, dass Jerusalem ein Vetorecht gegen die Genehmigung von Unternehmen hat, die in diesem Gebiet Gas fördern wollen. Auch wenn das Feld hauptsächlich in libanesischen Hoheitsgewässern liegt, ragt es in die israelische Wirtschaftszone hinein, weswegen Israel auch Teile der Einnahmen aus den Bohrungen zugesprochen wurden.

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