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Islamischer Jihad in Gaza hat „direkte Befehle“ von Qassem Soleimani erhalten

Gedenkplakat für den iranischen Revolutionsgardenführer Soleimani im Gazastreifen
Gedenkplakat für den iranischen Revolutionsgardenführer Soleimani im Gazastreifen (© Imago Images / ZUMA Wire)

Ohne direkten Befehl des Kommandeurs der Auslandseinheit der Iranischen Revolutionsgarden sei im Gaza-Streifen nichts gelaufen, sagt Generalsekretär Ziyad al-Nakhaleh.

Times of Israel

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) erklärte, dass seine Organisation „direkte Befehle“ von Qassem Soleimani erhielt, dem im vergangenen Jahr bei einem US-Luftangriff getöteten Kommandeur der Quds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden. Die zum Angriff auf Israel verwendeten Raketen seien ebenfalls vom Iran geliefert worden.

Während eines Interviews mit dem iranischen Fernsehsender al-Alam im Dezember sagte der Generalsekretär des palästinensischen Islamischen Dschihad, Ziyad al-Nakhaleh, dass „nichts [in Gaza] ohne seine direkten Befehle und seine Aufsicht geschah“, so die Übersetzung des Middle East Media Research Institute in dieser Woche.

Soleimanis bemühte sich, den PIJ mit modernen Raketen und Waffen zu versorgen, einschließlich derer, die benutzt wurden, um Israels wirtschaftliches und technologisches Zentrum, Tel Aviv, anzugreifen, sagte al-Nakhaleh in dem Interview:

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„Es war fast ein Wunder. Es war sehr teuer, was die Technologie, die Sicherheit und die notwendigen Fähigkeiten anbelangt. … Ich kann sagen, dass die Raketen, die [Soleimani] in den Gazastreifen lieferte, diejenigen waren, die zum Angriff auf Tel Aviv benutzt wurden. Ich kann sagen, dass Hajj Qassem eine entscheidende Rolle dabei spielte, dass die Palästinenser es wagten, die Hauptstadt des zionistischen Gebildes anzugreifen.“

Der PIJ-Chef erklärte, dass Soleimani persönlich den Transport von Raketen in „komplexen Operationen“ von Syrien über den Sudan in den Gazastreifen überwachte und leitete, und fügte hinzu, dass er persönlich den Sudan besuchte, um sicherzustellen, dass die Transporte ein Erfolg waren.

Im Jahr 2009 zerstörten drei Luftangriffe einen LKW-Konvoi im Westsudan, der angeblich iranische Langstreckenraketen in den Gazastreifen transportierte. Eine mysteriöse Explosion in einer Waffenfabrik in Khartum im Jahr 2012, bei der vier Menschen ums Leben kamen, war vermutlich das Ergebnis eines israelischen Luftangriffs auf Waffen, die für Terrorgruppen in Gaza bestimmt waren. Im Jahr 2014 ereignete sich eine große Explosion in einem sudanesischen Munitionslager, bei der es sich angeblich um einen israelischen Angriff auf Waffen handelte, die für Gaza bestimmt waren.

Die lokale Herstellung von Raketen im Gazastreifen sei ebenfalls auf Soleimanis Anleitung zurückzuführen, erklärte al-Nakhaleh.

„Das ist eine große und wichtige Angelegenheit und hat zweifellos eine Rolle bei der Stärkung des palästinensischen Widerstands gespielt. Soleimani hat [die Palästinenser] natürlich nicht selbst ausgebildet, aber er hat den Experten, die diese Angelegenheiten beaufsichtigten, Anweisungen gegeben.“

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Die Quds-Einheit, die von Soleimani bis zu seinem Tod im Januar 2020 geleitet wurde, ist eine von fünf Abteilungen des Korps der Islamischen Revolutionsgarden des Irans, das von den USA als terroristische Organisation eingestuft wird.

(Aus dem Artikel Islamic Jihad says late Iranian general Soleimani gave ‘direct orders’ in Gaza“, der in der Time of Israel erschienen ist. Übersetzung von Alexander Gruber.)

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