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Islamischer Jihad: Allah sandte die Juden nach Palästina, damit wir sie töten

Der hochrangige Funktionär des Palästinensischen Islamischen Jihad, Muhammad Shalah
Der hochrangige Funktionär des Palästinensischen Islamischen Jihad, Muhammad Shalah (Quelle: MEMRI)

Ein hochrangiger Funktionär des Palästinensischen Islamischen Jihad beruft sich auf Allah und den Koran, wenn er die Palästinenser aufhetzt, alle Juden zu töten, und fordert von den arabischen Staaten Militärgerätschaften, um Jerusalem zu erobern.

In einer am 24. April ausgestrahlten Sendung des im Gazastreifen beheimateten Senders Quds Al-Youm TV erklärte der hochrangige Funktionär des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ), Muhammad Shalah, Palästina sei zweifellos palästinensisches Land, auf das die Juden keine Rechte hätten, da sie keine historische Beziehung zu dem Territorium besäßen.

»Wir werden die heilige Stadt (Jerusalem), in die der Prophet Mohammed seine nächtliche Reise unternahm und aus der er zum Himmel auffuhr, mit allem, was wir zu Verfügung haben, beschützen. Wir werden bis zum letzten palästinensischen Soldaten, bis zum letzten Löwenbaby, bis zum letzten Kind kämpfen.

Wir werden niemals [aufgeben und] die weiße Flagge hissen. Auch wenn die Araber, die Muslime und die ganze Welt uns im Stich lässt, werden wir für diese Stadt kämpfen, weil dieser Kampf auf einem gewinnbringenden Rechtsgeschäft mit Allah beruht.

Sobald Mohammed seinen Fuß auf den Stein [wo heute der Felsendom steht] hier in Palästina setzte, wurde dies der wichtigste Kaufvertrag in der Geschichte der Menschheit, der unser Anrecht auf Palästina belegt. Und das war es!«

Man habe die Palästina-Frage aus einer islamischen Perspektive zu behandeln, sagte Shalah in seiner von MEMRI übersetzten Rede weiter: »All das Gerede über Urgeschichte, Kanaaniter, Abraham, über den abrahamitischen Glauben und die Verträge« sei inakzeptabel und bedeutungslos.

»Abraham war kein Palästinenser, er kam aus dem Irak. Sowohl aus der nationalen wie aus der religiösen Perspektive haben die Juden hier nichts. Sie sollten unser Land verlassen. Dies ist das Land des palästinensischen Volkes und es stellt bis zum Tag des Jüngsten Gerichts eine islamische Schenkung dar. Die Juden sollen dahin zurückgehen, wo sie herkamen, und das war es.«

Während Shalah, der Bruder des 2020 gestorbenen ehemaligen PIJ-Führers Ramadan Abdullah Shalah, die Juden einerseits dazu aufforderte, das Land zu verlassen, in das sie widerrechtlich eingewandert seien, soll es andererseits Allah in seinem göttlichen Plan gewesen sein, der sie nach Palästina gebracht habe.

»Der Koran sagt [zu den Kindern Israels]: ›Wenn die Verheißung des Jenseits kommt, werden wir Euch in Mengen zusammenbringen.‹ Unser Herr brachte [die Juden] hierher. Wir glauben auch, dass sie hierherkommen sollen, weil hier der Ort ist, an dem wir ihnen den Garaus machen werden.

Unser Herr sagt: ›Und denke daran, als Dein Herr ankündigte, dass Er ganz gewiss bis zum Tag der Auferstehung jemanden schicken werde, der ihnen die schlimmste Qual zufügt.‹ Es wird von uns getan werden. Sie kommen hierher, um den Tod zu empfangen.«

Muhammad Shalah erklärte, seine Organisation sei stolz darauf, Teil der vom Iran geführten »Achse des Widerstands« zu sein, der auch die libanesische Hisbollah, das Assad-Regime in Syrien, die schiitischen Milizen im Irak und die Huthis im Jemen angehören. Wer sonst, so fragte der PIJ-Funktionär, stelle sich dem »kriminellen Amerika entgegen, das dieses [israelische] Gebilde« in die Region »eingepflanzt« habe?

»Wir sagten zu den Arabern: Der Unterschied zwischen Euch und dem Iran ist, dass der Iran uns mit Raketen unterstützt. Als uns 2012 eine große Delegation aus den arabischen Ländern besuchte und uns zu unseren Angriffen auf Tel Aviv gratulierte, sagten wir zu ihnen: Wir haben Tel Aviv nicht mit Euren Gutscheinen angegriffen.

Ihr schickt uns Schultaschen mit Füllfedern, Radiergummis, Notizbüchern und Geometrieinstrumentarien. Oder Ihr schickt uns Essenskörbe mit Reis und Fleisch. Aber das ist nicht unser Problem.

Wir haben Tel Aviv mit Fajr-5-Raketen angegriffen. Wir wollen Raketen, Granatwerfer, panzerbrechende Waffen, Strela-Boden-Luftraketen. Wir wollen euch komplett entlasten. Wir werden das Kämpfen übernehmen. Niemand muss hierherkommen und hier sterben. Wir werden auf uns gestellt sterben.

Wir haben eine Armee, wir haben diejenigen, die das Martyrium suchen [d. h. Selbstmordattentäter], wir haben Kämpfer – Tausende und Millionen davon. Alles, was wir von Euch brauchen, ist Eure Unterstützung, und wir werden die Schuld für Euch begleichen. Aber aktuell hat die arabische Nation ihre Männlichkeit verloren.«

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