Raketenterror gegen Israel: Islamischer Djihad droht nun, Song Contest anzugreifen

Militante Palästinenser haben vom frühen Morgen bis zum Abend rund 300 Raketen auf den Süden Israels gefeuert, darunter auf die Städte Sderot, Aschkelon und Aschdod. Zwei Israelis wurden dabei verletzt, eine 80‐jährige Frau in Kiriat Gat schwer und ein Mann mittelschwer. Das Raketenabwehrsystem Iron Dome fing nach Angaben der israelischen Armee Dutzende von Geschossen ab. Die Sirenen schrillten den gesamten Samstag über fast pausenlos in den Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens, darunter Sderot, Netivot sowie in der Eschkol‐ und der Schaar‐Hanegew‐Region. Mindestens drei Häuser wurden durch direkte Einschläge getroffen. Zehntausende Israelis mussten sich in Schutzräumen in Sicherheit bringen. (…)

Besondere Sorge bereitet den Sicherheitskräften der bevorstehende internationale Gesangswettbewerb Eurovision Song Contest (ESC), der vom 14. bis zum 18. Mai in Tel Aviv ausgetragen wird. Dazu werden mehr als 20.000 Gäste aus dem Ausland erwartet. Ein Event in Modiin, bei dem am Samstag die bevorstehende Eurovision gefeiert werden sollte, wurde wegen der Eskalation der Lage abgesagt. Die Terrororganisation Islamischer Dschihad veröffentlichte eine Erklärung, in der sie den Wettbewerb direkt bedrohte: ‚Wir werden den Feind davon abhalten, das ESC‐Festival zu veranstalten, dessen Zweck es ist, die palästinensischen Erklärungsmuster zu unterminieren.'“ (Sabine Brandes: „Hamas feuert 300 Raketen auf Israel„)

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