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Irans neuer Innenminister war an blutigem antisemitischem Terroranschlag beteiligt

Eines Terrorregimes würdig: Irans designierter Innenminister Amir Vahidi. (© imago images/UPI Photo)
Eines Terrorregimes würdig: Irans designierter Innenminister Amir Vahidi. (© imago images/UPI Photo)

1994 sprengte ein Selbstmordattentäter in Buenos Aires ein jüdisches Zentrum in die Luft. Mitverantwortlich laut Interpol: Irans neuer Innenminister.

Associated Press, The Times of Israel

Wie das Staatsfernsehen berichtete, stellte der neue iranische Präsident am Mittwoch ein Kabinett vor, das von Hardlinern dominiert wird. Unter den designierten Mitgliedern befindet sich ein Außenminister, der für seine engen Verbindungen zur Hisbollah bekannt ist, und ein Innenminister, der von Interpol wegen seiner angeblichen Rolle bei dem Bombenanschlag auf ein jüdisches Gemeindezentrum in Buenos Aires 1994 gesucht wird.

Der konservative Kleriker und ehemalige Justizchef Ebrahim Raisi hat den Hardliner und Karrierediplomaten Hossein Amir-Abdollahian für das wichtige Amt des Außenministers nominiert (…).

Der 56-jährige Amirabdollahian hat im Laufe der Jahrzehnte an verschiedenen Regierungsstellen gearbeitet. Er war stellvertretender Außenminister für arabische und afrikanische Angelegenheiten unter dem früheren populistischen Hardliner-Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der im Westen für seine Holocaust-Leugnung und seine umstrittene Wiederwahl im Jahr 2009 bekannt ist.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters ist Amir-Abdollahian ein bekennender Gegner des Westens und soll enge Beziehungen zur libanesischen Terrorgruppe Hisbollah sowie zu den iranischen Revolutionsgarden unterhalten.

Raisi ernannte darüber hinaus General Ahmad Vahidi, einen ehemaligen Verteidigungsminister, der 2010 von den USA auf die schwarze Liste gesetzt wurde, zum Innenminister. Er war zum Zeitpunkt des Bombenanschlags auf das Jüdische Zentrum AMIA in der argentinischen Hauptstadt der Chef der Quds-Truppe der Revolutionsgarden, die für internationale Operationen zuständig ist. Sein Name stand wegen seiner möglichen Beteiligung an dem Anschlag auf einer Interpol-Fahndungsliste.

Bei dem Bombenanschlag auf die AMIA (Argentine Israelite Mutual Association) im Jahr 1994, bei dem ein libanesischer Selbstmordattentäter eine Autobombe bei dem mehrstöckigen Gebäude zündete, wurden 85 Menschen getötet und Hunderte verletzt.

(Aus dem Artikel „Iran’s Raisi taps minister wanted for role in Buenos Aires Jewish Center bombing“, der von der Times of Israel veröffentlicht wurde. Übersetzung von Florian Markl.)

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