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Iranischer Revolutionsgardenführer nach Beirut entsandt

Ali Khamenei, Hassan Nasrallah und Quasem Soleimani (Quelle: khamenei.ir)

 

Nachdem Qasem Soleimani schon an der Niederschlagung der Proteste im Irak beteiligt gewesen sein soll, wurde er nun mit „besonderen Befugnissen“ bezüglich der Demonstrationen im Libanon ausgestattet

Iranischer Revolutionsgardenführer nach Beirut entsandt
Iran oberster Führer Ali Khamenei, Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah und Al-Quds-Führer Quasem Soleimani (Quelle: khamenei.ir)

„Der Führer der libanesischen Bewegung für demokratischen Wandel Elie Mahfoud twitterte, dass Qasem Soleimani, der Befehlshaber der Quds-Truppe des Iranischen Revolutionsgardenkorps (IRGC), nach Beirut gekommen sei, als Proteste die Nation erfassten. Einige der Demonstranten haben sich gegen die vom Iran unterstützte Terrororganisation Hisbollah ausgesprochen. Mahfoud fragte, ob Soleimanis Ankunft etwas mit dem Versprechen des Hisbollah-Generalsekretärs Hassan Nasrallah zu tun habe, ‚den Sturz der belagerten Hisbollah-Regierung zu verhindern?‘ Der libanesische Politiker sagte auch, es sei an der Zeit, die iranische Intervention im Libanon zu stoppen. Laut Erem News wurde die Ankunft von Soleimani von keiner offiziellen Quelle bestätigt.

Kurz nach Beginn der Proteste im Libanon, hielt der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran ein Dringlichkeitstreffen ab, an dem Vertreter des Außenministeriums, der IRGC und der Hisbollah teilnahmen, so ein Bericht der arabischen Tageszeitung Al-Jarida. Die Vertreter waren sich einig, dass die Demonstrationen legitim sind und beschlossen jedoch, an den Demonstrationen nicht teilzunehmen, sondern sie stattdessen einfach zu überwachen.

Eine Quelle des Obersten Nationalen Sicherheitsrates teilte Al-Jarida mit, dass sich die iranische Wahrnehmung der Proteste nach Berichten über einen internationalen Versuch der Feinde des Iran, die Hariri-Regierung zu stürzen und das Land in ein Mavhtvakuum zu stürzen, geändert habe. Dem Bericht zufolge wurde eine zweite Sitzung des Rates einberufen und es wurde beschlossen, Soleimani mit ‚außerordentlichen Befugnissen zur Bewältigung der Ereignisse auszustatten‘ und nach Beirut zu entsenden. In dem Bericht wurde jedoch nicht klargestellt, was genau unter ‚außerordentlichen Befugnissen‘ zu verstehen ist.“ (Tzvi Jofre, Jerusalem Post: „Lebanese politician claims Iran’s Qasem Soleimani is in Beirut“)

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