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Iranischer Funktionär veröffentlicht Bild von Atomschlag auf Israel

Der Berater des iranischen Parlamentspräsidenten drohte Israel auf Instagram mit einem Atomschlag
Der Berater des iranischen Parlamentspräsidenten drohte Israel auf Instagram mit einem Atomschlag (Quelle: Schreenshot)

Der strategische Berater des iranischen Parlamentspräsidenten hat in einer Instagram-Story ein Bild geteilt, das einen Atomangriff auf Israel darstellt.

Das Bild, das am vergangenen Wochenende viral ging, zeigte eine Karte von Israel mit zwei Atompilzen über dem Staatsgebiet – eine Symbolik, die für Atomexplosionen steht.

Einige Stunden später ruderte Mehdi Mohammadi, der Berater des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad-Bagher Ghalibaf ist, mittels einer zweiten Instagram-Story zurück, in der er seine Position klären wollte: »Hallo Freunde. Diese Story wurde vom Administrator meiner Seite gepostet und wenige Minuten später gelöscht.«

Er persönlich glaube nicht« rechtfertigtr es sich, »dass die Entwicklung von Atomwaffen die Abschreckungskraft des Irans stärken würde. Zumindest ist es ein äußerst komplexes Thema. So wie der Besitz von Atomwaffen Israel nicht vor schweren Schlägen bewahrt oder der Ukraine nicht ermöglicht hat, Russland entscheidend zu schlagen, ist der militärische Nutzen von Atomwaffen weitaus begrenzter, als die meisten Menschen glauben.«

Der Iran bestreitet weiterhin jegliche Ambitionen, Atomwaffen zu erwerben und weist internationale Bedenken als politisch motiviert zurück.

Irans Verteidigungsdoktrin

Im vergangenen Monat wurden bei amerikanischen Luftangriffen wichtige iranische Nuklearanlagen in Fordo, Natanz und Isfahan angegriffen. Die Anschläge erfolgten nach einer mehrtägigen israelischen Militärkampagne gegen den Iran, bei der Israel mit Marschflugkörpern und bunkerbrechenden Bomben die nukleare Infrastruktur und mit dem Raketenprogramm verbundene Militäreinheiten beschädigte.

Im Oktober 2024 forderte eine Gruppe von Abgeordneten den Obersten Nationalen Sicherheitsrat des Irans auf, die Verteidigungsdoktrin des Landes zu überprüfen und die Einführung von Atomwaffen in Betracht zu ziehen. Teheran sei in der Lage, Atomwaffen zu entwickeln, falls es sich dafür entscheide, sagte ein Berater des Obersten Führers Ali Khamenei damals. »Wir verfügen bereits über die technischen Fähigkeiten, die für die Herstellung von Atomwaffen erforderlich sind«, erklärte Kamal Kharrazi dem mit der Hisbollah verbundenen TV-Sender Al-Mayadeen.

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