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Irans Revolutionsgarden: »Krebsgeschwür Israel« muss entfernt werden

Der Kommandant der iranischen Quds-Brigaden, der Auslandseinheit des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, Esmai Qaani
Kommandant der iranischen Quds-Brigaden, der Auslandseinheit des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, Esmai Qaani (Quelle: MEMRI)

Im Jahr 1979 führte der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Khomeini den Al-Quads-Tag ein, an dem jährlich am letzten Freitag des Ramadans zur Vernichtung Israels aufgerufen wird.

Der Kommandant der iranischen Quds-Brigaden, der Auslandseinheit des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, Esmai Qaani, hielt am Al-Quds-Tag, den das iranische Regime zur Propagierung der Vernichtung Israels ins Leben rief, eine Rede im Imam Reza Schrein in Mashhad, der eine wichtige religiöse Stiftung beherbergt. Darin erklärte er Israel zu einem »künstlichen Gebilde«, das von Leuten erfunden worden sei, die der Region fremd seien und dort nicht hingehörten:

»Dieses Sammelsurium an Menschen wurde in verschiedenen Teilen der Welt zusammengesammelt und in ein Land mit Geschichte und voller Menschen gebracht. Sie griffen diese Menschen an, töteten sie, deportierten sie, vertrieben sie und brachten eine Haufen Leute, den sie ›das jüdische Volk‹ nannten, in ein Land, mit dem sie nichts zu tun hatten.

Der große Imam [Khomeini] erklärte, diese krebsartige Wucherung muss aus dem Angesicht der Geschichte getilgt werden. Das ist die logische Schlussfolgerung aus dieser Debatte. […]

Sie sind ein Haufen der am meisten rassistischen Menschen. Gewalt ist quasi ein Teil ihres Daseins. Weltweit sind bekannt dafür, von dieser materiellen Welt abhängig zu sein. Untersucht man den Ursprung welchen Konflikts auch immer, wird man im Kern seiner Entstehung diese verbrecherischen und Konflikte schürenden Menschen finden.«

Der Kampf, für den der Al-Quds-Tag stehe, so Qaani in seiner von MEMRI übersetzten Ansprache weiter, werde erst mit der Vernichtung Israels enden, sodass er den Israelis rate, zu fliehen, solange sie noch können:

»Das Leben dieses Regimes steht kurz vor seinem Ende. Wir raten Euch, Eure Häuser im besetzten Land zu verkaufen und in die Länder zurückzukehren, aus denen Ihr gekommen seid – solange die Häuser in Europa, Amerika und all jenen Orten, an denen Ihr Eure verabscheuungswürdigen Leben gelebt habt, nicht noch teurer geworden sind; und bevor der Wert Eurer Häuser hier ins Bodenlose gestürzt ist und sie so wertlos geworden sind, dass Ihr sie nicht mehr verkaufen könnt, während die Preise für Häuser anderswo für Euch nicht mehr leistbar geworden sind.

Der Quds-Tag wird weitergehen, bis Ihr alle vernichtet seid. Die Achse des Widerstands ist stärker als jemals zuvor und wird nicht Halt machen, bevor sie euch vernichtet hat. Das ist die Hauptbotschaft des Quds-Tags, die aus den Kehlen aller Muslime der Welt erschallt: vom Iran aus durch die gesamt Welt.«

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