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Iranische Angriffe auf zivile Schifffahrt immer häufiger

Der kürzlich vom Iran angegriffene, einem Israeli gehörende Ölanker Pacific Zircon
Der kürzlich vom Iran angegriffene, einem Israeli gehörende Ölanker Pacific Zircon (Quelle: JNS)

Bei einem Treffen mit internationalen Diplomaten warnte der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz vor den Angriffen, die der Iran im Persischen Golf verübt.

Wie der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz letzten Donnerstag den Verteidigungsattachés von mehr als dreißig Ländern mitteilte, verübte der Iran in den letzten fünf Jahren mindestens sechzehn Angriffe auf zivile Schiffe in der Region.

Gantz erklärte zudem, der Iran sei eine globale als auch regionale Herausforderung und stelle eine Bedrohung für den Staat Israel dar. »Erst diesen Monat haben wir einen [iranischen] Angriff auf ein kommerzielles Schiff erlebt, bei dem eine [Drohne vom Typ] Shahed 136 eingesetzt wurde, die von der Region Chabahar im Süden Irans aus gestartet wurde«, sagte Gantz und fügte hinzu: »Dies ist dasselbe Gebiet, das ich vor einem Jahr gegenüber Ihren Botschaftern als Brennpunkt des Terrorismus benannt habe. Tatsächlich hat der Iran in den letzten fünf Jahren mindestens sechzehn separate Angriffe auf zivile internationale Schiffe im Persischen Golf und im Roten Meer verübt.«

Das von Gantz konkret genannte Beispiel bezog sich auf den Drohnenangriff vom 15. November auf den Öltanker Pacific Zircon vor der Küste Omans, der, wie das US-Zentralkommando (CENTCOM) später bestätigte, von Teheran verübt wurde. Der Öltanker wird von dem in Singapur ansässigen Unternehmen Eastern Pacific Shipping betrieben, das dem Israeli Idan Ofer gehört.

Gantz wies auch darauf hin, dass Israel nach der Unterzeichnung des Abraham-Abkommens, mit dem die Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Ländern normalisiert wurden, offiziell dem Zuständigkeitsbereich des CENTCOM unterstellt wurde. Infolgedessen »gab es über zweihundert Kontakte zwischen israelischen Beamten und regionalen Partnern«, wobei in den letzten zwei Jahren »rund 140 Verteidigungsabkommen und bahnbrechende Absichtserklärungen zwischen Israel und Partnerländern unterzeichnet wurden«.

Kampf gegen Front der Ketzerei

Währenddessen drohte der Oberbefehlshaber der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), General Hossein Salami, in einer im iranischen TV-Sender Ofogh TV ausgestrahlten Rede, der Iran werde den bevorstehenden »Weltkrieg« zu einem »Friedhof« für die Politik Amerikas, Israels, Saudi-Arabiens und ihrer Verbündeten machen, sodass die Welt bald »den Zusammenbruch des zionistischen Regimes« erleben werde.

»Wir sind uns bewusst, dass der Feind nicht besiegt wird, bevor er seine Höhle verlässt, bevor auch wir aus unseren Häusern aufbrechen, und bevor die Schwerter klirren. Heute bietet sich diese Gelegenheit. Unsere Feinde Amerika, England, Israel und das Regime des Saud-Clans haben ihre Höhlen verlassen und mischen sich unverhohlen in die inneren Angelegenheiten unseres Landes ein.« 

Die Islamische Republik sei entschlossen, sich »dieser Front der großen Fitnah [Zwietracht]« entgegenzustellen. In dieser Auseinandersetzung gebe es keinen Mittelweg, sondern nur die Entscheidung zwischen der »Front des Islam« und der »Front der Ketzerei«. Angesichts der Tatsache, dass »die Bewegung, die von Amerika und Israel unterstützt wird, eine schmutzige und unreine« sei, müsse die Entscheidung klar sein: »Der Koran lehrt uns … Ich zitiere den Herrn: O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und Christen zu euren Verbündeten.«

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