Die Architekten der pro-iranischen – wie sie es selbst bezeichnet hatten – Echokammer der Obama-Administration haben den Coronavirus-Ausbruch genutzt, um zu erklären, dass die US-Sanktionen für die aggressive Verbreitung des Virus in der Islamischen Republik verantwortlich sind – eine Argumentation, mit der auch die iranische Regierung zu reüsisseren versucht.
Adam Kredo, Washington Free Beacon
Ehemalige Obama-Funktionäre und ihre Verbündeten haben argumentiert, dass die Vereinigten Staaten den iranischen Bürgern dringend benötigte Nahrungsmittel und medizinische Versorgung vorenthielten, indem sie weiterhin Sanktionen aufrechterhalten, während das das Land vom Coronavirus heimgesucht wurde. Beamte der Trump-Regierung sagen jedoch, dass die humanitären Kanäle in den Iran vor dem Ausbruch des Virus offen geblieben sind. (…)
Die Trump-Administration wehrt sich gegen die Vorwürfe und beruft sich dabei auf die aktuellen Sanktionsausnahmen für Medikamente und humanitäre Lieferungen. Diese Kanäle wären schon vor dem Ausbruch des Coronavirus offen gewesen, und sie böten Teheran weiterhin die Möglichkeit, der Verbreitung des Virus entgegenzuwirken.
Regierungsbeamte sagten, dass der Iran und Russland ähnliche Argumente ins Feld führen, um den Druck auf die Vereinigten Staaten zu erhöhen, die Sanktionen aufheben zu lassen, die ein Kernstück der Bemühungen der Trump-Regierung waren, den Iran zum Einlienken zu bringen. (…)
Die Rhetorik der Echokammer spiegelt genau die Rhetorik der iranischen Führer wider: Der iranische Außenminister behauptete vergangene Woche in Russland beispielsweise, dass die US-Sanktionen verhindert hätten, dass Medikamente und Lieferungen in den Iran gelangen. (…)
US-Beamte, die mit dem Free Beacon sprachen, argumentierten, der Iran benutze das Coronavirus als Vorwand, um Unterstützung für eine Sanktionsaufhebung zu gewinnen. (…) Die iranische Führung habe die Ressourcen des Landes jahrelang verschwendet und Milliarden für ihren Interventionismus im Ausland ausgegeben, während die Wirtschaft des Landes stockt, erklärten die US-Beamten.
Ayatollah’s American Allies Seize on Pandemic in Fresh Push for Sanctions Relief
Here’s the key part anti-sanctions people keep glossing over: “The US insists it has offered to provide Iran with practical help through the World Health Organization, but the Iranians have rejected any help if it does not involve lifting US sanctions.” https://t.co/PnZfaMG07T
— Oz Katerji (@OzKaterji) March 18, 2020
This is flat out false. By law, US sanctions never prohibit humanitarian goods such as food and medicine.
— David Adesnik (@adesnik) March 19, 2020
US and Swiss have also established a special financial channel for legit humanitarian trade, so sellers don’t need to worry about sanctions. https://t.co/W1Y6m5liAf







