Während die USA erklären, die freigegebenen Gelder dürften nicht zur Unterstützung von Terrorgruppen verwendet werden, erklärt der Iran laut Berichten, genau das tun zu wollen.
Einem neuen Bericht zufolge ebnet das vorläufige Friedensabkommen des Iran mit den USA den Weg dafür, dass Teheran den finanziellen und politischen Einfluss der Hisbollah im Libanon stärken kann, sobald Gelder aus freigegebenen Konten und Ölgeschäften fließen. Im Rahmen der Absichtserklärung dürfte die Islamische Republik durch Nachkriegsinvestitionen, Sanktionserleichterungen und freigegebene Gelder Hunderte von Milliarden einnehmen. Und Teheran erklärt bereits jetzt, die Wiederaufbaumittel zur Stützung seines geschwächten Terror-Stellvertreters im Libanon einsetzen zu wollen.
Teheran habe der Hisbollah Berichten zufolge zugesagt, so bald wie möglich Geldmittel fließen zu lassen, und damit den Weg für den Wiederaufbau des militärischen und politischen Arms der Gruppe im vom Krieg zerrütteten Libanon zu ebnen. Dies erklärten zwei Diplomaten aus der Region und zwei hochrangige libanesische Quellen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
IRGC Qods Force Commander Esmail Qaani: Americans Should Know Their Place and Avoid Confronting the Muslims; Trump Is Trembling; The U.S. Should Fear Not Only Hormuz and Bab Al-Mandeb, But Many Other Locations as Well pic.twitter.com/uOkhnmrrWC
— MEMRI (@MEMRIReports) June 18, 2026
Erleichterung für Hisbollah
Die Pressestelle der Hisbollah bestätigte fortgesetzte iranische Unterstützung und betonte, die Islamische Republik werde der Hisbollah »unabhängig von den Einzelheiten der Freigabe seiner Gelder« weiterhin zur Hilfe kommen. Die USA haben hingegen betont, dass der Iran seine freigegebenen Gelder nicht zur Finanzierung von Terrororganisationen verwenden darf, und gewarnt, dass das Geld gesperrt werde, sollte die Vereinbarung gebrochen werden.
Eines der Kriegsziele von US-Präsident Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu war es, die regionale Terrorinfrastruktur des Irans im Nahen Osten zu beseitigen. Allerdings fordert die jetzige Absichtserklärung ein Ende der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah, was der Terrororganisation, deren Führung und Bodentruppen durch fast drei Jahre andauernde Kämpfe stark geschwächt wurden, weitere Erleichterung verschafft.
Der Krieg hat der Hisbollah enorme Verluste beschert. So wurden die finanziellen Schwierigkeiten der Terrorgruppe im vergangenen Monat deutlich, als sie gezwungen war, die Barzahlungen an die wegen der Kämpfe im Libanon geflüchteten Familien zu kürzen. Durch diese Kämpfe wurden mehr als eine Million Menschen aus ihren Heimatorten vertrieben.






