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Irans Revolutionsgarden kämpfen mit Hamas gegen Trumps Friedensplan

Hamas-Polizisten vor einem Gedenkposter für den von den USA getöteten Revolutionsgardenführer Soleimani
Hamas-Polizisten vor einem Gedenkposter für den von den USA getöteten Revolutionsgardenführer Soleimani (© Imago Images / ZUMA Press)

Qassem Soleimanis Nachfolger Esmail Ghaani sicherte der palästinensischen Terrororganisation seine Unterstützung im Kampf gegen Israel zu.

Seth J. Frantzman, Jerusalem Post

Der neue Führer der Quds-Force [Jerusalem-Einheit; Anm. Mena-Watch] des Iranischen Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) Esmail Ghaani führte Telefongespräche mit Ismail Haniyeh von der Hamas und Ziad Nakhaleh vom Islamischen Dschihad an, um die Unterstützung des Iran für den Widerstand gegen den amerikanischen „Deal des Jahrhunderts“ zu betonen, der am 28. Januar präsentiert worden war. (…)

Diese Bemühungen – über die in den iranischen Medien Tasnim und Mehr News berichtet wurde – scheinen die erste große Handlung Ghaanis zu sein, seitdem er Anfang Januar die Führung von Qasem Soleimani übernommen hat, der bei einem US-Luftangriff am 3. Januar im Irak getötet worden war. Zum Stellvertreter Ghaanis wurde Mohammed Hejazi ernannt, der ein Experte für die Lieferung von präzisionsgelenkter Munition an die Hisbollah im Libanon ist. (…)

Ghaani führte getrennte Gespräche mit dem Islamischen Dschihad und der Hamas. (…) In den Telefongesprächen betonte der Iran seine „unerschütterliche Unterstützung“ der Palästinenser in ihrem Kampf gegen den Deal der Trump-Administration. Er sei „zum Scheitern verurteilt“, so der IRGC. Die USA betrachten das IRGC als eine terroristische Gruppe. Ghaani betonte, dass sich die iranische Auffassung von der Unterstützung der Palästinenser nach dem Tod Soleimanis nicht geändert hat, sondern sogar noch stärker werden könnte. „Amerikanische Politiker versuchen, den Zionisten zu gefallen“, hieß es dazu von iranischer Seite. (…)

Die Hamas erklärte, dass die Unterstützung des Irans ihre Moral stärken und „Palästina befreien“ werde. Die Hamas sprach sonntags auch mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan, um die Opposition gegen Trumps Friedensplan und gegen Israel zu koordinieren. Daneben gedachte die Hamas des Vermächtnisses von Soleimani und wünschte Ghaani Erfolg bei der Durchführung der Mission der Quds Force.

Iran’s Quds Force to work with Hamas, Islamic Jihad against Trump deal

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