Iran präsentiert neue Raketen, die Atomsprengköpfe tragen könnten

„Im Rahmen der Militärparaden [zum Revolutionstag] am Wochenende hat der Iran eine Reihe neuer selbstproduzierter ballistischer Raketen zur Schau gestellt, die Atomsprengköpfe befördern könnten. Beobachter gehen davon aus, dass damit der Machtanspruch des fundamentalistischen Regimes angesichts anhaltender Proteste von Dissidenten unterstrichen werden sollte. Unmittelbar nach dem Abschuss einer iranischen Drohne durch israelische Streitkräfte stellte die iranische Führung die Früchte ihres ballistischen Raketenprogramms zur Schau. Dazu gehört eine atomwaffenfähige Mittelstreckenrakete, die Beobachtern zufolge Ähnlichkeiten mit der entsprechenden nordkoreanischen Waffentechnologie aufzuweisen scheint. Dass diese atomwaffenfähige Rakete Israel auch vom Iran aus treffen könnte, bietet der Furcht vor einem bevorstehenden, die Region noch weiter destabilisierenden Konflikt zwischen Teheran und dem jüdischen Staat zusätzliche Nahrung.

Berichten in den staatlichen iranischen Medien zufolge prahlten führende iranische Militärs damit, die ballistische Rakete könne ‚von mobilen Plattformen oder Silos an verschiedenen Orten aus abgeschossen werden’. Zudem könne sie ‚den Radar des Feindes und damit dessen Raketenabwehrsysteme unterlaufen’. Diese jüngste Technologie könnte die Spannungen zwischen Israel und dem Iran, der die Terrororganisationen finanziert, die an Israels Grenzen operieren, weiter intensivieren. Die Sorge, dass der Iran diese atomwaffenfähige Technologie mit seinen terroristischen Stellvertreterorganisationen teilen könnte, nährt die seit längerem bestehende Befürchtung vieler Israelis, dass ein Angriff unmittelbar bevorstehen könnte.

Trotz der anhaltenden Proteste iranischer Dissidenten wegen der Wirtschaftskrise im Land investiert das Regime weiterhin Millionen Dollar, die es ihm Rahmen des bahnbrechenden Atomabkommens mit den Vereinigten Staaten erhalten hat, in die Fortentwicklung seiner Waffentechnologie und insbesondere seiner ballistischen Raketen, die verschiedenen internationalen Verboten unterliegen. Doch hat der Iran die Arbeit an diesen Raketen unbeirrt fortgesetzt und seit dem warmen Geldregen, der ihm infolge des Atomabkommens zukam, massiv in sie investiert. Vorsichtigen Schätzungen zufolge hat das iranische Regime in den letzten Jahren mindestens 16 Milliarden Dollar für seine Aufrüstung und seine subversiven Operationen in Syrien und anderen Ländern ausgegeben.“ (Adam Kredo: „Iran Unveils New Homemade Nuclear-Capable Ballistic Missiles Amid Massive War Celebrations“)

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