Was aus den kolportierten Plänen der USA wurde, bewaffnete kurdische Kräfte in ihrem Kampf gegen das iranische Regime zu unterstützen.
Wenige Tage nach Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran sickerten Meldungen an die Presse durch, bewaffnete iranisch-kurdische Milizen planten »eine Offensive« gegen das Regime in Teheran. Bis heute ist unklar, weshalb diese Meldung an die Öffentlichkeit durchgestochen wurde. Jedenfalls bewirkte sie, dass sofort die Regierungen im Iran und der Türkei reagierten und ihrerseits mit Maßnahmen drohten. Kurze Zeit später erklärte dann US-Präsident Donald Trump, er wolle nicht, »dass die Kurden in den Iran gehen«.
Ein kurz zuvor ins Leben gerufenes Bündnis aus mehreren iranisch-kurdischen Parteien, das sich ganz offenbar in den Monaten vor dem Krieg in Irakisch-Kurdistan klandestin auf entsprechende Aktionen vorbereitet hatte und nun zum Ziel iranischer Drohnenangriffe wurde, distanzierte sich dann in den folgenden Wochen auch von entsprechenden Planungen. Damit schien die Idee, mit Hilfe von bewaffneten Milizen nichtpersischer Oppositionsgruppen das Regime im Iran zu schwächen oder gar zu stürzen, vom Tisch.
Als allerdings immer deutlicher wurde, dass dieser Krieg keineswegs so verlief, wie sich die US-Administration anfangs erhofft hatte, begann Trump, Schuldige zu suchen, und so kamen erneut die Kurden in die Schlagzeilen. Angeblich nämlich hätten die USA Waffen an die iranische Zivilbevölkerung liefern wollen, die dann in den Händen iranisch-kurdischer Parteien verblieben seien. Das erklärte der US-Präsident allen Ernstes und dass er deshalb sehr »enttäuscht von den Kurden sei«. Kurze Zeit später dementierten sogar hohe US-Militärs diese Anschuldigung und bezeichneten sie als falsch.
In seinem Videobeitrag ordnet Thomas von der Osten-Sacken diese Entwicklung ein und spricht auch über mögliche Folgen künftiger US-kurdischer Kooperation.






