
‚Eine tapfere Frau wehrt sich gegen einen Rüpel‘, hieß es in einem Tweet, in dem das Video dem weithin bekannten Foto eines Mannes gegenübergestellt wurde, der sich 1989 bei dem vom chinesischen Militär verübten Massaker auf dem Tian’anmen-Platz den Panzern entgegenstellte.
Manche gingen noch weiter und bezeichneten die Sittlichkeitspolizei als ‚IS-Patrouille‘ (eine Anspielung auf den Islamischen Staat). Die Islamische Republik sei ‚barbarisch‘. Ähnliche Posts wurden auch unter dem persischen Hashtag ‚unsere Kamera ist unsere Waffe‘ veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine gegen den im Iran geltenden Verhüllungszwang gerichtete Kampagne, die in den vergangenen Monaten an Schwungkraft gewonnen hat. Bürger werden aufgefordert, Fehltritte der Polizei zu fotografieren. Außerdem werden Frauen, die es wagen, den Hidschab als Ausdruck ihres Widerstands in der Öffentlichkeit abzulegen, aufgenommen. Als Reaktion auf diese Geste sind mehrere Frauen geschlagen oder wegen ‚Störung der öffentlichen Ordnung‘ und einer ganzen Reihe von sicherheitsrelevanten Vergehen inhaftiert worden.“ (Al Monitor: „Woman’s daring face-off with police van reignites Iran hijab debate“)






